Backup von Prepar3D

    • P3Dv3-3

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Backup von Prepar3D

      Guten Morgen,

      ich hätte eine Frage bezüglich Backups von P3D: Ist es möglich den Lockheed Martin Ordner mitsamt dem Unterordner P3D v3 einfach auf eine andere Festplatte zu kopieren und bei Bedarf den alten, beschädigten P3D damit zu ersetzen? Welche Rolle spielen dabei die ganzen CFGs auf meiner C:-Partition unter Program- oder Appdata? Ich hatte auch schon die "Paragon" Backup Software, mit der kann man anscheinend aber nur eine gesamte Partition/Festplatte backuppen (?). Da sich auf meiner entsprechenden Partition aber noch genügend andere Programme befinden und die Pfade auf der Systempartiton dadurch auch nicht gespeichert werden, erachte ich dieses Vorgehen als ein wenig ungünstig...
      Wie man dem Post vielleicht entnehmen kann, kenne ich mich in dieser Thematik nicht ganz so gut aus und bin dafür umso dankbarer, wenn jemand die Geduld aufbrächte, mir da zu helfen.
      Viele Grüße,
      Philipp
    • Backup ist ein heikles, wenn auch sehr wichtiges Thema.

      Den perfekten Weg gibt es kaum.
      Das Problem ist immer, du weißt nie, was es dir zerschießt. Mag ja sein dass du dir den P3D versehentlich kaputt konfigurierst, dann wäre eine vollständige Sicherung des P3D mit allen seinen Ordnern, die sich auf C: befinden ausreichend.
      Mag auch sein, dass ein Add On quer schießt, auch die legen auf C: zum Teil immense Datenmengen ab (als Beispiel sei hier Ultimate Traffic2 genannt), dann gehören diese Dateien natürlich auch in die Sicherung.
      Hilft dir aber nichts wenn sich Windows selbst zerlegt, dann hilft nur ein Backup eines funktionierenden Windows...

      Du siehst, es kommt drauf an, für welchen GAU du vorbereitet sein willst.

      Ich selbst halte es seit einiger Zeit so, dass ich nur die veränderlichen Ordner auf diverse Festplatten kopiere.
      Früher habe ich auch mit Backupsoftware gesichert, aber ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir damit möglicherweise den Ärger nicht vom Hals halte sondern nur in die Länge ziehe.
      Erstens dauert ein vollständiges Backup meiner Platten Stundenlang. Zweitens macht es am ehesten Sinn, wenn man es in sehr kurzen Abständen macht. Wir reden ja von allen Partitionen und Anwendungen. Nicht nur des Spielzeugs.
      Du kannst dir kein Backup von vor 6 Monaten zurückspielen wenn dir gleichzeitig andere Daten, die nichts mit dem FS zu tun haben, dabei hops gehen.
      Zweitens weißt du eigentlich nie, was sich da miteinander beisst. Mag sein, dass du es heute erst bemerkst in einer bestimmten Konstellation, der eigentliche Übeltäter aber schon seit Monaten in deinem System steckt, somit auch in deinen Backups.

      Was ich also mache ist, ich sichere nur die Ordner, in denen sich "unwiderbringliche" Daten befinden. Also die Sachen, wo richtig Arbeit drinsteckt oder so schnell nicht wiederbeschafft werden kann.
      Sollte mir, was Gott sei Dank seit seit viiiiiieeeelen Jahren nicht passiert ist (*Holzklopf*) eine Festplatte oder schlimmeres abrauchen, werde ich sowohl Windows als auch die Anwendungen/Spiele nagelneu aufspielen (und damit auch die Update über Update-orgie übergehen) und dann in das frische jungfräuliche System die Teile von Hand zurückkopieren, von denen ich überzeugt sein kann, dass ich sie a.) brauche und b.) sie nichts kaputt machen.

