Aller Anfang... ist Weichenstellung

    • FSX

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    • Aller Anfang... ist Weichenstellung

      Moin, moin, erstmal!

      Ich, wild entschlossen das virtuelle Fliegen auf der Grundlage realer Anforderungen zu erlernen, lese mit wachsendem Vergnügen das Buch "Microsoft Flight Simulator X For Pilots: Real World Training" (aus 2010). Das geht dann natürlich nur mit dem FSX. Nun lese ich zu meiner größten Verwunderung, Microsoft habe das FSX-Projekt schon vor Jahren aufgegeben. Es betrifft doch einen respektablen internationalen Markt.

      Ist also zunächst der Einstieg mit dem MS FSX der richtige Weg und wenn ja welcher (Standard, ProEdition, Gold)?
      Für den Fall, dass - auch hinsichtlich des ausgezeichneten o.g. Buches - der MS FSX das Programm der Wahl ist, wäre ich sehr dankbar, wenn sich jemand erbarmte und meine absoluten Anfängerfragen behandeln könnte:
      Wie kommt es, dass das Grundprogramm, dass ja der aufwändigste Teil der Software ist (hier werden ja etwa gerade die realen Einwirkungen von Wind und Wetter berechnet) spottbillig ist (7,99 EUR)?
      Wie kommt es , dass ein AddOn z.B. für ein einzelnes Flugzeug ein vielfaches kostet? Ist dies das "Drucker/Patronen-Preis-Prinzip" (Drucker zum Spottpreis und Patronen teuer)?
      Ist ein einst in grauer Vergangenheit gekaufter MS FS 98 (damals noch für echtes Geld, so ca. 80,- DM) noch von Nutzen?

      Das soll es erstmal gewesen sein. Es wäre wirklich prima, wenn ich einen Ratschlag zum Einstieg bekäme!

      Beste Grüße
      AngleAttack
    • Das Programm ist deswegen spottbillig weil es uralt ist und nicht mehr von Microsoft weiterentwickelt wurde, die Addons sind deswegen so teuer weil sie ein erheblichen Programmieraufwand bedeuteten und nur einen kleinen Abnehmerkreis haben. Diese Addons (bis 150 Euro teuer) sind simulierte Abbildungen der orginal Flugzeuges was Anwendungsprozeduren angeht. Die Flugdynamik ist HeimPC und den Berechnungen des jeweiligen Sims unterworfen und daher sehr eingegrenzt aber einige Flugzeuge sind so systemnah programmiert das man damit reale abläufe trainieren könnte.
      Fliegen lernst du jedoch nur im echten Flugzeug.

      Welcher Sim ist für dich der richtige....

      FSX nur noch als Steam Version kaufen (FSX SE) da sind die meisten Tweaks (Tunings) drinn die man benötigt um das Programm stabil laufen zu lassen. Die haben die Rechte an dem Programm erworben und verticken das nun leicht getuned weiter. Aber es ist ein Steamspiel.

      Prepared3. Vor ein paar Jahren kaufte LockheedMArtin den Kerncode von FSX und entwickelte eine eigene Flugsimulation auf deren Basis welche zur Zeit noch weiterentwickelt wird. Zukunft gut....aber wielange weiss keiner.
      Im Prinzip ist das FSX mit mehr Leistung (Lastauslagerung auf die Grafikkarte), besseren Lichtdarstellung, besserer Speicherverarbeitung.
      Aber es ist von der Grundlage her ein FSX mit 32 Bit

      XPlane Der unmittelbare Konkurent aber auf anderer Basis (64Bit). Vorteile sind viel Freeware, eine andere Flugdynamikberechnung (wohl realistischer). Wird weiterentwickelt (gerade in der 11er Version erschienen) aber ist in einigen Dingen auch noch unausgereift.
      Es bedarf viel Engagment um eine Welt zu erschaffen die dem FSX ähnlich ist (kann dann aber auch realistischer wirken). Die Benutzeroberfläche ist unübersichtlicher finde ich.

      Lies dich einmal in die verschiedenen Simulatoren ein und stell dann deine Fragen. Jetzt alles zu erklären wäre viel zu umfangreich.

