Flug MH370, Boeing 777, Suche nach vermisstem Flugzeug offiziell eingestellt

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    • handelsblatt.com/panorama/aus-…n-von-mh370/20059240.html

      Wenn das nun auch Teile der MH370 sind muss man doch durch den Strömungsverlauf und die ''Satelliten-Daten'', ungefähr sagen können die Maschine ''Abstürzte'' ?
      Wollen die, die 777 nicht finden ? ?(
      Liebe Grüße aus dem schönen Kärnten 8)
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    • Irgendwo hier habe ich hier zum Thema ausführlich berichtet.
      Zu dem Suchen, den Meeresströmungen, den unterschiedlichen Ansätzen, die die Australier gewählt haben und was man zusätzlich hätte tun können und aus mir (und vielen anderen Berufeneren) unterlassen hat

      Grundsätzlich kann man sehr genau rechnen, wo Treibgut herkommt. Das benötigt nur eine sehr große Rechenleistung, die nur bei den Engländern z.V. stand und von den Deutschen genutzt wurde. Und zwar rückwärts rechnend. Also Basis waren die ersten Wrackteile und die bekannten Wetterdaten, seit dem Absturz. Danach lag die Absturzstelle sehr viel weiter nördlich. Hätte man den Bewuchs nach Köln zur Untersuchung frei gegeben, hätte man sogar zweifelsfrei feststellen können, auf ungefähr welchem Breitengrad das Flugzeug abgestürzt ist.

      Die Australier sind einen anderen Weg gegangen. Sie haben treibgut an der vermuteten Absturzstelle ins Meer geworfen und gewartet wo es hintreibt. Es gab damit auch "Einschläge" im bereich La Reunion, aber nur sehr wenige. Der Rest kam sehr viel weiter südlich an.

      Details hier irgendwo von mir. Hatte mir da sehr viel Detailmühe gegeben (und nur wissenschaftl. gesicherte Quellen/Infos verwendet..

      Die "wissenschaftlichen" Satelitten, die in Frage kämen, kreisen in N/S Richtung und die Erde dreht sich darunter durch. Also nur Intervallaufnahmen. Ein solcher Satellit ist etwa 5 Std. von dem Unfall über dem Gebiet gewesen. Schade !
      Gruß
      Bernd

      "Grau ist alle Theorie - die Wahrheit is auf`m Platz" (A. Preißler dt. Fulosoph); neudeutsche Entsprechung: "When the Flag drops, the Bull($)hit stops." or "It ain`t over, till the fat Lady sings !"
      Streit = Austausch von Argumenten. Krieg = "Niederschießen" des Argumentierenden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wolkenschieber ()

    • B737 schrieb:

      Filmen Satelliten eigentlich dauernd die Erde ab, oder machen die nur Intervall Aufnahmen ?
      Genaugenommen besteht doch ein Film aus Einzelaufnahmen ;) .
      Satelliten machen immer einzelne Aufnahmen von den Gebieten die sie überfliegen, die Aufnahmebereiche überdecken sich aber immer auf der Flugbahn.
      Aber es findet keine ständige Abdeckung jedes Punktes auf der Erde statt.
      Mit freundlichen Grüßen Frank :)

      Angaben zu meiner Hardware:
    • wolkenschieber schrieb:

      Irgendwo hier habe ich hier zum Thema ausführlich berichtet.
      Zu dem Suchen, den Meeresströmungen, den unterschiedlichen Ansätzen, die die Australier gewählt haben und was man zusätzlich hätte tun können und aus mir (und vielen anderen Berufeneren) unterlassen hat

      Grundsätzlich kann man sehr genau rechnen, wo Treibgut herkommt. Das benötigt nur eine sehr große Rechenleistung, die nur bei den Engländern z.V. stand und von den Deutschen genutzt wurde. Und zwar rückwärts rechnend. Also Basis waren die ersten Wrackteile und die bekannten Wetterdaten, seit dem Absturz. Danach lag die Absturzstelle sehr viel weiter nördlich. Hätte man den Bewuchs nach Köln zur Untersuchung frei gegeben, hätte man sogar zweifelsfrei feststellen können, auf ungefähr welchem Breitengrad das Flugzeug abgestürzt ist.

      Die Australier sind einen anderen Weg gegangen. Sie haben treibgut an der vermuteten Absturzstelle ins Meer geworfen und gewartet wo es hintreibt. Es gab damit auch "Einschläge" im bereich La Reunion, aber nur sehr wenige. Der Rest kam sehr viel weiter südlich an.

      Details hier irgendwo von mir. Hatte mir da sehr viel Detailmühe gegeben (und nur wissenschaftl. gesicherte Quellen/Infos verwendet..

