In 80 Flügen um die Welt II

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    • In 80 Flügen um die Welt II

      Hallo FSX-Piloten,

      es ist so. Ich hänge noch immer am FSX und FS9. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr das hier gerne mal testen.

      Sicher kennen viele von Euch das AddOn von First Class Simulations „In 80 Flügen um die Welt“. Ich habe diese Flüge alle absolviert, allerdings nicht mit der mitgelieferten Lockheed Electra, sondern mit der Cessna Grand Caravan. Daraus sind dann allerdings 83 Flüge geworden, weil ich insgesamt noch 3 Zwischenlandungen zum Auftanken brauchte. Warum die Lockheed Electra ungeeignet für mich erschien, hat den einfachen Grund, dass ich gerne mit FS-Passenger fliege. In der Lockheed Electra sind überdimensionierte Tanks eingebaut, die das zulässige Gesamtgewicht schon bei 30% Tankinhalt übersteigt. Wenn ich die Tanks entsprechend verkleinert hätte, würde sie nicht mehr die erforderliche Streckenleistung erzielen. Natürlich kann man im FSX so viele Einstellungen verändern, dass man damit einen Stein zum Fliegen brächte. Das ist, so denke ich, nicht im Sinne des Erfinders. Also wählte ich kurzentschlossen das Standartflugzeug Cessna Grand Caravan.
      Die Cessna habe ich dann aber noch ein ganz klein wenig modifiziert. Die Dienstgipfelhöhe im Simulator soll angeblich 22.800 ft betragen. Wenn man aber mit viel Geduld und Spucke auf 18.000 ft kommt, ist das schon viel. So habe ich den Luftwiderstand von 1 auf 0.7 gesetzt. Das kann man selbst machen, indem man im Ordner „... \Microsoft Flight Simulator X\SimObjects\Airplanes\C208B\“ die Datei „aircraft.cfg” mit einem Texteditor öffnet und in der Zeile

      parasite_drag_scalar=1

      hinter = statt „1“ den Wert „0.7“ einträgt. Dabei wird am Flugverhalten nichts wesentliches geändert. Eine Download-Datei füge ich sicherheitshalber mit an. Dabei nicht vergessen, das Original zu sichern.

      Für die langen Flüge mit der Cessna Grand Caravan ist es auf Reiseflughöhe notwendig, die Propellerleistung auf ca. 1.600 RPM zu reduzieren und auch etwas Gas wegzunehmen, sodass der Treibstoffdurchfluss nicht mehr als 250 Pfund/Stunde beträgt. Du fliegst dann etwa eine Geschwindigkeit von 110 Knoten. Bei voller Betankung und ohne Berücksichtigung des Jetstream sind ca. 1.400 nm zu schaffen und das noch incl. notwendiger Reserve. Wenn der Jetstream von vorne kommt, entsprechend weniger. Habe mich da auch einmal mächtig verrechnet.

      Die Route in „80 Flügen um die Welt“ von First Class Simulation führte nach Osten um den Globus herum und ich dachte mir eine Route in Richtung Westen aus, die ich Euch nun hier vorstellen möchte. Zunächst seht Ihr hier die Route aus dem AddOn von First Class Simulations. Der Flug begann in England, führte über Spanien nach Afrika, weiter nach Osten, über Indien und Ozeanien, nach Australien und von dort quer durch die USA. Über Grönland, Island und Nord-Ost-Europa, führte sie dann wieder an den Ausgangspunkt zurück.



      Hier nun meine Route, in Richtung Westen:



      Begonnen habe ich in Lübeck und weiter über Frankreich und Spanien. Die Atlantiküberquerung ging über die Azoren, nach Kanada. Über Nordamerika und Südamerika ging es weiter nach Süden, bis in die Antarktis. Nun wieder auf dem Weg nach Norden, bei nur etwa 1.000 nm Reichweite, waren die Aleuten eine gute Möglichkeit, den Pazifik in den Griff zu bekommen. Die Reise geht weiter bis nach Neuseeland und von dort über die Arabische Halbinsel bis nach Sibirien. Noch ein Abstecher nach Südeuropa und es geht wieder zurück an den Ausgangsort.

