FSX und Oculus Rift cv1

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    • FSX und Oculus Rift cv1

      Hallo,

      vielleicht hat von euch auch schon der eine oder andere ueber die aktuelle Oculus Rift nachgedacht.
      Da ich fast nur niedrig mit Helis und kleineren Flugzeugen unterwegs bin, war ich auf den Eindruck sehr gespannt.
      Kurz: der Effekt der Immersion ist unglaublich gut. Gefuehlt ist man wirklich mitten drinnen.
      Der raumliche Eindruck eines Fluggeraetes ist echt wahnsinn. Nieder ueber Bergkanten etc zieht einem echt den Boden weg und man haelt die Luft an. Irre.... Kopfbewegungen werden verzoegerungsfrei umgesetzt.

      Fuer die Zusammenarbeit der OR und des FSX braucht man ein Tool namens flyinside. Funktioniert stabil und perfekt. Die gesamte FSX Bedienung der Menues geht mit dem Tool. Sehr clever gemacht.

      flyinside-fsx.com/

      Nachteil grundsetzlich: die Aufloesung der Brille. Rundinstumente lassen sich noch ablesen aber Digitalanzeigen gehen kaum ohne sich zu naehern. Der Gittereffekt der Brille bzw des Displays ist eigentlich auch immer zu erkennen.

      Mich persoenlich stoerts [noch] nicht....

      Ich habe einen I5/2500k mit 4GHz und eine GTX970. Absolut fluessig..... die Karte muss nun ja 2 Bilder rendern.....

      Ist sie das Geld wert? Muss jeder fuer sich entscheiden... vom Effekt im FSX ja, vermutlich weniger bei grossen Airlinern voller Digitalanzeigen. Bei Seglern oder Geraeten, wo man eher nach aussen sieht, muss man echt schwindelfrei sein :rolleyes:

      :AUT:

      /Heimo
      faxxe, Mitglied im FlightXPress Forum seit Oct 2007.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von faxxe ()

    • xxTorettoxx schrieb:

      Wie machst du das wenn du Knöpfe drücken musst z.b. für den Funk? Nimmst du dann die Brille ab?
      Das ist in der Tat ein Problem. Wenn Du Deine Maus "blind" findest, kannst Du theoretisch weiterhin die Schalter im Cockpit damit bedienen. Das geht i.d.R. bei General Aviation Fliegern noch ganz gut, abgesehen von so fummeligen Sachen wie G1000 oder G500 Navis. FlyInside bietet aber auch eine stufenlos zoombare Lupenfunkton, mit der man sich näher an die einzelnen Geräte heranzoomen kann, um sie besser bedienen und ablesen zu können. Es ist und bleibt aber eine Fummelei, gerade in Airlinern.

      Ich habe mir als Konsequenz jetzt ein teureres HOTAS System angeschafft, das ich mal unter "Oculus Rift Folgekosten" verbuche ;) Da ich jetzt die Tastatur beim Fliegen mit der Oculus nicht mehr nutzen kann, braucht's halt ein paar Knöpfe und Regler mehr an Stick und Throttle, um während des Fluges direkt darauf zugreifen zu können.

      Ein nettes neues Gimmick von FlyInside sollte noch erwähnt werden: Man kann beliebige Fenster des Desktop mit in den Simulator übernehmen, und dort per Drag & Drop beliebig in der 3D Welt platzieren und skalieren, z.B. über dem Copiloten Sitz. Das kann z.B. eine Karten-App sein, oder ein Tutorial. So muss man nicht immer die Brille abnehmen, wenn man kurz etwas nachlesen möchte (z.B. eine Checkliste), und kann ganz bequem "unter der Brille bleiben".

      Wie faxxe fliege auch ich sehr gerne Helis. Leider unterstützen meine Lieblings-Heli-Sims - X-Plane und Arma 3 - die Okulus noch nicht. Gerade bei Helis ist es aber so, dass Drehungen um die Hochachse viel schneller erfolgen können als bei Flächenfliegern. Dabei kann einem dann auch mal ganz schön übel werden. Gerade mit Helis habe ich es anfangs höchstens 10 Minuten unter der Brille ausgehalten.
    • Grüß euch,

      hier mal meine Erfahrungen.

      Nachdem der FSX Gold nach der Umstellung auf eine 3-Monitorkonfiguration nicht mehr wirklich interessant war, hat er die letzten Jahre in einem Dornröschenschlaf auf meiner Festplatte verbracht.
      Seit ich mir heuer aber die Oculus CV1 zugelegt habe, schaut die Welt ganz anders aus. Eingentlich wollte ich die Rift ja überwiegend für Ego-Shooter und Renn-Simulationen (Assetto Corsa) haben. Da die Shooter aber noch nicht soo prickelnd funktioneren, wurde es eine Renn- und Flugsimulations-Hardware.

      Welche Hardware habe ich: Einen i5-4670k bei 4,2GHz und eine GTX970 Gaming.

      Für den FSX verwende ich Flyinside mit Leap Motion.

      Anfänglich war die Leap Motion Unterstützung zwar witzig, leider nur in wenigen Flugzeugen und recht schwer zu bedienen.
      Mit jedem Update von Flyinside wird es aber besser. Es stimmt, dass man zu Ablesen verschiedener Anzeigen näher hin gehen muss, aber es ist ja ein virtuelles Copit, oder?
      Das Bedienen der Schalter hat schon was, zur Not geht's dann mit der Maus (die finde ich blind, habe ja keinen 50qm Schreibtisch)

      Der Spassfaktor ist bei mir zur Zeit so hoch, dass ich fast jeden Tag eine Stunde im Cockpit verbinge. Meine Idee mir ein Cockpit in den Keller zu bauen ist somit obsolet geworden, denn wenn das schon in den Anfängen so viel Spass macht, wie wird das erst mit den nächsten Generationen.

      Off topic: Auch Assetto macht viel mehr Spass, als mit den 3 Monitoren.

      mariachi
    • Dann will ich mal kurz meine Erfahrung da mit dranhängen:


      Kurz ein paar Rahmenbedingungen:

      - Habe mir die Rift nicht selbst gekauft

      - konnte es gestern bei einem guten Freund austesten

      - Ich bin Brillenträger


      Mein Kumpel meinte schon länger, dass er sich eine VR Brille kaufen will, wenn es einigermaßen ausgereift ist. Gesagt getan hatte er erst vor wenigen Tagen die Rift gekauft und meinte ziemlich schnell, dass ich mal vorbeikommen sollte um es mir anzugucken.

      Zwar hatte ich erst bedenken, dass es mit der Brille etwas schwierig wird, aber das war tatsächlich kein Problem. Allerdings musste ich die VR-Brille etwas schräg aufsetzen, damit ich es tatsächlich scharf sehe. Dadurch entstand unten ein kleiner Lichtspalt - nicht weiter störend, aber halt auch nicht optimal. Es ist schwer zu erklären, aber wenn ich mit der richtigen Brille "über den Rand oben hinausschaue" macht auch alles einen Sprung - ich vermute dieser Effekt kommt hier zum tragen (Grob gesagt: Ich sehe in der Realität Objekte minimal tiefer als sie eigentlich sind).


      Zum Setup: FSX auf Skiathos (Addon) in der PMDG 737, Joystick, Schubhebel und Maus als Hardware.

      Der erste Eindruck: Einfach nur der Wahnsinn! Ich durfte letztes Jahr sechsmal Gast ein einem 737 Cockpit der KLM sein - weiß daher wie kuschelig eng es da drinnen eigentlich ist. Im 2D kam das nie rüber, im VR hat man sofort wieder das Gefühl, dass man überall anstößt.

      Die Bedienung: Gewöhnungsbedürftig. (Fragt mich nicht wie sich das einstellen lässt, war ja nur Gast). Mit einer Taste auf dem Joystick erscheint ein blauer Punkt, diesen kann man durch Kopfbewegen auf einen Cockpitschalter bewegen, erneutes drücken des gleichen Joysticktasters öffnet ein Menü " < x > ". das X für schließen, die < > Pfeile für die Zustandsänderung. Alles wird jeweils wieder mit dem Joysticktaster betätigt. Möglichkeit Zwei: Maus: Ist etwas komplizierter und m.E. etwas buggy bis man die Schalter trifft. Ich hatte das Gefühl die Maus "flimmerte". Für Einstellungen z.B. am FMC kann man das Panel wie gewohnt rauslösen... und jetzt einfach irgendwo im Raum dreidimensional ablegen (funktioniert wieder mit dem Joysticktaster und wird nach einiger Zeit ausgeblendet, ist nach Tastendruck aber sofort wieder da).


      Die Auflösung: Zu gering, definitiv und auch leider. Während ich normal im Sitz saß (klar, hätte mich nach vorne lehnen können, man hat aber immer Angst was zu umzuwerfen) konnte ich Speed und Höhe im PFD nicht ablesen. Besser ging's mit HUD. Musste aber erstmal die VR Brille wieder korrigieren, diese war zwischenzeitlich langsam nach unten gerutscht (habe sie dann besser am Schädel verzurrt, dann keine Probleme mehr). Per Knopfdruck konnte ich sofort auf doppelten Zoom hin und her springen: Enorm erleichterte Schalterbedieung, Ordentliches Ablesen möglich.


      Das erste mal abheben: Ohne Flugplan, einfach sofortaction: RTO, Treibwerke auf cont., Landing lights an, seatbelts an, Klappen raus – funktionierte nun bereits ganz gut, mit etwas Übung sollte das kein Problem darstellen. Ich gab also mit dem Hardwareschubhebel Gas. Die Triebwerke heulen auf und sofort fällt der doch sehr gute Ton der Rift auf - die kleinen Kopfhörer machen ihren Job sehr gut. Wir beschleunigen weiter, das Spiel zeigt an die 35-40 fps welche wie-auch-immer für die Brille auf 90 fps hochgerendert werden. Ich schaue nach links aus dem Fenster, das Bild reagiert sofort und läuft auch nicht nach. Wir rauschen an den Flughafengebäuden vorbei - nahezu ruckelfrei. Blick wieder nach vorne: Haben wir schon V rotate? Ich kann’s nicht genau lesen. Gefühlsmäßig passt es. Ich ziehe leicht am Joystick, wir rotieren. Jetzt wird’s heikel: Fahrwerk und Klappen müssen rein, getrimmt ist die Kiste auch nicht - beim runter schauen verlier ich die Übersicht (Fluglage und Geschwindigkeit) und komme in den roten Overspeed Bereich. Mein Kumpel meint er würde sich darum kümmern - er sieht eine 2D Ansicht meiner Sicht auf dem Monitor. Er kümmert sich ab sofort um alle Achsen, das diese mit dem "< x >" immer nur in 1er schritten bewegt werden - unpraktisch, dauert ewig. Die Tasten auf der Tastatur (F5, G, etc…)finde ich auch nicht selber.


      Die Kurven: Die 737 in schönster BVB Lackierung liegt nun angenehm in der Luft. Ich entscheide mich eine 180° Kurve vorbei am Airport zu fliegen und gleich wieder zu landen. Also Zeit für die Kurve - und das ist echt genial, ich hatte nie TrackIR, aber so stell ich es mir vor - immer wieder exaktes gucken zur Seite wie man durch die Kurve kommt und zurückschwenken auf den künstlichen Horizont - so muss das sein. Schwindelgefühl, Kopfweh oder Übelkeit kamen nicht auf. Klar fehlen die Beschleunigungseffekte, aber man merkt doch, wie man dazu tendiert sich in die Kurve zu legen. Mein Kumpel meinte ich solle mir doch mal den Winglet ansehen und ja, ich kam mir in dem Moment schon etwas bescheuert vor, als ich den Kopf nach links hinten bewegte. Aber tatsächlich, dort flatterte der rote Turkish Airlines Winglet im Wind. Auch wenn das eigentlich nichts Besonderes ist, könnte man da ewig zusehen.


      Die Landung: Wie gesagt, ich war komplett ohne Flugplan unterwegs. Die Landung erfolgte also rein nach Gefühl und Sicht. Sicht... ein gutes Stichwort: Ohne regelmäßiges zoomen konnte ich nicht einschätzen wie ich zu Landebahn ausgerichtet war – zu pixelig. Erst auf Höhe von Skiathos-Stadt war die Lage eindeutig. Klappen, Störklappen und Fahrwerk ließ ich von meinem Freund bedienen, die Autobrake konfigurierte ich dann selbst. Er meinte ich solle mal den Scheibenwischer einschalten - ja, sieht recht nett aus! Zurück zur Landung: Ich bin nun schon länger nicht mehr vorm Simulator gesessen, aber so dermaßen habe ich eine 737 schon ewig nicht mehr in den Boden gerammt. Dabei hätte ich schwören können, dass ich zu hoch bin und noch 100ft agl bin. Ja, Callouts waren da, aber bei "50" war es schon zu spät zum abfangen :D Also gleich wieder in die Luft. Die zweite Landung war dann besser, man muss sich erst an die neue Perspektive gewöhnen.


      Wir wechselten das Fluggerät auf die Extra 300s


      Kunstflug, oder auch "Soll ich schon mal einen Eimer holen?": Ich bekam den netten Tipp doch bitte nicht zu übertreiben - die Gefahr, dass einem dabei komisch wird soll wohl recht hoch sein. Da ich zu den Leuten gehöre denen eigentlich kein Fahrgeschäft oder Achterbahn zu wild ist, legte ich mal mit dem vollen Programm los. Kopfüber, Looping, Schraube in den Boden - alles kein Problem. Sehr schön: Schnelles und exaktes Umsehen in alle Richtungen verhindert einen Orientierungsverlust. Dennoch fehlen hier einfach die G-Effekte um mich von der Simulation überzeugen zu lassen - kann mir aber schon vorstellen, dass da viele Leute ein Problem mit haben könnten.


      Kurzer Wechsel auf die PMDG 777:


      Hilfe, wo bin ich: Eigentlich nur um sie etwas umzusehen - im Gegensatz zu 737 fühlt man sich ja hier fast verloren. Man könnte meinen, dass das Cockpit größer als mach Wohnzimmer ist ;)



      Ich will hier absichtlich kein Fazit ziehen sondern nur meine Erfahrung darstellen. Ja, es macht unglaublich viel Spaß, man ist aber auch steuerungstechnisch sehr eingeschränkt. Wenn die Auflösung noch größer wird und der Preis etwas fällt könnte ich mir so etwas aber durchaus auch bei mir vorstellen.

      mariachi schrieb:

      Der Spassfaktor ist bei mir zur Zeit so hoch, dass ich fast jeden Tag eine Stunde im Cockpit verbinge.
      Dem ist quasi nichts hinzuzufügen.



      Ich hoffe, dass ich mich nicht allzu oft vertippt habe und lasse noch schöne Grüße an alle da, die es bis hier her geschafft haben :thumbup:


      Dominik
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    • FSX und Oculus Rift cv1

      Danke Dominik, hochinteressanter kleiner Erfahrungsbericht. Ich bin ebenso hin und hergerissen und scheue derzeit noch die Kosten für eine VR-Brille. Ich bin derzeit mit TrackIR 5 und einem 42Zoll FullHD TV unterwegs. Als Grafikkarte verwende ich derzeit eine GTX970. Damit läuft es größtenteils flüssig. Im Anflug auf große Airports mit 777 rutscht die FPS schon mal unter 20. Das macht mir im P3d soweit nichts aus.
      Wie sieht das bei einer Oculus Rift aus? Ich habe gelesen man soll das Ding mit 90FPS füttern. Da kann ich mir allerdings kaum vorstellen P3D flüssig zu betreiben. Wie ist das mit der Performance, spürt man Einbrüche stark?
    • airlinetycoon schrieb:

      Danke Dominik, hochinteressanter kleiner Erfahrungsbericht. Ich bin ebenso hin und hergerissen und scheue derzeit noch die Kosten für eine VR-Brille. Ich bin derzeit mit TrackIR 5 und einem 42Zoll FullHD TV unterwegs. Als Grafikkarte verwende ich derzeit eine GTX970. Damit läuft es größtenteils flüssig. Im Anflug auf große Airports mit 777 rutscht die FPS schon mal unter 20. Das macht mir im P3d soweit nichts aus.
      Wie sieht das bei einer Oculus Rift aus? Ich habe gelesen man soll das Ding mit 90FPS füttern. Da kann ich mir allerdings kaum vorstellen P3D flüssig zu betreiben. Wie ist das mit der Performance, spürt man Einbrüche stark?
      Hallo,

      Also mein Kumpel hat auch die GTX970 verbaut. Wie oben schon erwähnt lagen wir mit der NGX auf Skiathos (29palms) bei ca 35-40fps. Ein Zusatzprogramm (glaube hieß flyinside) macht aus den 35-40fps dann 90fps für die Brille. Das verhindert zwar nicht das Ruckeln, gauckelt der Rift aber eine höhere Framerate vor. Einbrüche hätte ich jetzt keine bemerkt - flogen aber auch nicht auf high-end settings. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es bei zu wenig fps irgendwann nicht mehr funktioniert - wissen tu ich es allerdings nicht.

      Grüße
      Dominik
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    • Ich kann aktuell nur davon abraten, bezüglich Flusi, in VR zu investieren. Die Auflösung der aktuellen Brillen ist dramatisch schlecht.

      Die Oculus Rift bietet eine Auflösung von 2.160 × 1.200 und das für beide Augen.
      Effektiv sind wir dann bei 1080x1200. Dann vergrößern die Linsen das Bild noch zusätzlich auf ein FOV 110°, was die effektive Auflösung im Endeffekt noch weiter verschlechtert.
      Deshalb ist halt bei allen Brillen immer das Fliegengitter erkennbar. Das sind halt die Pixel. ;)

      Das bedeutet, dass selbst bei einer Auflösung von 4K wir immer noch in Dimensionen sein werden, die uns nicht komplett zufrieden stellen werden.
      Habe selbst die Samsung Gear VR. Die hat eine leicht höhere Auflösung als die anderen Brillen. Der 3D Effekt und das freie Bewegen ist genial.
      Aber die müssen def. an der Auflösung arbeiten, dass das wirklich richtig interessant wird.
      Intel I5-4670K @4.4GHZ, Asus Maximus VI Hero, 2x SSD 128GB, 16GB DDR3 Speicher, GTX1070
    • Ja genau, ich habe P3D schon mit Trinus VR getestet. Klar ist das mega cool. Das Galaxy S7 ist mein Firmenhandy, kostet mich also nichts. Die Brille kostet nur 99€. Von daher war der Test für mich ja im Grunde ohne Risiko. Der VR Effekt ist einfach absolut genial. Das muss man ganz klar sagen. VR Filme und Bilder ziehen einem die Schuhe aus.
      Den Link den du postet, ist wieder eine andere Software. Das muss ich mir auch mal anschauen.

      Aber wie gesagt, der große Wermutstropfen ist die Auflösung und gerade bei Spielen wie P3D ist das wieder ein enormer Rückschritt, den ich auf Dauer nicht hinnehmen möchte.
      Ich warte auf das Galaxy S8, dass wird 4K haben. Dann wird es langsam sehr interessant.
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    • Irgendwie habe ich nun Blut geleckt und will mich ein wenig weiter in die Materie einarbeiten (trotz aller Nachteile, wie Auflösung usw). Du hast geschrieben, man kann stark das Auflösungsgitter erkennen. Ein S7 hat meines Wissens eine Auflösung von 2560x1140, das S6 auch. Das ist ein wenig mehr als Oculus Rift. Mal ganz blöde gefragt: Ist das ein Luxusproblem oder kann man tatsächlich keine Anzeigen vernünftig lesen?

      Ich habe mir mal testweise die Trinus App auf mein iPhone gezogen und die Server.exe auf den PC gespielt. Die Verbindung klappt problemlos und mein Handy zeigt mir auch sofort den geteilten Screen. P3D gestartet und Flug geladen, auch kein Problem. Was mich positiv überrascht hat, es gibt offenbar so gut wie keine Verzögerung bei der Übertragung auf´s Handy. Was mich wunderte, ich hatte keinerlei Tracking - da muss ich nochmal prüfen, vermute aber, es lag daran, dass die TrackIR Software geladen war.

      Nun stehe ich vor der Wahl einer passenden VR-Brille. Von Pappdeckel bis Edelexemplar gibt´s fast alles. Ich habe keine Ahnung, was ich mir da zu Testen holen soll. Ich bin zudem Brillenträger, das macht es nicht einfacher. Ich habe bei Pearl ein preislich sehr attraktives Angebot gefunden, das für Iphones und ggfs. wenn es Sinn macht auch für ein S6 tauglich ist - Link. Vielleicht kennt das Ding ja einer und kann dazu was sagen. Wie gesagt, es geht primär um einen Test, wie sich das ganze Konzept anfühlt, wie tauglich es für mich persönlich im P3d ist - soll also nicht übermäßig viel kosten.

      Ich habe gesehen, mit der Maus kann ich das P3D Menü bedienen, habe aber (ohne VR-Brille) keinen Mauszeiger im VC wahrgenommen. Daher noch ein paar Fragen:

      1. Wie bedient man das VC mit VR? Wie bisher mit der Maus?
      2. Welchen Mehrwert bringt zusätzlich Flyinside? Ich habe verstanden, ich kann noch Zusatzproggies wie Browser einblenden (bspw. für Charts). Aber was noch?
      3. Im oben gelinkten Video werden noch andere Softwares genannt - Rift Client // SteamVR free // RiftCat - Wozu braucht man das?
    • @airlinetycoon
      zu 1) man kann mit der Maus oder eben das Tool bietet eine Art "virtuelle Hand" für die Buttons an.
      Es funktionioert aber für Schalter Knöpfe etc die schnell zu wechseln sind , eher unfreundlich. Ich fliege fast nie großes Gerät daher
      kann ich es schlecht abschätzen. Im Heli hat man nicht allzuviel zum verstellen.
      zu 2) Flyinside ist Pflicht um mit dem FSX überhaupt in den VR Genuss zu kommen. Ab Werk unterstützt der FSX die Brille nicht
      P3d ab 3.4 (???) soll die Brille unterstüzen (habe ich nur gelesen)
      zu 3) Die Tools kenne ich nicht. Für FSX & P3d braucht man "nur" Flyinside (! Extra Lizenz für FSX & P3d... Kombi Preis möglich)

      Wie schon geschrieben, ist die Auflösung seeehr verbesserungswürdig. Aber wir können uns sicher sein, das noch viel Zeit vergehen wird, bis
      es Brillen mit 4k und mehr geben wird und noch viel mehr Zeit wird vergehen, bis es die passenden PC´s dazu gibt ;)

      Bei all den Einschränkungen aber ohne Brille kann ich mir den FSX nicht mehr vorstellen ..... das kommt einfach viel zu g**l :)

      -Heimo
    • faxxe schrieb:

      @airlinetycoon


      Wie schon geschrieben, ist die Auflösung seeehr verbesserungswürdig. Aber wir können uns sicher sein, das noch viel Zeit vergehen wird, bis
      es Brillen mit 4k und mehr geben wird und noch viel mehr Zeit wird vergehen, bis es die passenden PC´s dazu gibt ;)

      Bei all den Einschränkungen aber ohne Brille kann ich mir den FSX nicht mehr vorstellen ..... das kommt einfach viel zu g**l :)

      -Heimo
      Nächstes Jahr kommt das Galaxy S8 mit 4k. Ich werde berichten. ;)

      @airlinetycoon

      Wenn du wirklich testen möchtest, kauf dir die Samsung Gear VR. Der große Vorteil der Samsung Gear VR ist die sehr professionelle Software, du hast nämlich Zugriff auf den Oculus Store und vieles mehr. Oculus und Samsung arbeiten zusammen. In Punkto Flusi brauchst du den Oculus Store glaube ich nicht, aber für alles andere ist der Store Gold wert.
      Intel I5-4670K @4.4GHZ, Asus Maximus VI Hero, 2x SSD 128GB, 16GB DDR3 Speicher, GTX1070

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skylon5000 ()

    • airlinetycoon schrieb:

      Skylon5000 schrieb:

      Habe selbst die Samsung Gear VR.
      Benutzt Du das Teil im P3d? Ich habe vor einiger Zeit ein YT-Video gesehen, bei dem die Brille im P3D/FSX verwendet wurde. Wäre ja eine recht kostengünstige Alternative.
      Edit: Habe das Video gefunden:

      So, ich habe mir das jetzt mal reingezogen, was du gepostet hast.

      Es war nicht ganz einfach, dass alles ans laufen zu bekommen. Er beschreibt es nur rudimentär. Aber mit ein bisschen quergoogeln habe ich es hinbekommen.

      Ich muss sagen, der Weg ist deutlich besser als TrinusVR. Das Kopftracking klappt hervorragend. Das hat mit TrinusVR nicht mal ansatzweise so gut geklappt. Ich bin eben mal in das virtuelle Cockpit der NGX gestiegen und ich dacht mich trifft der Schlag. Eins vorweg, die Auflösung ist wie gesagt gruselig. Aber der VR Effekt in dem virtuellen Cockpit hat mich umgehauen. Das war bei TrinusVR nicht so. Man hat wirklich das Gefühl man sitzt im Cockpit. Die Schatten im Cockpit verstärken den Effekt noch umso mehr. Es ist einfach ein irres Gefühl den Kopf nach oben zu bewegen und so auf das Overhead Panel zu blicken. Also man dreht den Kopf und schaut dann wirklich in diese Richtung. Nicht zu verwechseln mit TrackIR. Sondern man hat hier ja eine 360° Ansicht die der Kopfbewegung folgt. Die Bedienung läuft über eine virtuelle Maus. Das ist frickelig aber man gewöhnt sich dran.
      Wie schon angedeutet. Man kann die Schrift des Class Cockpits nicht wirklich erkennen. Mit der aktuellen Auflösung macht es aber trotzdem unfassbar viel Spaß. Tiefflüge mit ner Propellermaschine in den Alpen, dass ist schon spektakulär.

      Also für mich ist das ehrlich gesagt die Zukunft. Das ist Simulation. Ich werde aber persönlich nicht die Software kaufen, die wie in dem Post beschrieben nötig ist. Ich habe alles über Trials gemacht. Ich warte jetzt umso mehr auf das Galaxy S8. Das wird bei mir sicherlich der VR Durchbruch sein.

      Danke für den Link.
      Intel I5-4670K @4.4GHZ, Asus Maximus VI Hero, 2x SSD 128GB, 16GB DDR3 Speicher, GTX1070
    • Skylon5000 schrieb:

      Es war nicht ganz einfach, dass alles ans laufen zu bekommen. Er beschreibt es nur rudimentär. Aber mit ein bisschen quergoogeln habe ich es hinbekommen.
      Cool und vor allem super, dass offenbar diese Softwarekombo ein Schritt in die richtige Richtung ist. Vielleicht gibst Du einen kurzen Abriss, wie Du das zum laufen bekommen hast.