      Die "wissenschaftlichen" Satelitten, die in Frage kämen, kreisen in N/S Richtung und die Erde dreht sich darunter durch. Also nur Intervallaufnahmen. Ein solcher Satellit ist etwa 5 Std. von dem Unfall über dem Gebiet gewesen. Schade !
      Sehr gut auf den Punkt gebracht, Danke :)
      Also hätten die Deutschen-Engländer sich darum gekümmert würde man evtl. heute schon alles wissen.

      Flight-Mod Frank schrieb:

      B737 schrieb:

      Filmen Satelliten eigentlich dauernd die Erde ab, oder machen die nur Intervall Aufnahmen ?
      Genaugenommen besteht doch ein Film aus Einzelaufnahmen ;) .Satelliten machen immer einzelne Aufnahmen von den Gebieten die sie überfliegen, die Aufnahmebereiche überdecken sich aber immer auf der Flugbahn.
      Aber es findet keine ständige Abdeckung jedes Punktes auf der Erde statt.
      Eben das wollte ich wissen, um die Frage zu klären ob Satelliten die Antwort wissen :)
      Ja schade dann wird die Wahrheit wohl Nie ans Licht kommen, außer man reist in die Vergangenheit und Setzt sich in die Maschine :dos:
      Liebe Grüße aus dem schönen Kärnten 8)
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    • zu#9
      Das nötige Wissen gibt es vielerorts. Das Problem war die nötige Rechenleistung z.V. zu stellen. Die gibt es auch, aber die ist natürlich meist im Voraus belegt.

      Die Deutschen (Geomar in Kiel) hatten natürlich den Vorteil, dass sie zuwarten konnten, bis das erste Wrackteil gefunden war. Die Australier mussten aber handeln und gingen daher den Weg statt rückwärts, vorwärts zu rechnen. Der größte Fehler, der dabei entsteht ist der Einfluss von Wind und Wellengang auf das Treibstück. Also wie liegt das Teil im Wasser, ist es exponiert oder steckt es etwa senkrecht, surft es ab etwa Windstärke 4 usw.. Die Australier haben einfach einen mttleren Einfluss-/Fehlerwert genommen (1,5 -1,8%)

      Diese Korrekturen hätte man vornehmen können, wenn man mit den Fundstücken entsprechende Versuche gemacht hätte.

      Der aus meiner Ansicht aber größte Unterlassungsfehler war, den Bewuchs nicht von der einzigen Stelle untersuchen zu lassen, die dazu z.Zt. in der Lage ist; und das sind Kölner Forscher, die eine komplette (und die einzige) Bibliothek mit den entsprechenden Muscheln haben und mit dem Bewuchs als solchem, bzw. der Reihenfoge des Bewuchses ziemlich genau den Breitengrad des Absturzes hätten bestimmen können (ober-/unterhalb 35 Grad). Diese Muscheln gibt es auf der ganzen Welt, aber sie unterscheiden sich in der morphologischen Bestimmung. Die Kölner hatten ihre wissenschaftliche Arbeit zufällig gerade abgeschlossen und waren mit der Veröffentlichung beschäftigt.
      Gruß
      Bernd

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    • Und heute wäre es für so einen Lösungsansatz zu spät, oder warum kooperieren die nicht mit den Kölnern ?
      Da wurden Milliarden Beträge verbraucht um mit den Sonargeräten zu suchen, wo es viel bessere Möglichkeiten gibt ? ?(
      Liebe Grüße aus dem schönen Kärnten 8)
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    • Na ja, Milliarden nicht, aber doch mehr als 150 Millionen. Stand Dez. 2015: 135.000.000 US$, davon haben getragen Malaysia 60, die Chinesen 14 US$; Australien den Rest. Das beinhaltete auch die Kosten der Überwassersuche am Anfang.

      Es entzieht sich meiner Kenntnis, warum man zumindest die Untersuchung der Entenmuscheln nicht vorgenommen hat ? Diese Muscheln gibt es, wie bereits gesagt, in allen Weltmeeren, aber sie "wandern" nicht und unterscheiden sich je nach Lebensraum signifikant.

      Man darf also fragen, konnte man nichts finden (wofür es viele denkbare Erklärungen gibt), oder wollte man nichts finden ?

      Für die Australier jedenfalls hat sich die Sache insofern gelohnt, weil sie nun eine exakte "Abbildung" des Meeresbodens in der Suchgegend haben und dafür nur einen Bruchteil dessen haben ausgeben müssen, was es sonst gekostet hätte. Die australischen Geologen jedenfalls (von denen ich einen aus meiner Zeit dort persönlich kenne und mit ihm korrespondiere), sind jedenfalls aus dem Häuschen. Vorher wusste man im Grunde nur über das Shelfmeer vor der Westküste wirklich etwas. Die gewonnen Erkenntnisse reichen von der Klimaforschung (unterseeische Strömungen) bis zu Erkenntnissen, die u.U. wirtschaftliche Bedeutung haben können.

