Anfängerobjektiv zum Spotten

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    • Ich muss mich an meine neue Kamera auch noch gewöhnen. Mit der alten hatte ich so meine Standardeinstellung und wusste genau, in welchen Situationen ich noch etwas umschalten musste.

      Mit der neun Kamera habe ich die Blendenautomatik eingestellt, damit ich die Zeit auswählen kann. ISO-Automatik ist auch ein. Bei diesem Objektiv wird so aber ein recht kleiner Distanzbereich scharf. Also möchte ich je nach Situation die Blende etwas kleiner stellen, was aber mit der Automatik nicht mehr geht. Zeitautomatik ist auch nicht wirklich besser, da bewegte Objekte dann schnell unscharf werden, wenn es etwas dunkel ist.

      Jetzt habe ich auf manuell geschaltet und nur die ISO-Automatik ein (100 bis 6400). So muss ich mehr einstellen und aufpassen, dass ich nichts wichtiges vergesse. Dafür werden aber die Bilder auch besser als wenn einfach alles automatisch gewählt wird.

      Für gute Bilder ist das wichtigste immer noch ein gutes Motiv. Wenn man eine Aktion oder eine Stimmung einfangen kann, ist das einfach viel mehr, als etwas, was einfach so da ist. Dann kommt die Bildgestaltung mit Vordergrung und Hintergrund.

      Erst dann kommt die Wahl der Einstellung und zum Schluss die Kamera. Ach ja, das Entwickeln und Freistellen am PC sollte man natürlich auch nicht vergessen. Das meiste ist also Erfahrung des Fotografen. Die Technik der Kamera gibt einfach mehr oder weniger gute Möglichkeiten etwas zu gestalten. Es ist aber nur das Werkzeug dazu.

      Gestern geknippst:

      DSC_6163.jpg DSC_6119.jpg
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget (Stand: 26.05.2018)
      Flight Simulator X - richtig einstellen und verstehen (Stand: 10.10.2017)

      i5-4670K @4.0 GHz, 12 GB RAM, ASUS 660 GTX, 2 Bildschirme, W 7 64-bit
    • pezi schrieb:

      Hallo Martin,
      ich gebe dir Recht. Jaero muss halt lernen mit seinem eingebauten Stabi und der Belichtungszeit und Iso so umzugehen, dass er ohne Verwackler und Rauschen hinkommt, was ja mit seiner Kombi definitiv machbar ist.

      Gruß
      Peter
      Ich hab die Kamera jetzt seit Sonntag und war bereits 2 mal spotten und habe immernoch sehr wenig Ahnung von dem was ich da eigentlich mache abgesehen von zoomen,fokussieren und abdrücken.
      Hab alles was geht auf Auto und gehe mal davon aus damit kriege ich nicht die besten Ergebnisse oder?
      Wie man wohl auch merkt ist es meine erste Kamera.
      :flieger:
    • Hallo Jaero,

      vorab sei gesagt, dass ich keine Erfahrungen mit dem Filmen habe. Ich nutze meine DSLR nur zum Fotografieren. Allgemein gilt natürlich, dass ein gutes Equipment allein kein Garant für gute Ergebnisse ist, aber wesentlich dazu beitragen kann, dass man leichter zu den gewünschten Resultaten kommt. Boehnstar hatte das ja schon in Bezug auf die EOS 1100D beschrieben. Andererseits nützt bei einigen die beste Ausrüstung nichts, wenn sie nicht damit umgehen können. Gerade am Anfang gilt es also viel zu lernen und sich intensiv mit der Kamerabedienung auseinanderzusetzen. Wofür stehen die einzelnen Modi, was bewirken Veränderungen? Das Internet ist voll von schriftlichen oder Video-Tutorials, es gibt zahlreiche Bücher, die sich dem Thema widmen etc. Komposition und Motivwahl sind dann noch mal ein Thema für sich. Ich empfehle dir, viel auszuprobieren und dir was von anderen Video-Planespottern abzuschauen. Vielleicht findest du auch im FRA-Spotterforum jemanden, der Erfahrung mit dem Filmen hat und dir auch vor Ort Tipps geben kann.

      Soweit ich das erkennen kann, hat das Fokussieren bei dir ja ganz gut geklappt. Dass die Aufnahmen so verwackelt sind, würde ich vorrangig auf deine Kameraführung beziehen. Wahrscheinlich hast du kein Stativ genutzt, richtig? Das würde die Filmerei sicher ungemein erleichtern. Außerdem braucht es sehr viel Übung, um ruhig mitschwenken zu können - von heute auf morgen schafft man das nicht. Unten habe ich mal ein Paradebeispiel für ruhiges Mitschwenken verlinkt. Du siehst z.B., dass der Spotter immer rechtzeitig herausgezoomt hat, damit nicht plötzlich Nase oder Heck verschwinden. Versuche darüber hinaus, die Kamera gerade zu halten. Das hat bei der landenden CRJ ganz gut geklappt, die landende LH A320 und E190 ist dafür recht schief. Dafür kannst du dich immer gut an vertikalen Linien orientieren, wie etwa Laternenmasten. Zum Thema Komposition fällt mir bei der SAS auf, dass du unten recht viel vom Flugzeug abgeschnitten hast. Mit 70mm auf die kurze Distanz entsprechend sicher den Bildausschnitt zu wählen ist nicht leicht, aber mit etwas Übung gelingt dir das bestimmt bald.