      Lass dich nicht von Youtube Videos blenden. Diese sind oft künstlich aufgepeppt und schwer nachzubilden.
      Aber es gibt vergleichtests (wo der Bildschirm zweigeteilt ist) wo man mal schauen kann wie was wo aussieht.

      Ein haben alle Sims gemein...sie brauchen erhebliche Rechnerleistung.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Ach ja eins wollte ich noch schreiben.

      Da du ja so begeistert bist von dem Buch.
      Wenn du eine Flugschule im Sim suchst. Diese bietet nur der FSX.
      Diese ist sogar echt gut. Etwas vergleichbares wurde im P3D und XP nicht implantiert.

      Wenn du erstmal auf teure Addons und tolle Szenarien verzichten kannst kannst du es ja mal mit einer günstigen FSX Kopie versuchen.

      Die Grundlagen der Steuerung,Navigation und Fliegerlatein lernst du damit auch.

      Wenn du merkst das du dran hängenbleibst investiere in etwas mit Zukunft. Ob das XP oder P3D ist bleibt deinem persönlichen vorlieben überlassen.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Wäre es vielleicht sinnvoll, mal Anfängervideos in Youtube einzustellen, die den ersten Schritt mit Defaultsachen und Freeware zeigen? Hab ich schon mal überlegt, aber nicht weiter verfolgt, weil es schon so viele Tutorials über alles Mögliche in FSX gibt. Vielleicht fehlt es an elementaren Tipps?
    • Hallo mga010

      Es fällt mir auch auf, dass man hier immer wieder die selben Sachen erklären muss. Die meisten stolpern am Anfang über die selben Hindernisse. es gibt schon viele Informationen, aber vieles ist auch veraltet, unübersichtlich, unnötig oder gar falsch. Also wurstelt man sich durch, bis es nicht mehr weiter geht. Da wäre es manchmal gut, wenn man auf eine übersichtliche Einführung verlinken könnte. Wenn du ein gutes Video machst, hoffe ich, dass es nicht einfach in dem ganzen anderen Müll verschwindet sondern auch angeschaut wird.

      Ich hole mir meine Informationen lieber aus geschriebenem Text als aus Videos. Da finde schneller, was ich brauche. Text kann man ausdrucken und kurz etwas nachsehen. Das geht mir bei Videos zu lang. Es wird aber andere geben, die gerne ein Video dazu ansehen.

      viele Grüsse Martin
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget

      i5-4670K @4.0 GHz, 12 GB RAM, ASUS 660 GTX, 2 Bildschirme 1920 x 1200 und 1600 x 1200, Windows 7 64-bit
    • mga010 schrieb:

      Wäre es vielleicht sinnvoll, mal Anfängervideos in Youtube einzustellen, die den ersten Schritt mit Defaultsachen und Freeware zeigen? Hab ich schon mal überlegt, aber nicht weiter verfolgt, weil es schon so viele Tutorials über alles Mögliche in FSX gibt. Vielleicht fehlt es an elementaren Tipps?
      Respekt vor deinem vorhaben. Das wird viel Arbeit.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • @Alohatyp

      Ja danke! Das war auch mein Gedanke. Ich wollte, wie gesagt, die Sache wie ein Flugschüler angehen - natürlich im Rahmen des virtuell Möglichen, eingedenk des Wissens darum, dass ich mich nicht mit dem PC in die Lüfte erheben werde. Da hab ich erstmal genug zu tun und es wird sich erst zeigen, ob die Freude wächst oder aber ob es mir zu viel wird. Mit dem MS FSX (<10,- EUR) kann man für den "Flugschulbetrieb" erstmal nicht viel falsch machen. Dann wird auch die Richtung bzw. die Bereitschaft sich zeigen, in sicherlich benötigte Hardware zu investieren. (Die Autoren von "Microsoft Flight Simulator X For Pilots: Real World Training" geben da einen ganz einfachen Rat: Kaufe den besten PC mit der besten CPU, der besten Grafikkarte und dem größten Arbeitsspeicher, den du bekommen kannst).

      Beste Grüße
      AngleAttack
    • Ich rate DRINGEND zu Steam oder P3D, außer du bist noch auf Windows XP. Aber auch da rate ich zum Aufrüsten.

      Der PC sollte halt bis mindestens 3GHz boosten können und eine NVIDIA-Karte ab 7xx drin haben. Das sind aber nur die Minima. Eine SSD hilft außerdem enorm. Ach ja, und einen guten Joystick braucht man noch (so etwas wie den T16000M). Die anderen Wünsche kommen dann sicher nach und nach.
    • mga010 schrieb:

      7xx drin haben
      Wenn du schon Tipps gibst dann bitte etwas ausführlicher. Es sollte eine NVidia GTX (Gaming) Karte sein. Und die 7 muss vorne auch nicht stehen. Habe eine Nvidia 460GTX und mein FSX schafft es nicht die auszulasten.

      mga010 schrieb:

      Der PC sollte halt bis mindestens 3GHz boosten
      Auch das hilft Angle Atack (hübscher Name) nicht wirklich weiter. Der FSX läuft mit Intel besser als mit AMD. Ein Intel i5 Prozessor sollte es schon sein. Je höher der Takt umso besser.

      Thomas
    • Hallo,

      ich habe nun tippgemäß (vielen Dank!!!) den FSX Steam sowie den Thrustmaster (der lediglich so lalá beeindruckt) angeschafft, was auf meinem leistungsschwachen 7 Jahre alten Läppi aber ruckelfrei läuft. Das ist erstmal sehr gut. Allerdings bei eher traurigen Realitätseinstellungen. Aber ich fliege nun mit der extrem gelben Piper Cub und gebe mein Bestes, mich wundernd, dass die Angaben in dem von mir so hoch gelobten Buch (Microsoft Flight Simulator X For Pilots: Real World Training) nicht alle funktionieren. Z.B. bei angeratenen 1500 rpm macht man die regelmäßig unerwünschte Erfahrung, dass die Gravitation etwas sehr Herunterziehendes haben kann, nebst anschließendem Durchstarten in höchster (=niedrigster) Not ("Don't crash!"). Aber man lernt.

      Meine Frage nun an euch:
      (In diesem Thread, weil das Thema hier bereits anhängig war. Oder soll ich das noch an anderer Stelle posten?)
      Als Anhaltspunkt ausgehend von folgendem PC, angeboten bei einem Internethändler namens Agando-shop für schlanke 1.000 EUR...

      Intel Core i5 7600K overcl. @4x 4.8GHz
      8GB DDR4-RAM PC-2400
      Nvidia GeForce GTX1060 6144MB
      120GB SSD + 1000GB S-ATA3 HDD
      7.1 AUDIO BOOST / GAMING-LAN

      ...stellen sich folgende Fragen:

      1. Welche Realitätseinstellungen würden in etwa laufen?
      2. Anschlussfrage: Da 1.000 EUR bei den GamerPC recht wenig erscheint, stellt sich die Frage, wie sich der FSX im Reigen der PC-Games darstellt. Heißt: ist hier weniger (als etwa bei WoW oder ähnlichem) benötigt oder muss man sich an den allgemein bei GamePC üblichen Leistungen orientieren. Denn: 1.000 EUR sind kein Pappenstiel. Es wäre aber blöde, wenn man z.B. mit 2.000 EUR ein wesentlich besseres Preis/Performance-Verhältnis hätte. Ich würde also lieber 2.000 EUR gut anlegen, als 1.000 EUR schlecht. Aber ich würde es vorziehen, 1.000 EUR mit einem vertretbaren Ergebnis zu zahlen, als mich bei 3.000 EUR immer noch über irgendwas ärgern zu müssen. Is' klar, hoff' ich :)
      3. Was ist dabei von der Übertaktung zu halten?
      4. Allgemein: Ist die Rechenleistung bei höherer Genauigkeit der Umwelteinflüsse (Wind & Wetter) ein signifikanter Faktor?

      Beste Grüße
      AngleAttack
    • Hallo AngelAttak

      Das ist schon recht, wenn du hier weiterschreibst. So sieht man auch den Zusammenhang. Mit zu vielen Threads verliert man nur den Überblick. Ich schaue immer bei ungelesene Beiträge und da spielt es keine Rolle, in welchen Bereich etwas gepostet ist.

      Das extrem gelbe Flugzeug war einmal das beliebteste Kleinflugzeug mit dem alle Piloten das fliegen lernten. Die normalen 40 PS sind eher für gemütliches Fliegen, die 65 PS der Sportversionen erlauben aber auch anspruchsvollen Kunstflug.