      Aber das breitet man aus nachvollziehbaren Gründen natürlich nicht aus !?I
      Gruß
      Bernd

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wolkenschieber ()

    • Gerade mal nachgesehen:
      200 Mio Australische $, davon Australien $ 60 Mio vom Australischen Staat. Der Rest also von den Chinesen und Malaysia (eventuell MH und Boeing ?).

      Ansonsten noch interessant:
      theguardian.com/world/2017/apr…nows-mh370-crash-location

      Also kommt jetzt die Erkenntnis, dass das Flugzeug wohl doch weiter nördlich niederging. Das haben alle gesagt, die auf Basis der Pingauswertung kritischere Ansätze verfolgt haben.

      Der mögliche Fehler gegann damit, dass man die Pings "geeicht" hat mit der unterstellten Flugrichtung und Geschwindigkeit von MH 370. Das hätte aber nur unter der Voraussetzung "gestimmt", dass das Flugzeug seit der letzten Radarortung (die man veröffentlicht hat) Kurs, Geschwindigkeit und Höhe nicht verändert hätte. Unabhängig davon, dass die Pings natürlich ungerichtete Signale sind und nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie auch im Flugzeug manipuliert wurden (verschleppen). Dies nur für den Fall, dass man eine Manipulation unterstellt. Das ist mit einem $100 "Elektrokasten" möglich (wie durch ein deutsches Unternehmen den USA im Hinblick auf eine geplante Überwachung des Seeverkehrs "vorgeführt").

      Ich werde mal versuchen den Paläontologen hier in Köln zu kontaktieren, warum man nicht auf das Angebot einging, die Muscheln morphologisch zu untersuchen. Vielleicht ist das doch passiert ohne dass das in die Öffentlichkeit drang.
      Gruß
      Bernd

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    • wolkenschieber schrieb:

      Gerade mal nachgesehen:
      200 Mio Australische $, davon Australien $ 60 Mio vom Australischen Staat. Der Rest also von den Chinesen und Malaysia (eventuell MH und Boeing ?).

      Ansonsten noch interessant:
      theguardian.com/world/2017/apr…nows-mh370-crash-location

      Also kommt jetzt die Erkenntnis, dass das Flugzeug wohl doch weiter nördlich niederging. Das haben alle gesagt, die auf Basis der Pingauswertung kritischere Ansätze verfolgt haben.

      Der mögliche Fehler gegann damit, dass man die Pings "geeicht" hat mit der unterstellten Flugrichtung und Geschwindigkeit von MH 370. Das hätte aber nur unter der Voraussetzung "gestimmt", dass das Flugzeug seit der letzten Radarortung (die man veröffentlicht hat) Kurs, Geschwindigkeit und Höhe nicht verändert hätte. Unabhängig davon, dass die Pings natürlich ungerichtete Signale sind und nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie auch im Flugzeug manipuliert wurden (verschleppen). Dies nur für den Fall, dass man eine Manipulation unterstellt. Das ist mit einem $100 "Elektrokasten" möglich (wie durch ein deutsches Unternehmen den USA im Hinblick auf eine geplante Überwachung des Seeverkehrs "vorgeführt").

      Ich werde mal versuchen den Paläontologen hier in Köln zu kontaktieren, warum man nicht auf das Angebot einging, die Muscheln morphologisch zu untersuchen. Vielleicht ist das doch passiert ohne dass das in die Öffentlichkeit drang.
      Wenn du da die Kontakte hast etwas zu erfragen, wäre es interessant :)
      Mir geht es einfach nicht in den Kopf, dass man heut zu tage, Kennzeichen an Autos via. Satellit lesen kann, und davon viele im Weltall sind. Aber genau zu dem Zeitpunkt war wohl über mehrere Stunden kein einziger Satellit auch nur in der Nähe von der 777 ''angeblich'' ?(
      Liebe Grüße aus dem schönen Kärnten 8)
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    • Dem Prof. Herbig hier an der Uni habe ich schon gemailt. Denke aber, dass selbst wenn er antwortet, einige Zeit vergehen wird, weil es seine Uni Mailadresse ist und hier ist ja mittlerweile Vorlesungsende des SM; also treibt er sich vielleicht irgendwo auf der Welt auf der Suche nach Entenmuscheln herum ? Er hat ja mit einem Biologen zusammen eine erdumfassende Sammlung erstellt und bestimmt.

      MH werben ja mittlerweile damit, die erste Airline zu sein (steht auch in einem der Links, die in dem guardian Artikel ff genannt sind), die das Flight Aware Produkt einsetzt,

      Der Erderkundungssatellit, der 5 Std vorher das fragliche Seegebiet "überflog", trug versuchsweise eine deutsche Entwicklung, die ähnlich Flight Aware praktisch die fehlende Radarabdeckung über entspr. Seegebieten ersetzt (techn. Details lass ich mal weg). Der Sinn ist eigentlich Flugzeuge sicher zu identifizieren, damit man z.B. auf der Route nach Australien, die Separationen verkleinern kann (Treibstoffersparnis).
      Der hätte also MH370 "gesehen, auch mit abgeschaltetem Satcom.
      Diese Erderkundungssatelliten sind auch am Ende ihres Zyklus und werden bis 2020 (?) ersetzt. Sie mit dieser Technik auszurüsten wurde (weltweit) mit Kosten von €100 Mio veranschlagt.

      Müsste auch da nachhören, wie der Stand der Dinge ist. Im ersten Ansatz war offen, wer dei koste trägt.
      Gruß
      Bernd

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    • So, Professor Herbig hat geantwortet. Ich stelle die Antwort mit seinem Einverständnis hier auszugsweise ein:

      Lieber Herr .......
      danke für Ihr Interesse. Ja, mein Koautor an dieser Sache, Herr Philipp Schiffer und ich haben im letzten Jahr ziemlichen Pressewirbel veranstaltet, der trotz Intervention auch von anderen Personen zu nichts geführt hat. Es ist uns nicht gelungen, von den französischen Behörden zusätzliches Material zu bekommen – bzw. es ist überhaupt nicht gelungen, Kontakt mit den Verantwortlichen aufzunehmen. Von den australischen Luftfahrbehörden habe ich die Adresse von der Gruppe bekommen habe, die den Bewuchs untersuchen wollte. Ich hatte zweimal versucht, mit diesen Leuten Kontakt aufzunehmen, aber nie eine Rückmeldung erhalten. Gründe dafür sind uns nicht bekannt, wir denken jedoch, dass es letztendlich irgendwelche juristischen Probleme/Zuständigkeitsängste sein könnten.

      (Muss es wegen der 1500 zeichen leider teilen)
      Gruß
      Bernd

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    • Fortsezung von #16

      Wenn wir die Art Lepas australis nachweisen hätten können, wäre das ein richtiger Beleg für einen südlich gelegenen Absturzort. Der Nicht-nachweis wäre ein Indiz dafür, dass der Absturzort weiter nördlich lag – wobei wir nicht ausschließen können, dass die Art einen Transport durch tropische Wässer nicht vertragen hätte, abgestorben und abgefallen wäre. Interessant wäre dann allerdings gewesen, Lepas-Individuen aus dem Bereich der vermuteten Absturzstelle irgendwo südlich von Sumatra zu bekommen und dann diese mit den Individuen auf der Flügelklappe zu vergleichen.
      Schade ist es schon, dass wir keine Möglichkeit zur Untersuchung bekamen. Selbst beim Einsatz der umfangreichsten und teuersten Analyse-Techniken wären die Kosten sicherlich weniger als die Kosten für einen Tag der Schiffs-Suche gewesen.
      Mit freundlichen Grüßen!
      Hans-Georg Herbig.

      PS ein Journalist, der sich intensiv mit dem ganzen Vorfall beschäftigt hat ist Jeffrey James Wise jeff@jeffwise.net . Von ihm gibt es mehrere Veröffentlichungen – schätze, Sie finden das einfach im Netz.
      Gruß
      Bernd

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    • .... und kein Ende.

      Auf der Basis der Auswertung von bisher unveröffentlichten Bildern eines französischen Militärsatelliten, gepaart mit Erkenntnissen aus verfeinerten Driftmodellen und Untersuchungen an den Fundstücken (nun doch dem Hinweis der Kölner Wissenschaftler gefolgt und selbst Muscheln an den Debris mit solchen vom vermuteten Absturzort untersucht ? 35 Grad S ist die "entscheidende Breite, was den Unterschied in den Arten ausmacht) , neue Absturzstelle definiert. Sie liegt etwas nördlich des letzten Suchgebietes.

      Druck auf die beteiligten Nationen wächst insofern, als eine amerikanische Gesellschaft (Ocean Infinity) anbietet, zunächst auf eigenes Risiko an dieser Stelle zu suchen und nur im Falle des Erfolgs die Kosten der Operation in Rechnung zu stellen.

      theguardian.com/world/2017/aug…shed-north-of-search-area
      Gruß
      Bernd

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      Streit = Austausch von Argumenten. Krieg = "Niederschießen" des Argumentierenden.
    • Hier noch ein Überblick mit Animationen über die gefundenen Tiefseedaten und Erkenntnisse.

      geoscience-au.maps.arcgis.com/…39bfa4d28b3dde81cc6ff3214
      Gruß
      Bernd

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