      Da ich mit FS-Passenger geflogen bin, musste ich 4 Notlandungen machen, weil Systeme oder das Treibwerk ausgefallen waren. Einmal habe ich mich mit dem Treibstoff verrechnet und brauchte eine Tankstelle. Von daher sind bei mir 85 Flüge zustande gekommen, mit insgesamt 53.999 nm. Jetzt bin ich gespannt, wie das bei Dir sein wird. Ich freue mich schon auf Deine Erlebnisse und Abenteuer. Meine kannst Du weiter unten nachlesen und gerne kommentieren.

      Als Download zu diesem Adventure kann ich folgendes anbieten:
      (Rechtsklick auf Link und dann "Ziel speichern unter ..." wählen)



      Die ZIP-Dateien einfach in den Ordner „Documente\Flight Simulator X-Dateien“ Entpacken, FSX starten und schon kann es losgehen.

      !!!Wichtiger Hinweis!!!
      Ich übernehme keine Haftung für Datenverlust!
      Wenn Du die ZIP-Dateien nutzt, speichere sicherheitshalber Deine Einstellungen über den Begrüßungsbildschirm von FSX „Einstellungen – Speichern“. Dabei wird eine CFG-Datei erstellt, die alle Deine ursprünglichen Einstellungen enthält. Mit den Flugdateien übernimmst Du einige Einstellungen von mir, die Du vielleicht nicht magst oder die Leistung Deines Rechners beeinträchtigen. Das lässt sich leider nicht ganz verhindern. Nachdem Du einen Flug geladen hast, kannst Du Deine eigenen Einstellungen ganz leicht wieder herstellen.
      1. Drücke dazu die Alt-Taste, um die Menüleiste anzuzeigen.
      2. Klicke in der Menüleiste auf „Optionen / Laden“ und wähle dann die gespeicherte Datei aus.
      3. Bevor Du losfliegst, speichere den Flug unter einem anderen oder dem gleichen Namen ab, falls Du ihn irgendwann widerholen willst.

      Ich bin kein professioneller Adventure-Entwickler. Ich habe zwar alles selber abgeflogen und getestet aber trotzdem ist das hier so etwas, wie eine Beta-Version. Testet gerne, was das Zeug hält und schreibt mir bitte, wenn etwas nicht funktioniert. Ich werde tun, was mir möglich ist.

      In den jeweils nächsten Abschnitten könnt Ihr alle meine Flüge verfolgen und, wie gesagt, kommentieren. Viel Spaß dabei.

      @Admins: Das wird jetzt kein Doppelpost, sondern ein 81x-Post. Ich hoffe Ihr habt dafür Verständnis.
      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 1: Lübeck - Lourdes

      Lourdes ist ein berühmter Marienwallfahrtsort, nördlich der Pyrinäen. Die erste Station unserer Reise rund um die Welt. In vielen Kirchen, rund um den Globus wird uns die Statue der Maria von Lourdes begegnen.

      Früh am Morgen und bei schönem Wetter geht es los ...




      ... und schon bald kommen die Pyrenäen in Sicht:




      Der Jetstream lag fast durchgängig zwischen 30 und 51 Knoten und drehte sich ständig um das Heck. So war es ein relativ schneller Flug und ich hatte noch eine Menge Treibstoff übrig.
      Landebahn 2 wurde zugewiesen und so gab es noch einen Rundflug über die Berge.




      Die Landebahn voraus gab es eine weiche Landung. Ich befinde mich hier direkt über dem Ort Lourdes, wovon aber nicht viel zu erkennen ist. Zu mindestens habe ich auf die große Kathedrale gehofft.



      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 2: Lourdes - Sintra

      Nachdem wir die große Basilika besucht haben, geht es zu unserem Ausgangspunkt der Atlantiküberquerung.

      Aber erst einmal müssen wir die Pyrenäen in Richtung Spanien überqueren.




      Überflug über die Hauptstadt Portugals:




      Über die Steilküste zum Landeanflug:

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 3: Sintra - Flores

      Die erste Hälfte der Atlantikquerung führt uns nach Santa Cruz, auf der westlichsten Azoreninsel Flores.

      Nach einer Menge Wasser tauchen die Azoren auf. Auch hier Jetstream von hinten mit meist über 30 Knoten.






      Hier ein schöner Blick auf die Nachbarinsel Corvo. Im Hafen liegt sogar ein Schiff.











      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 4: Flores - Torbay / Neufundland

      Auf in die Neue Welt. Torbay, in Neufundland ist unser nächstes Reiseziel.