      Der PC ist preiswert und ausgewogen zusammengestellt. Das ist etwa das, was man für den Preis bekommen kann. Aus den FSX holst du damit heraus, was man heraus holen kann. Voll aufdrehen ist bei den Reglern aber auch heute auf keinem PC möglich. Aber mit hohen Einstellungen ist schon möglich. Einige Regler muss man eher bei Mittel haben, andere kann man gut auf maximal stellen. Mann muss da etwas pröbeln. Auch bei der Auswahl der Addons muss man sich beherrschen können. Da gibt es einige Killer, die jeden PC kleinkriegen. Komplexe Wolken, Grossflugplätze oder einfach schlecht programmierte Addons sollte man bescheiden einsetzen.

      Die teureren PCs haben vor allem bei der Grafikkarte noch mehr Leistung. Da der FSX aus einer Zeit stammt, als die Grafikkarten noch deutlich schwächer waren, braucht er aber wirklich nicht mehr als die GTX 1060. Da kannst du auch zwei Bildschirme anhängen und es geht noch gut.

      Bei den Prozessoren gibt es zur Zeit nichts besseres. Die teureren Prozessoren mit mehr Cores bringen in den Spielen nicht mehr Leistung. Bereits auf 4.8 GHz übertaktet ist sehr gut. Da hast du nichts mehr zu tun. Der Hersteller kann dafür auch keine schlechten Bauteil verbauen, sonst könnte er die Übertaktung nicht garantieren.

      Es gibt natürlich andere Spiele, die von einer noch stärkeren Grafikkarte profitieren können. Mit der GTX 1060 dürfte aber jedes Spiel auf guten Einstellungen spielbar sein. Wenn man aber X-Plane mit mehreren Bildschirmen, komplexen Wolken und ... auf höchsten Einstellungen ... .
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget

      i5-4670K @4.0 GHz, 12 GB RAM, ASUS 660 GTX, 2 Bildschirme 1920 x 1200 und 1600 x 1200, Windows 7 64-bit
    • Hallo Martin,

      vielen Dank für die ausführliche Antwort, die sogar das extrem gelbe Flugzeug berücksichtigt! :) Der Kunstpilot im Video hat es ja wirklich drauf. Echt beeindruckend. Wobei das Flügelschaben wahrlich schmerzt.
      Die Piper J-3 im FSX hat ja den Motor mit 65 PS. Och 'n Vieazilinda

      Beim Steigflug ächzt die Kiste aber ganz schön. Man sagt ja, es sei das sicherste Flugzeug der Welt. Denn es kann dich fast nicht umbringen.
      Auch ein Vorteil des virtuellen Fliegens. Die Gefahr, bei einem virtuellen Flugunfall umzukommen, kann natürlich nicht gänzlich ausgeschlossen werden, ist aber im Vergleich zum realen Fliegen doch deutlich geringer, - AngleAttack don't wanna die by heart attack while crashing in the FSX ;)

      Deine Aussage über den PC hört sich doch wirklich gut an! Prima. Ich denke, ich werde zuschlagen. Ich könnte gegen 80 EUR Aufpreis statt 8 dann 16 GB RAM kriegen. Lohnt das? Ich stelle mir laienhaft vor, dass z.B. die Dauer des Ladens der Flüge mit zunehmender Größe des Arbeitsspeichers abnimmt. Und wenn ich da jetzt so drüba nachdenk, deng ick, ich sollte meine Frage mutig erweitern dahingehend, ob hier 32 GB RAM eine signifikante Performance-Steigerung bringen würden. Das würde zwar den RAM Preis exakt proportional steigern, also 160 EUR für 32 GB RAM statt 80 EUR für 16 GB RAM, aber wie oft sitzt man öde vor dem sich zaghaft verlängernden blauen Balken. Das ließe es unklug erscheinen, hier nicht in die Vollen zu gehen.