      Das wären meine spontanen Gedanken dazu. Ich hoffe, dass dir das weiterhilft. :)

      Viele Grüße
      Sören
      Viele Grüße, Sören
      AMLUH5G - Aviation and more

    • Die Aufnahmen wurden alle mit Stativ gemacht.
      Kann es sein das ich einfach zuviel mit dem Zoom rumspiele? Mir ist bei den Planespotting Videos auf Youtube aufgefallen dort wird entweder garnicht oder sehr wenig gezoomt.
      Mit 70mm in Frankfurt an der 25R auf der Düne zu spotten ist sehr schwer wenn die Flieger zurück taxeln.Widebodies kriege ich grademal zur hälfte in ein Bild.
      :flieger:
    • Der Zoom ist ein Punkt, ja. Während man beim Fotografieren viel nachzoomt, um das Flugzeug möglichst bildfüllend abbilden zu können, führt das bei Videos zu einem sehr unruhigen Bild. Ein immer neuer Ausschnitt erschwert es dementsprechend, sich an die Geschwindigkeit des Flugzeugs anzupassen und die Kamera ruhig nachzuführen.
      Wie fasst du die Kamera denn an? Nur am Body oder auch am Objektiv? Letzteres könnte auch beim Filmen hilfreich sein, um mehr Stabilität zu erreichen.

      VG Sören
      Viele Grüße, Sören
      AMLUH5G - Aviation and more

    • Hallo Jaero

      Hast du das mit dem Stativ geschafft, das bei dem Sparset dabei ist.
      mediamarkt.de/de/product/_roll…opro-c4i-53p-1795023.html
      Da bin ich erstaunt, dass das damit schon so gut möglich ist. Ich habe das Filmen nur einzelne male versucht bei Modellfliegern auf der Wiese und bei Vögeln. Warum muss ich mir auch immer die schwierigsten Sachen aussuchen? :/

      Ich glaube, was dir zu deinem Glück noch fehlt ist ein guter Video-Schwenkkopf. Ich habe einmal ein gebrauchtes Stativ gekauft, das einen Schwenkkopf hat. Da kann man einstellen, wie viel Kraft es zum Schwenken braucht. Dann kann man mit dem Hebel sanft und gleichmässig ziehen. Mit einem Kugelkopfstativ ist das einfach nicht machbar.

      Einen Schwenkkopf kann man auch auf ein vorhandenes Stativ schrauben.
      geizhals.de/?cat=dcamstatkf&bp…1_id=30&xf=3839_Videokopf
      Die Auswahl ist natürlich riesig. Ich habe mir das nun noch nicht angeschaut. Wenn du möchtest, kann ich dir aber schon etwas beim Suchen helfen. Wichtig ist, dass der Kopf einen langen Hebel hat und der Wiederstand einstellbar ist. dann müssen natürlich auch die Schraubverbindungen auf Stativ und Kamera passen.

      Ein paar Tipps zur Kameraführung kann dir auch schon mit nur wenig Erfahrung geben. An der Kamera gibt es anscheinend ja nicht viel einzustellen. Das Filmformat hat ja auf die Kameraführung keinen Einfluss. Der Fokus und die Helligkeit scheinen ja schon gut zu funktionieren.

      Bediene alles langsam. Wähle lieber einen zu grossen Bildausschnitt und zoome nicht zu nahe heran. Das macht es einfacher, das Flugzeug im Bild zu halten und das Wackeln fällt weniger auf. Wenn du zoomst, dann möglichst langsam. Filme nicht auf zu kurze Distanz (soweit möglich). Da muss man viel schneller schwenken und kommt nicht gut mit. Fahre den Flugzeug mit der Kamera lieber etwas voraus, als dass du hinten nach hinkst. Wenn mal das Heck abgeschnitten ist, ist weniger schlimm, als wenn der Flieger aus dem Bild fährt. Zum Teil klappt das in den Aufnahmen aber schon ganz gut. Filme ein Flugzeug über möglichst lange Zeit. Zuschneiden kannst du den Film zu Hause immer noch. Zu kurze Abschnitte machen ein Video unruhig. Es ist auch gut, dass du die Übergänge recht kurz und (fast) immer gleich machst. Langsame Einblendungen und komplizierte Effekte lenken nur ab.