      Wer bei meinem gespeicherten Wetter fliegt, sollte besser einen IFR-Flug machen. Die Sicht bei der Ankunft liegt unter 1 Meile. Außerdem sollte etwas mehr Treibstoff getankt werden. Ich hatte meist Gegenwind.




      Es liegt noch etwas Frühlingsschnee. Die Sicht wird immer schlechter.






      Voll auf Instrumentenflug.




      Endlich: Die Landebahn.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 5: Torbay - Niagara Falls

      Die Niagara-Fälle sind unser nächstes Ziel, an der Grenze der USA zu Canada. Hier lohnt sich mal ein Rundflug extra.

      Noch immer dicke Nebelsuppe beim Start. Nach 3.000 Fuß Höhe kann man diese schöne kanadische Landschaft betrachten.




      Im Sinkflug an dem großen Ontario See vorbei und unter uns Rochester. Mit viel Rückenwind hatte ich hier noch 30% Treibstoff an Bord.




      Anflug mit anschließender weichen Landung. Die Niagarafälle liegen von hier aus auf 11 Uhr.




      Statt eines Rundfluges mit der Cessna habe ich mir dann doch lieber einen Hubschrauber „gemietet“. Von hier aus stürzt das Wasser in die Tiefe. Bei Euch sieht das sicher anders aus. Bei mir ist ein AddOn am Werk.









      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 6: Niagara Falls – Philadelphia

      Ein relativ kurzer Flug in Richtung Süden zu den Hollywood-Studios von Philadelphia.


      Bei besten Startbedingungen geht es los. Beim Sinkflug ein KKW hinter der linken Tragfläche.




      Die Skyline von Philadelphia mit dem Delaware River.




      Landen über einem dicken Highway.




      Die Landung war etwas härter als sonst aber nicht sonderlich. Das Umschalten von der Kontrollturmsicht zurück ins Cockpit, bei nicht richtig ausgetrimmter Maschine, brachte einen kleiner Hüpfer mit sich.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 7: Philadelphia - Cape Canaveral

      Lande auf der gleichen Bahn, wie auch die berühmten Raumfähren der NASA. Am 06.11.2011 landete dort das letzte Shuttle, die Endeavour.


      Panne während des Fluges: Auf Reiseflughöhe ist der Motor verreckt. Also im Gleitflug zum nächsten Flugplatz. Jetzt nur nicht im Anflug verschätzen. Aufregung pur! Die Paxe haben auch Angst. Vielleicht könnt ihr das blaue Schildchen erkennen.




      Kurz vor dem Aufsetzen. Alles sieht gut aus.




      Weiche Landung und sogar noch von der Landebahn gerollt. Hatte ganz schön weiche Knie aber die Paxe haben Beifall geklatscht.




      Hier der Flight Report von FS-Passenger:







      Der Motor wurde repariert, die Paxe wieder eingeladen und der Flug nach Cape Canaveral fortgesetzt. Nach wenigen Stunden Flug bot sich dann dieser Anblick.






      Genau hier landen die großen Segelflieger aus dem All :thumbsup:

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 8: Cape Canaveral - Manzanillo

      Cuba ist unser nächstes Reiseziel. Durch das immer noch existierende Embargo sind Zigarren und Rum aus Cuba nicht auf dem freien Markt zu bekommen. Wir decken uns entsprechend damit ein und können es später als Tauschwährung nutzen.


      Beim Anflug und bestem Wetter erwartet uns eine schöne Kulisse.





      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 9: Manzanillo – Colon

      Es geht quer durch die Karibik zum Panamakanal. Ein Extraflug entlang des Kanals, mit seinen Schiffen und Schleusen lohnt sich.


      Ich hatte noch etwas Treibstoff übrig und flog schon einmal auf die östliche große Schleuse zu. Den IFR-Flug habe ich vorher schon mal abgebrochen.




      Weiter westlich war die Sicht nicht mehr ganz so gut. Das riesige Bauwerk ist aber trotzdem gut zu erkennen.




      Hier die letzte der westlichen Schleusen:




      Wieder zurück und im Landeanflug.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 10: Colon – Japura

      Wir überqueren heute den Äquator und finden uns alsbald am Amazonas wieder.


      Hier noch einmal der Panamakanal beim Abflug.




      Die Ausläufer der Anden: Überflug über den Nevado del Ruiz, ein Vulkan in Kolumbien, der zweithöchste aktive Vulkan auf der nördlichen Erdhalbkugel, mit 5.389 m. Der letzte Ausbruch war 1985.




      Nördlich von Bogota findet man diese massiven Gesteinsgipfel auf den Bergen. Ich konnte aber nicht herausbekommen, wie die sich nennen.




      114 NM vor unserem Reiseziel: Äquatortaufe.
      Seit wir die Ausläufer der Anden hinter uns gelassen haben, breitet sich der Regenwald vor uns aus – die grüne Lunge der Erde. Hier und da sind Ortschaften zu erkennen.




      Ziel erreicht und weiche Landung.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 11: Japura – Santarem

      Der Amazonas schein schier endlos. Wir folgen ihm bis Santarem. Tupaiús war der indianische Name dieser Stadt, die erst 1961, im Zuge des Kautchukbooms entstand.


      Der Amazonas nach dem Start:




      Auf halber Strecke breitet es sich schon mächtig aus:




      Noch mehr Wasser. Der Amazonas breitet sich wie ein großer See aus. Die Sicht wird schlechter und es war gut, dass ich dem IFR-Flug nicht gecancelt habe.




      Am Boden ist kaum etwas zu sehen. Es wird ein reiner Instrumentenanflug. Der Glidesloap stimmte nicht ganz und so musste ich den Anflug korrigieren. Außerdem kam noch Regen dazu. Trotzdem weiche Landung.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 12: Santarem – Palmas

      Der Regenwald, die grüne Lunge unserer Erde, weicht der Zivilisation. Palmas wurde erst 1990 gegründet und damit die Ureinwohner verdrängt.


      Beim Start noch immer Regen. Heißt ja nicht umsonst Regenwald :P
      Je weiter wir nach Süden kommen, um so weniger Regenwald und umso mehr Ortschaften werden sichtbar.




      Statt ausgedehntem Urwald mit Kautschukbäumen, Ranchen mit Weiden für unseren Fleischbedarf.




      Klar zum Landen. Von einer großen Stadt aber keine Spur.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 13: Palmas – Brasilia

      Zwischendurch statten wir der Hauptstadt Brasiliens einen kurzen Besuch ab.


      Tolle Wolkengebilde und eine Menge Turbulenzen beim Sinkflug.




      Hier sollte noch etwas von der Stadt zu sehen sein. Statt dessen leere Straßenzüge und im Hintergrund so etwas wie ein Tafelberg.




      Direkt beim Landeanflug sieht man noch etwas von der Stadt. Dann aber klar zur Landung und weich aufgesetzt.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 14: Brasilia - Rio De Janeiro

      Die Hauptstadt ist etwas spartanisch dargestellt - enttäuschend. Aber nun geht es weiter in die pulsierende Metropole Rio de Janeiro. Bevor Du Dir die Landeerlaubnis holst, solltest Du Dir unbedingt die imposante Jesusstatue ansehen.


      Ich hatte noch keine 1.000 ft Höhe gewonnen, als der Motor Feuer fing. Also schnell die Klappen rein, Propeller auf Segelflugstellung, nachdrücken, Fahrt aufnehmen (war im Steigflug auf knapp 80 Knoten), SOS gefunkt und zurück zur Landebahn. Aber nochmal Pech: Eine Maschine auf der Landebahn und noch einmal 2 Maschinen in Wartestellung. Die zweite Landebahn war zu weit entfernt, um sie im Gleitflug zu erreichen. Also habe ich mir als Landebahn jetzt den zum Glück leeren Runway ausgesucht. Wie ihr im Flightreport seht, war es keine sehr weiche aber eine immerhin ganz vernünftige Landung, die Paxe haben Beifall geklatscht und man hörte Feuerwehr und Hubschrauber anrücken. Das Nachdrücken hat den Paxen scheinbar doch etwas Angst gemacht, weil entsprechend G-Kräfte wirkten. Dafür habe ich dann (leider) ein „Very shaky flight“ bekommen.



      Bei der ganzen Aktion war ich so aufgeregt, dass ich ganz vergessen habe, Bilder zu machen. Der Motor zog jedenfalls eine schöne Rauchfahne hinter sich her.
      Also Maschine reparieren lassen, Paxe wieder einsteigen, noch einmal an den Start und los in Richtung Rio De Janeiro.


      Die Ankunft in Rio war bei Regen und schlechter Sicht – schade. Am vorletzten Wegpunkt, einem VOR, bin ich bei 2.000 ft, auf 160° gegangen und über die Skyline auf den Zuckerhut zugeflogen, der in der Ferne geradeso aus dem Dunst schaut.