      Ich habe mir zu Testzwecken eine VR-Brille (neu) bei eBay-Kleinanzeigen für 10 Euro geschossen. Ist keine GearVR, es ist der Amazon VR-Bestseller. Mal sehen, ob das Ding was taugt, ist zumindest universell für verschiedene Telefone tauglich. Das Risiko Geld bei dem Preis zu versenken, ist nahe null.
      Anders sieht es natürlich beim Handy aus. Wir haben bisher einen Android-freien Haushalt. Daher werde ich die ersten Versuche erstmal mit meinem iPhone machen, obwohl die Display-Quali im VR-Bereich eher nachteilig ist. Im Freundeskreis gibt es aber das ein oder andere Galaxy. Das wäre dann der nächste Schritt.

      Ich habe mal meinen Mobilfunkvertrag gecheckt. Ich kann im November verlängern und da stellt sich dann natürlich die Frage, ob ich mir das Sony Xperia Z5 Premium für die Verwendung mit der VR-Brille zulegen sollte. Das Display scheint ja genau das zu liefern, was wir suchen. Kann das überhaupt die Software VRidge abbilden? Kennt jemand dieses Telefon und hat es evtl. schon mal im VR-Bereich getestet?
    • Ja klar.

      Auf dem PC:

      1.) Normalen Steam Client installieren.
      2.) Rechtsklick auf das Steamsymbol und Steam VR installieren
      3.) Den Oculus Client installieren https://www3.oculus.com/en-us/setup/ Konto erforderlich. Wenn man die Gear VR verwendet, hat man das aber eh schon.
      4.) Riftcat installieren https://riftcat.com/vridge Ebenfalls ein Konto erforderlich
      5.) Flyinside installieren für den P3D (oder FSX) für HTC Vive nicht Oculus! https://flyinside-fsx.com/Download

      Auf dem Smartphone:

      - CB Enabler for Gear VR (For Gear VR Users) https://play.google.com/store/apps/de... und Cardboard wählen und eben nicht Samsung Gear VR
      - VRidge https://play.google.com/store/apps/de...

      Der entscheidende Punkt ist folgender:

      Entweder habe ich das in der Beschreibung übersehen oder er hat es vergessen.
      Jedenfalls brauchst du auch noch die App "Cardboard". Wenn die gestartet wird gibt es rechts oben in den Einstellungen den Punkt Gerät wechseln.
      Dort klicken, nun muss man einen VR QR Code scannen. Diesen VR QR Code muss man im Internet für sein jeweiliges Smartphone suchen.
      Hier sind die genauen VR Spezifikationen hinterlegt. Tut man das nicht, ist die Ansicht komplett verzerrt.

      Wenn das alles erledigt ist:

      1.) Auf dem PC Riftcat starten
      2.) Auf dem Smartphone VRidge starten
      3.) Jetzt muss sich der Screen in Riftcat ändern. Ändert sich der Screen nicht, hat Riftcat das Smartphone nicht gefunden. Wenn alles gut ist klickt man auf Play SteamVR Games.
      4.) Nun startet die VRidge Runtime und der Steam VR. In Steam VR muss man nun die Raumvermessung durchführen.

      Hat man keine VR Controller wie in meinem Fall, wählt man "Nur Stehposition" und führt die Kalibrierung durch.
      Nun muss der Steam VR Bereit anzeigen. Jetzt startet man Flyinside, dieser wiederum startet P3D.

      Wenn ich nichts vergessen habe, sollte die Party beginnen.

      Wie gesagt, der VR QR Code ist immens wichtig, denn wer den nicht beachtet, hat eine verzerrte Ansicht.

      Es ist alles kostenlos, bzw. Trial, nur der CB Enabler hat 0.79€ gekostet.
      Intel I5-4670K @4.4GHZ, Asus Maximus VI Hero, 2x SSD 128GB, 16GB DDR3 Speicher, GTX1070