      Es gibt Videbearbeitungsprogramme, mit denen man Verwackelungen etwas ausgleichen kann. Die Möglichkeit ist natürlich sehr beschränkt, so dass die Aufnahme trotzdem möglichst gut sein sollte. Man kann auch die Bildqualität noch etwas aufpeppen. Das ist aber bei deinem Video eigentlich gar nicht nötig.
      viele Grüsse Martin

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    • Also die Kamera halte ich immer am Body und Objektiv und alle Aufnahmen sind gemacht mit dem Rollei C4i aus dem Set.
      Was den Schwenkkopf sehe ich das etwas kritisch.Die Dinger sind sehr teuer für das was sie sind und ich habe mir grade erst das Set geholt und möchte ungern nach 2 mal spotten wieder zig Euro reinstecken.Bei Mediamarkt kostet so n Teil 100€ und im Internet kostet das billigste 55€ mit Versand,und das ja einfach nur damit ich diesen Plastikgriff habe :S
      Aber ansonsten ist alles also nur learning by doing?
      :flieger:
    • Ich kann dir nur sagen, dass es ein Unterschied wie Tag und Nacht ist (wenn es ein brauchbares ist). Ausprobieren musst du es schon selbst. Montiere das bei einem Fotografen einmal auf einander und probier es aus. Dann findest du vielleicht auch jemanden der sich besser auskennt als ich und dir mehr Tipps geben kann.
      viele Grüsse Martin

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    • Hallo Jaero

      Das Stativ sieht sehr filigran aus und dürfte eher wackelig sein. Es ist leichter und auch für leichtere Kameras gemacht als das Stativ, das du bereits hast. Der Schwenkkopf ist zum Fotografieren gemacht und nicht zum Filmen. Vermutlich kann man den Widerstand mit den Feststellschrauben etwas anpassen. Ich bezweifle aber, dass man damit anständig filmen kann.

      Der kleine Bedienhebel ist der einzige Vorteil, dafür ist es weniger stabil als dein's. Wenn du den Hebel bewegst, wackelt das ganze Gestell. Ich bezweifle, dass es damit besser geht.
      viele Grüsse Martin

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    • Habe den ganzen Threat mal überflogen.

      TE hat, wie auch zuletzt gezeigt geschrieben das er eher filmen möchte. Dennoch gings bei den Antworten eher ums Fotografieren.

      Beim Filmen setzt man eigentlich andere Ansprüche ans Eqipment als beim Fotografieren.

      An den Threadersteller.... brauchst du eine Eierlegende Wollmilchsau oder wirklich Primär ne Filmkamera?

      Wenn du Filmen möchest muss du dich um eine Schnittsoftware bemühen. Die Dinger unbearbeitet ins Netz zu stellen macht man eigentlich nicht. Des weiteren hat man möglichkeiten zu entwacklung, vernünftige Nachbearbeitung des Bildes in Sachen Farbe, Schärfe und auch ruhige Zoomfahrten machen da sinn. Auch wenn es Digitalzoom ist und natürlich von der Qualität da etwas zum Orginal nachläßt stellt das heutzutage fast kein Problem mehr dar.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Hab ich mittlerweile auch schon bemerkt das sich das Ruckeln mit Schnittsoftware fast komplett entfernen lässt.Ich denke nächstes mal nicht so hecktisch rumzoomen und drauf achten das es nicht so schief ist und dann siehts doch ganz ok aus.
      Eierlegende Wollmilchsau wäre ganz nett.Ich möchte schon hauptsächlich filmen aber paar Bilder sollten noch möglich sein.
      :flieger:
    • Filmen kann jede Spiegelreflex, einige sind aber besser als andere. Das kann man gut googlen. Ob es da eine gibt die im consumer preisbereich liegt musst du mal sehen.

      Diese gilt als gut ist aber auch recht teuer

      mediamarkt.de/de/product/_sony…BEgJSy_D_BwE&gclsrc=aw.ds
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alohatyp ()

    • Ich hatte ja gleich die LUMIX DMC-FZ1000EG als preiswerte Alternative, um die 530€, vorgeschlagen. Wobei es die Sony RX10 bei Photo Ehrhardt auch schon um die 650€ gibt.
      Beide Cams zeichnen sich durch sehr hochwertige Objektive aus.

      Schwenkköpfe, die durchaus brauchbar sind, findet man schon unter 50€. Man muss sich nur umsehen.

      Gruß
      Peter
    • Für Fotoanfänger ist so eine Bridge erstmal ausreichend. Gerade wenn hauptsächlich bei Tag und warscheinlich bei gutem Wetter gefilmt werden soll sind Wechselobjektive noch nicht vonnöten.

      Erst wenn hochwertige Fotos gemacht werden sollen kann man sich überlegen ob und welche Spiegelreflex sinn macht.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Also um Kameras zu diskutieren macht erstmal keinen Sinn denn die Sony habe ich jetzt eh schon Zuhause.
      Aber ich habe eingesehen das es mit dem Kugelkopf Stativ sehr schwer ist ruckelfrei und absolut gerade zu Filmen und das Ruckeln so stark ist das man es auch mit Schneideprogrammen nicht beheben kann.
      Kann mir wer ein Schwenkkopf Stativ um die 50€ empfehlen? Oder wieviel sollte ich in die Hand nehmen fürn neues Stativ?
      :flieger: