Du bist der Rettungspilot

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      Mal eine Frage:
      Wie ist das Interesse einen möglichst realitätsnahmen SAR-Einsatz in einem Gewittersturm zu fliegen?
      Es geht dabei um einen im Sturm gekenterten Trawler auf der Nordsee, dessen Besatzung sich in eine Rettungsinsel gerettet hat. Aufgabe wird sein, die Rettungsinsel im Strum zu finden und die Schiffbrüchigen zu bergen.

      Dabei wird die letze bekannte Position des havarierten Schiffs, die Windgeschwindigkeit und -richtung sowie die Strömungsgeschwindigkeit und -richtung angegeben. Darüber hinaus natürlich auch die Wetterbedingungen - und die sind wahrlich heftig.
      Aus den gegebenen Daten und seiner Flugzeit muss der SAR-Pilot (bzw. die SAR-Piloten da mittels FS-Cloud multiplayerfähig) dann die vermutete Position errechnen und seinen/ihren Einsatz planen.

      Die ersten Schritte zur Entwicklung des Szenarios habe ich schon gemacht, aber wenn in der Community kein Interesse bestehen sollte, könnte ich mir die weiteren Arbeiten daran sparen.
      Ich kann allerdings versprechen, dass es so realitätsnah wie im P3D nur möglich werden wird, vorausgesetzt man hält sich an die Vorgaben.
      Für den FSX ist das leider nichts, da er die entsprechenden Wetterbedingungn nicht simulieren kann.
      Ich grüße alle Salzhäute und Teerzöpfe!
      und auch die Pechvögel, die nicht an der Küste wohnen.

      Manfred


    • gute Sache.....kann mir noch nicht richtig vorstellen wie du das Wetter so hinkriegen willst aber hey...ich lass mich überraschen.

      Ich hoffe ich muss nicht wieder kotzen :D
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Haha, bei den Wetterbedingungen wären Spucktüten allerdings angeraten :D .

      Die Wetterbeingungen lassen sich im P3D sehr gut entsprechend einstellen. Ich habe bereits ein paar Testflüge bei Windgeschwindigieten von über 100 km/h und Wellenhöhen von geschätzten 8m unternommen. Schon allein der Start ist bei dem Wetter eine echte Herausforderung. Ich musste echt aufpassen, dass meine Do228 sich nicht schon auf der Piste seitwärts überschlug.
      Eine Bildanleitung für die Wettereinstellungen im P3D wird es im Handbuch geben.

      Auch in AS16 wird das wohl zu machen sein aber das muss ich erst noch ausbaldovern.
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      Manfred


    • Navigation ist nicht das Problem da man ja GPS vom Havariekommando bekommt.
      Das Problem ist das diese Daten bestenfalls 1 Stunde alt sind. Oftmal auch älter.

      Wenn Manfred das hinbekommt das Strömung und Wind den kurs beeinflussen (wenigstens halbwegs real) dann braucht man eigentlich ne Software die einem das berechnet wo man zu suchen hat oder man muss ab gemeldeten Punkt Suchmuster fliegen.
      Letzteres ist aber bei Wellengang von 8m und schlechter Sicht kaum möglich da kein Bodenradar irgendwas zuverlässig emfängt.

      Aber an alle Segler, seit beruhigt. Die Strömungen in der Nord und ostsee sowie im Atlantik sind gut vorhersehbar und die Berechnungen des Havariekommandos ziemlich zuverläßig.

      Die meisten finden die tatsächlich wieder....

      Wir (die Kieler BF) fliegt aber nur zu den Windpark raus wenn da was ist. Die Dinger treiben meist nicht weg....
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Na soviel kann ich ja schon einmal verraten. Der Wind kommt mit einer Geschwindigkeit von 60 kn aus 330° und die Meeresströmung auf der Doggerbank aus 270° mit 3 kn.

      Das treibende Wrack und die Rettungsinsel werden dadurch natürlich unterschiedlich beeinflusst. Während die Rettungsinsel auf der Wasseroberfläche schwimmt und dadurch dem Wind vollständig ausgesetzt ist, wird sie natürlich hauptsächlich auch vom Wind verdriftet - mit einer leichten Abweichung durch die Strömung.

      Das Wrack hingegen liegt zu 80% unter der Wasseroberfläche, was zur Folge hat, dass es hauptsächlich durch die Strömung verdriftet wird - mit Abweichung durch den Wind.

      Um das zumindest halbwegs zu kalkulieren (ohne die nötigen Algorithmen und das entsprechende Programm) habe ich stundenlang nach Strömunskarten der Nordsee gesucht. Man sollte es kaum glauben, aber da gibt es im Netz (zumindest kostenlos) nur ganz globale Karten.
      Ich grüße alle Salzhäute und Teerzöpfe!
      und auch die Pechvögel, die nicht an der Küste wohnen.

      Manfred


    • Hier ein paar erste Bilder aus der Entwicklung.