      Direkt vor dem Zuckerhut bin ich dann in Richtung Norden geflogen und kam damit ziemlich genau auf die große Statue zu.




      Noch eine 90°-Kurve, um den Flugplatz auf Landebahn 20 anzufliegen und weiche Landung.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 15: Rio De Janeiro - Buenos Aires

      Noch ein großer Sprung und wir befinden uns in der Hauptstadt Argentiniens, dem Land, aus dem das meiste Rindfleisch importiert wird. Warum wohl?
      1978 Fand in Argentinien die Fussball-WM statt, wo Deutschland allerdings nach der 2. Runde Nachhause fliegen musste.



      Start bei schönem Wetter. Bevor ich diese gewaltige Stadt erreicht habe, gab es einen wunderbaren Flug entlang der Küste mit seinen vielen Inseln. Uruguay mit seinem Stausee in der Mitte, dem Lago De Rincon Del Bonete, wurde überquert.




      Landebahn in Sicht. Allerdings wurde der Treibstoff knapp – Jetstream mit rund 30 kn von vorne.




      Der Landeanflug vom Tower aus. Buenos Aires hat 11 Flughäfen aber ich entschied mich für San Fernando, weil er so einen wohlklingenden, exotischen Namen hat 8)

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 16: Buenos Aires – Canadon Seco

      Weiter in Richtung Feuerland, mit Zwischenlandung in Canadon Seco, einer kleinen Erdöl und Erdgasstadt, mit knapp 1000 Einwohnern. Ab hier gibt es bereits sehr viel unbewohntes Land.


      Beim Landeanflug ist weit und breit keine Siedlung zu sehen.




      Der Flugplatz liegt hinter dem See ...




      ... und die Landebahn hinter hohen Bäumen. Aufsetzen im ersten Drittel der Landebahn ging gerade so. Aber keine Bange; sie ist lang genug für eine weiche Landung.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 17: Canadon Seco – Mount Pleasant

      Von hier aus machen wir einen Abstecher zu den Falklandinseln. Diese kleine Inselgruppe war 1982 Schauplatz eines Krieges zwischen Groß Britannien und Argentinien, den GB gewann. In Argentinien führte der Ausgang des Krieges zum Sturz der Militärjunta und zur Wiederherstellung des demokratischen Systems.


      Bei klarem Himmel einen Blick auf die vielen Inseln.




      Der Landeanflug ist etwas zu hoch geraten – alle Klappen raus zum Sinken.




      Trotzdem weich gelandet – Blick vom Tower. Die Landebahn ist riesengroß. ^^

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 18: Mount Pleasant – Ushuaia

      Zurück nach Argentinien und eines seiner südlichsten Punkte, Ushuaia.
      Das Wort „Ushuaia“ kommt aus der Sprache der Ureinwohner Yámana und bedeutet so viel wie „Bucht, die nach Osten blickt“. Diese südlichste Stadt Argentinens ist Ausganspunkt vieler Antarktisexpeditionen.



      Hier der Gegenanflug auf den Flughafen mit der langen Landebahn.




      Im Süden Argentiniens beginnt der Winter schon im Mai und die Tage werden kürzer. Schließlich befinden wir uns auf der Südhalbkugel.




      Beim Landeanflug gab es mal wieder ein Problemchen aber zum Glück nur ein kleines. Die Landklappen waren festgefroren und ließen sich nicht ausfahren. Zum Glück ist die Landebahn ewig lang und ich bin im Anflug dieses Mal auch nicht zu hoch, also kein Problem. :thumbup:




      Die Landung war weich, wie ihr gleich am Flight-Report sehen könnt.

      Viele Grüße,
      Norbert

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    • Flug 19: Ushuaia – Isla Rey Jorge

      Auch wir machen eine kleine Expedition in Richtung Antarktis, zu den südlichen Shetlandinseln, King George Island.
      Soweit es möglich ist, nutzen wir das Tageslicht. Darum geht es noch in der Morgendämmerung los.



      Sonnenaufgang über Feuerland.




      Die Shetlandinseln kommen näher.




      Qeranflug auf den Flugplatz zu Landebahn 29. Zum Glück haben wir schönes Wetter und nicht mal Wind.



      Viele Grüße,
      Norbert

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