      Beste Grüße
      Götz (AngleAttack)
    • 4,8 Ghz ist schon sehr gut für einen i5. Bei der Leistung wird dafür an der Grafik gespart, weshalb hier die Grenze von 1.000,- Euro eingehalten wird. Bei der CPU Power sollte es schon eher eine GTX 1070, wenn nicht sogar einer 1080 sein. Es wird leider oft gesagt, dass der FSX kaum Grafikleistung braucht, dennoch sollten CPU und GPU von der Leistung her Hand in Hand gehen und sich nicht gegenseitig blockieren, was hier der Fall wäre. Spätestens bei anderen Spielen oder anderen Simulatoren wie P3D oder XPlane wirst du dies dann sehr schnell merken.

      Tatsächlich ist bei heutigen Spielen bei einem brauchbaren Gaming-PC eher die GPU der limitierende Faktor als die CPU.

      Mehr als 8GB beim FSX brauchst du nicht. Solltest du jedoch irgendwann auf P3D oder XPlane umsteigen, werden dir 16GB Ram oder mehr auch nicht weh tun - im Gegenteil. Auch neue Spiele werden nicht beleidigt sein, wenn du mehr als 8GB RAM hast. Dennoch ist es ein Irrglaube, das mehr RAM den PC in irgendweiner Art und Weise beschleunigt oder Ladezeiten verringert. Andersrum jedoch kann zu wenig RAM den PC ausbremsen. Beim FSX wirst du defntiv keinen Unterscheid zwischen 8GB Ram oder 16GB oder mehr spüren.
      In Foren getägtigte Äußerungen stellen ausschließlich meine persönliche Meinung dar.
      Ich vertrete offiziell weder meine VA oder Allianz, noch meine/n Corporation / Clan!



      System:
      i7-6700K @ 4.6 GHz; Asus MAXIMUS VIII RANGER; 16 GB 3000-15 DDR4-RAM; 120 GB 840 EVO SSD; 500 GB 850 EVO SSD; 1 TB WD Velociraptor; Asus GTX 1080 Strix; Asus Xonar Essence STX 2; Win 10 Pro 64 Bit (FSX Only), Win 10 HP 64 Bit (zweit OS)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Exor85 ()

    • Exor85 schrieb:

      4,8 Ghz ist schon sehr gut für einen i5. Bei der Leistung wird dafür an der Grafik gespart, weshalb hier die Grenze von 1.000,- Euro eingehalten wird. Bei der CPU Power sollte es schon eher eine GTX 1070, wenn nicht sogar einer 1080 sein. Es wird leider oft gesagt, dass der FSX kaum Grafikleistung braucht, dennoch sollten CPU und GPU von der Leistung her Hand in Hand gehen und sich nicht gegenseitig blockieren, was hier der Fall wäre. Spätestens bei anderen Spielen oder anderen Simulatoren wie P3D oder XPlane wirst du dies dann sehr schnell merken.
      Öhm... den FSX wird die 1060 wohl nirgends ausbremsen, da dort die CPU wohl immer der limitierende Faktor ist. Es ist auch nicht so, dass die CPU-Geschwindigkeit von der GPU in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. Die Idee von harmonisch abgestimmten Systemen ist letztlich zwar nicht voll daneben, aber nicht in jedem Fall allgemeingültig. Eine 1060 mag in einem stark GPU-limitierten Game/Sim die Leistung begrenzen, aber den Hauptprozessor macht sie dabei nicht langsamer und gerade für den FSX sollte sie ausreichen. Es ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass der genannte PC mit einer 1070 signifikant bessere Performance liefert als mit der 1060. Selbst X-Plane 11 wird von meiner GTX 970 (die ja etwas langsamer als die 1060 ist) NICHT ausgebremst, sondern ganz deutlich durch die CPU (i7 2600k, 4200 MHz, 16 GB DDR3 2133).
    • Hallo Götz

      Langsame Fluggeschwindigkeit, gutmütiges Abrissverhalten, stabiles Flugverhalten, was will man mehr.

      Das wichtigste zum RAM ist ja schon gesagt worden. Der RAM ist so zusagen der Parkplatz. Nur weil du den Parkplatz vergrösserst, kannst du nicht schneller fahren und mehr transportieren. Der FSX als 32-bit Programm kann maximal 3.8 GB verwenden. Dazu können Addons und Windows noch etwas Platz brauchen. Mit 8 GB hast du aber mehr als maximal gebraucht wird. Mehr Platz bleibt einfach leer. Wenn du andere Spiele hast, kann das anders aussehen. RAM lässt sich aber auch problemlos nachrüsten.