      Die Drift-Routen für die Rettungsinsel und das Wrack sind bereits erstellt und ich habe auch bereits ein paar Testflüge unternommen. Geflogen bin ich mit der Do228. Mit ihr beträgt die Flugzeit bis ins Suchgebiet ca. 1 Stunde - aber der Flug dorthin ist wahrlich ein Höllenritt. Die Maschine wird im Sturm hin und her geworfen und man erhält Overspeed und STALL Warnings gleichzeitig. Aber es ist unglaublich spannend und nervenaufreibend.

      Da mann bei den Wetterbedingungen die Rettungsinsel erst ab ca. 1 km Entfernung sehen kann (bei einer Flughöhe von 1000 ft), habe ich sie mit einem GPS-Sender (mehr dazu im späteren Handbuch), Blinklichtern und rotem Signalrauch ausgestattet.





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      Manfred


    • Hallo Manfred,

      erstmal mein voller Respekt vor deiner Arbeit, schön zu sehen was Flusianer sich immer wieder einfallen lassen. :thumbup:

      Da ich nicht weiß wie du das ganze umgesetzt hast, aber dürfte ich eine kleine Anregung machen ?
      Ich setzte frecherweise mal ein Ja voraus. ^^ Und zwar, wenn das geht würde ich die Möglichkeit einbauen oder berücksichtigen das Wetter auch verstellbar zu machen, so kann man sich vielleicht nach und nach an die sehr anspruchsvolle Wetterlage ran arbeiten.
      Mit freundlichen Grüßen Frank :)

      Angaben zu meiner Hardware:
    • Hallo Frank,

      das Wetter kann sich sowieso jeder so einstellen wie er es möchte. Ich beschreibe zwar im Handbuch welche Wettereinstellungen für so einen richtigen Nordseesturm realistisch sind (beschrieben und mit Screenshots gezeigt für die Wettereinstellungen im P3D und in AS16) aber letzendlich kann es jeder für sich entscheiden. Allerdings sollte der Wind und die Windstärke schon übernommen werden, damit das mit den Driftrouten und den Driftgeschwindigkeiten harmoniert. Es würde sonst etwas seltsam anumten, wenn die Rettungsinsel gegen den Wind driftet oder bei einem lauen Lüftchen mit 5 kn dahintreibt. Aber letzendlich ist das natürlich jedem selbst überlassen, da es im Flusi leder nicht möglich ist Driftrichtung und -geschwindigkeit dynamisch zu gestalten.

      Auch kann jeder selbst entscheiden, ob er die Suche ohne GPS und Google kml-File aufnehmen möchte oder mit dieser Hilfe. Darüber hinaus kann man die Mission auch mit mehreren Fliegen.
      Natürlich macht so eine Suche mit mehreren auch mehr Spaß (und ist realistischer). Wenn alle von verschiedenen Airports starten und sich ins Suchgebiet aufmachen haben sie natürlich auch unterschiedliche Anflugzeiten.

      Angedacht hatte ich einen koordinierten Einsatz, bei dem nach dem Auffinden der Rettungsinsel zwei Maschinen die Schiffbrüchigen abwechselnd so lange umkreisen, bis der Rettungshubschrauber, der ja erst nach dem Auffinden starten kann, eingetroffen ist.

      Ich denke, ich habe alle Möglichkeiten offen gelassen. Wenn aber noch jemandem etwas einfällt, kann er das hier gerne schreiben. Wie gesagt bin ich ja erst bei der Entwicklung und da ist es immer noch möglich eine "nette Überraschung" einzubauen ;)
      Ich grüße alle Salzhäute und Teerzöpfe!
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      Manfred


    • Du bist der Rettungspilot

      Sollte sich eine Orion im Gebiet befinden wird sie bestimmt mit eingebunden aber Idr fliegen da nur die Seakings los. Je nachdem wie groß das schiff in seenot ist. Ich bin sehr gespannt auf die Nummer, Danke fürs basteln

      Hier ein Schmankerl von meinem letzten Einsatz mit der seaking. Abgeholt in schilksee wurden wir zu einem Frachter geflogen auf dem es einen Notfall gab.

      IMG_0553.JPG
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      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams

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    • Jupp, von der Reichweite (664 nm) her kann der Seaking das locker schaffen. Von Helgoland oder auch von Westerland aus sind es 154 nm bis ins Suchgebiet. Momentan mache ich gerade einen Testflug mit der P3C Orion. Der Flug ist etwas ruhiger als mit der Do228 aber immer noch recht holperig. Bei den Testflügen versuche ich die besten Wetterbedingungen herauszufinden, so dass auch Stubenpiloten, die evtl. noch nicht so erfahren sind, die Mission fliegen können.

      Momentan habe ich dem Sturm eine Ausdehnung von 300 nm mit schwerem Hagel und 70 kn Windgeschwindigkeit gegeben aber ich glaube das ist zu heftig. Mich hat es schon beim Start in Westerland fast von der Piste gepustet 8o
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      Manfred


    • Du bist der Rettungspilot

      Bei dem Wetter hol ich mein kleines Surfbrett raus

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