      Für diesen Fall sorge ich mit meinen gezielten Backups vor.
      Zur Zeit mache ich das Quasi mit Bordmitteln, dem internen "Robocopy" und einer kleinen Batch-Datei, die alle Flusi Ordner nebst den von dir angesprochenen Ordnern auf C: auf eine externe Festplatte kopiert. Und zwar immer den aktuellen Stand. Das dauert nur wenige Sekunden ab dem 2. mal.

      Wo man dir wenig helfen kann ist zu wissen, welche Ordner alle in deine Sicherung gehören würden, da geht leider kein Weg daran vobei sich mit dem Flusi und allen deinen Programmen und Add Ons zu beschäftigen, genau zu wissen wo welches Programm wichtige Daten ablegt und welchen Mist man rauslassen kann weil sie bei einer Neuinstallation eh wieder mitinstalliert werden.

      Die alternative ist eben Acronis, O&O oder Paragon, mit all den oben beschriebenen Nachteilen...
      Ob Jesus wohl im Simulator geübt hat bevor er gen Himmel aufgefahren ist... :gruebel: ?

      Intel i4930K @4,1 Ghz, , 12 GB Ram 1600, AMD R290 OC, Samsung 830 SSD 265 GB System, Samsung 830 SSD 256 GB Prepar3d v3.2
    • Wenn du den P3D auf eine extra Platte gepackt hast (möglichst nur den Sim plus die Addons) dann kann man das gut mit Paragon Backup Utility machen.

      Noch besser waere es wenn die Startplatte C: ebenso nur Windows enthalten würde.
      Alle anderen Programme dann eben auf einer E/F/G was auch immer Platte.

      Somit würde man im Auswahlmenü von Paragon eben nur die C und D Platte (wenn denn da der Sim drauf wäre) auswählen und nur diese würden gesichert.
      Damit hält sich die Größe des Backups in Grenzen. ebenso die Zeit die es benötigt.

      Ich sichere vor jeder eingreigenden Installation neu. Damit meine ich zb Flugzeuge oder alle was per Installer reinkommt.
      Addons versuche ich in der Regel händisch zu installieren, wenn es da Probleme gäbe würde ich das 1 zu 1 wieder zurückbasteln können.

      Naja...diese Backups sind lebensnotwendig. Ohne die hätte ich schon längst dem Simmen den Rücken zugekehrt.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Vielen Dank für eure Antworten! :)
      Wie schon gesagt habe ich leider noch andere Programme auf der P3D-Partition, deswegen wird das mit Paragon wohl nichts.
      Ich werde wohl so verfahren, dass ich eine Kopie vom P3D-Hauptordner und den drei Ordnern unter Appdata Local/Roaming und Programdata erstelle und es dann, wenn es dazu kommen sollte, damit versuche.
      Robocopy scheint ganz interessant zu sein, aber ich hoffe es klappt auch auf meine Art. Wegen der Sache mit den Fehler verursachenden Addons: Alle potentiellen Kandidaten würde ich zuerst komplett von der Festplatte löschen, dann die P3D-Ordner mit den Gespeicherten Ordnern ersetzen und dann müsste ich ja theoretisch P3D starten können - sogar mit der alten Verknüpfung auf dem Desktop (ist ja der gleiche Pfad).
    • Knifflig...kann klappen oder auch nicht.

      Kopiere die Registry auf jeden Fall mit. Manchmal werde da Pfade eingetragen.

      Denke auf jeden Fall daran wenn du mal irgendwann den Sim neu aufsetzen musst.
      Um die anderen Programme nicht auch erneut installieren zu müssen empfehle ich eine neue Partition oder noch besser eine weitere HD die wiederum auf 2 Partitionen aufgeteilt wird.
      Wenn man jedoch 2 Startpartitionen hat (also 2 mal Windows) muss man ein Bootmenü einrichten welches bei beginn der Startvorgangs erscheint.

      Sollte es mal soweit sein kannst du mich ja anschreiben. Ich kann dir da helfen.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Hi,

      ich habe meinen FSX auf einer SSD und mein Windows auf einer anderen SSD. Windows wird automatisch 1 x mal die Woche gesichert und der FSX bei Bedarf (Installation von neuen Add-Ons die in das System eingreifen, etc,)
      Zusätzlich habe ich noch einen jungfräulichen FSX mit SP1 und ACC auf der Platte falls mal eine Originaldatei überschrieben wird.

      Gesichert wird alles über Acronis.

      So bin ich übrigens auch schon 2 Mal mit dem FSX auf einen neuen Rechner umgezogen-ohne den ganzen "Kram" neu zu installieren, incl. aller kopiergeschützen Add-Ons ;)

      Das mache ich seit 2006 so und der FSX funktioniert immer noch. :thumbup:
      Gruß Stephan aus HG

      hal9000, Mitglied im FlightXPress Forum seit Jan 2008.

      Damit macht der FSX richtig Spass :D

      Do not make the good world better, make the whole world good. :protest:
    • Komplizierter ist die Robocopy Methode auch nicht.

      Einfach eine neue .txt Datei auf dem Flusilaufwerk erstellen

      Quellcode

      1. @echo off
      2. echo Starte Sicherung...
      3. set Quelle01="G:\Prepar3D v3"
      4. set Ziel01="H:\Prepar3D v3"
      5. set Quelle02="G:\FakeSX"
      6. set Ziel02="H:\FakeSX"
      7. echo Sichere Prepar3D v3
      8. robocopy %Quelle01% %Ziel01% /E /MIR /MT
      9. echo Sicherung 1: Prepar3D v3 fertig
      10. echo.
      11. echo Sichere FakeSX
      12. robocopy %Quelle02% %Ziel02% /E /MIR /MT
      13. echo Sicherung 2: FakeSX fertig
      Alles anzeigen

      Das ist das Schema.
      Du nenennst das Quellverzeichnis und teilst mit wohin kopiert werden soll.
      Natürlich mit deinen Pfaden.
      Dann kommt der eigentliche Kopierbefehl mit ein paar Parametern, die hier bewirken, dass im Backup diejenigen Dateien gelöscht werden, die auch in der Quelle gelöscht sind und ansonsten nur diejenigen Dateien kopiert werden, die neuer sind als die in deiner Sicherung.

      Die Liste mit Quellen und Zielen kann man praktisch endlos erweitern, das da oben ist nur ein kurzer Auszug aus meiner Batch.

      Diese Textdatei benennst du um in FluSi Backup.bat und fertig.

      Kost nix, gefahrlos auszuprobieren.
      Und wenn du mehr reinpacken willst einfach mit Notepad bearbeiten.
      Ob Jesus wohl im Simulator geübt hat bevor er gen Himmel aufgefahren ist... :gruebel: ?

      Intel i4930K @4,1 Ghz, , 12 GB Ram 1600, AMD R290 OC, Samsung 830 SSD 265 GB System, Samsung 830 SSD 256 GB Prepar3d v3.2
    • Wirklich vielen Dank für die zahlreichen Antworten, es ist wohl wirklich Gold wert ordentliche Abbildungen von P3D und der gesamten C: zu haben. Ich werde mich da auf jeden Fall reinarbeiten und bei Fragen mich nochmals melden.
      Eine (etwas dumme) Frage hätte ich zu Beginn schonmal: Wenn man zum Beispiel ein Abbild von C: gemacht hat und das nun braucht, wie setzt man es ein? Man kann ja schlecht die Ordner und zig anderen Dateien einfach löschen und die Gespeicherten einfügen. Außerdem nehme ich an, dass das Abbild in ein anderes Dateiformat konvertiert und wohl auch komprimiert ist. ?(
    • Diese Abbilder (bzw. die erstellenden Programme wie Acronis) setzen im Extremfall darauf, dass man sich ein spezielles Bootbedium erstellt, mit dem dann der Rechner gestartet wird. In weiterer Folge wird das Backupprogramm aufgerufen, welches dann C: aus deiner Sicherung zurückspielt
      Ob Jesus wohl im Simulator geübt hat bevor er gen Himmel aufgefahren ist... :gruebel: ?