      Die Geschwindigkeit des Ladebalkens hängt vor allem von der Geschwindigkeit der Festplatte ab. Das ist Bildlich gesagt dann die Grösse der Parkplatzzufahrt. Wenn du noch Geld hast, würde ich das am ehesten in eine GTX 1070 und eine grössere SSD investieren.
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget

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    • Martin Gut schrieb:

      Wenn du noch Geld hast, würde ich das am ehesten in eine GTX 1070 und eine grössere SSD investieren.
      Aber bitte nicht mit Hinblick auf den FSX, das wäre Geldverschwendung. Vorausgesetzt, der RAM ist groß genug (8-16 GB sollten reichen) bewirkt die SSD nichts außer eben ein schnelleres ERSTES Booten des Sim, alle weitern Startvorgänge werden aus dem Cache geladen und sind mit oder ohne SSD etwa gleich schnell. Und, die 1070, wie gesagt, macht weder die CPU schneller noch hat sie sonst für den FSX einen Vorteil (wenn man nicht gerade SGSSAA über den NVInspector erzwingt). Da würde ich mir wirklich das Geld sparen und wenn später bedarf besteht etwas zu diesem späteren Zeitpunkt angemessenes kaufen.

      Ich hatte einen Test gelesen, der sauber dargelegt hatte, dass die Geschwindigkeit des RAM bei Intel-CPUs deren Performance beeinflusst. Da im Flusi ja so oder so am Ende die CPU limitiert wäre also möglichst schneller Speicher zur CPU nicht verkehrt.
    • Paradox Agi schrieb:

      Ich hatte einen Test gelesen, der sauber dargelegt hatte, dass die Geschwindigkeit des RAM bei Intel-CPUs deren Performance beeinflusst. Da im Flusi ja so oder so am Ende die CPU limitiert wäre also möglichst schneller Speicher zur CPU nicht verkehrt.
      Was bedeutet "Geschwindigkeit des RAM" bzw. "möglichst schneller Speicher"? Zunächst hatte ich das mit der Größe des RAM verstanden. Hinsichtlich einer Geschwindigkeit des RAM tappe ich im Dunkeln. Und was bedeutete dies nun hinsichtlich der Entscheidungsfindung?

      Daneben erstmal Danke für die vielen Hinweise! Insbesondere für die Erklärung Martins zum RAM. Da ich gebranntes Kind bin hinsichtlich Ausbremsung durch zu geringen RAM, hatte sich bei mir der Glaube an den Satz "Je mehr RAM, desto schneller" festgesetzt. Das Bild mit dem ungenutzten Raum auf dem Parkplatz leuchtet indes ein! Wenn nun die Zufahrt des Parkplatzes zu schmal ist, geht der Verkehr langsamer - unabhängig von der Größe des Parkplatzes. Diese Breite der Zufahrt stellt also die Geschwindigkeit der Festplatte dar, wenn ich richtig verstehe, also die "Breite des Datenflusses". (Aber s.o.: hat der Parkplatz auch eine Geschwindigkeit, etwa grober Schotterboden gegen griffigen Beton?)

      Erscheint momentan ungeklärt:
      Das Upgrade der Grafikkarte von 1060 auf 1070 würde mit empfindlichen 200 EUR zu Buche schlagen, eine größere SSD (120GB zu 240GB) mit 50 EUR. Wäre echt schmerzhaft, wenn das für die Katz investiert wäre.
      Ist hier Klärung möglich oder treffen schlicht verschiedene Ansichten aufeinander?

      By the way:
      Für 50 EUR mehr könnte ich statt der Festplatte, die bezeichnet wird als
      "1000GB S-ATA3, 600MB/Sek."
      alternativ eine Festplatte, die bezeichnet wird als
      'Hybridfestplatte für schnellere Ladezeiten "2000GB S-ATA3, 8GB SSD Cache" '
      bekommen.

      Last not least:
      Mit 150 EUR mehr wäre ein Intel Core i7 7700K overcl. 4x 5.0GHz (statt Intel Core i5 7600K overcl. 4x 4.8GHz) drin.

      Mir raucht die Mütze...

      Beste Grüße
      Götz (AngleAttack)