      Intel i4930K @4,1 Ghz, , 12 GB Ram 1600, AMD R290 OC, Samsung 830 SSD 265 GB System, Samsung 830 SSD 256 GB Prepar3d v3.2
    • Hallo Philipp

      Das sind keine dummen Fragen. Wenn man überlegt, was man wie sichern möchte, muss man ja zuerst die Möglichkeiten kennen. Dann kann man entscheiden, für welche Probleme man sich auf welche Art absichern möchte.

      Mit Backuptools kann man ganze Partitons sichern. Bei Paragon Partitions Manager welchen ich verwende, kann man einstellen, wie stark die Daten komprimiert werden. Bei starker Komprimierung dauert es etwas länger, braucht aber nur noch etwa einen Drittel des Speicherplatzes. Solche Daten kannst du natürlich nur mit genau diesem Backupprogramm wieder lesen. Beim Partition-Manager ist die CD auch für Rettungszwecke geeignet. Wenn Windows nicht mehr läuft, kann man von der CD booten und ein altes Backup zurückspielen. Zum Teil bieten diese Backupprogramme auch die möglichkeit aus einem Backup nur einzelne Dateien oder Ordner zurück zu laden. Der hauptsächliche Zweck ist aber, bei einem Totalausfall (Windows oder Festplatte) möglichst schnell wieder zu einem laufenden System zu kommen und sich damit möglicherweise eine Neuinstallation zu ersparen. Dafür ist es wichtig, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt wirklich alle Partitions mit MBR/GPT zusammen gesichert werden, damit auch alles wie früher zusammen funktioniert.

      Die andere Möglichkeit bei einem Totalausfall ist natürlich, alles neu zu installieren. Auch das kann sinnvoll sein, damit man alles wieder einmal auf den neusten Stand bringen kann. Dafür ist es wichtig, dass man alle verwendeten Programme wieder installieren (ev. Downloaden) kann. Dazu braucht man alle Registrierungsdaten dieser Programme.

      Daneben muss man natürlich von allen Arbeitsdaten (Mails, Texte, Bilder, ...) Sicherungskopien anlegen. Das lässt sich ebenfalls mit Backupprogrammen automatisieren. Man kann auch einfach die Dateien normal mit Windows kopieren. Das sollte man natürlich möglichst regelmässig machen, da sich die Daten oft verändern. Wenn man versehentlich etwas gelöscht hat oder sich eine Datei sonst irgendwie zerschossen hat, kann man sie so einfach wieder holen.
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget (Stand: 03.12.2017)
      Flight Simulator X - richtig einstellen und verstehen (Stand: 10.10.2017)

      i5-4670K @4.0 GHz, 12 GB RAM, ASUS 660 GTX, 2 Bildschirme, W 7 64-bit
    • Ahh, das ist gut zu wissen, danke euch beiden. Wenn wir gerade so von Booten und Wiederherstellung sprechen, wie ist es denn wenn ich für C: einen Wiederherstellungspunkt erstelle? Anschließend noch die alten Appdata/Programdata Ordner austauschen und dann müsste auf C: alles wieder auf dem alten Stand sein, inklusive Registry. ?(
    • Wenn du einen Wiederherstellungspunkt machst, sichert Windows ein paar Sachen, die es für wichtig hält. Wenn du beispielsweise einen neuen Treiber installierst und etwas bei der Installation schief läuft, kannst du damit wieder zum alten Zustand zurückkehren. Was aber genau gesichert wird, ist nicht ersichtlich. Ich würde mich darum nicht darauf verlassen. Die Wiederherstellung kann, wenn man Glück hat kleine Veränderungen an Windows rückgängig machen. Für grössere Probleme mit Windows, Fehler in Programmen und zur Sicherheit der eigenen Daten ist sie aber nicht gemacht.
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget (Stand: 03.12.2017)
      Flight Simulator X - richtig einstellen und verstehen (Stand: 10.10.2017)

      i5-4670K @4.0 GHz, 12 GB RAM, ASUS 660 GTX, 2 Bildschirme, W 7 64-bit