Erfahrungen im Simulatorflug

    • Erfahrungen im Simulatorflug

      Schönen guten Abend,
      brauche dringend Eure Meinung zum Flug im echten Simulator. Plane demnächst über Mydays einen Simulatorflug in einer 747 zu kaufen und das währe mein erster Flug in einem echten Simulator. Auf meinem Simulator zu Hause habe ich bereits über 2800 Flugstunden auf der PMDG 747-400, 1250 Stunden auf der PMDG 737-800 NGX und 2100 auf der PMDG 777-300 ER. Nun zu meiner Frage wie läuft so ein 60 Minuten Flug ab? Ich meine ist es grundsätzlich möglich den ganzen Flug selbst zu fliegen da ich bis jetzt gelesen habe dass die Hälfte der Zeit der Instruktor fliegt, stimmt das? Ist es auch wahr dass nie ein kompletter Flug durchgeführt wird sondern nur ein Takeoff und eine Landung? Ich würde gerne wenn möglich einen kompletten Flug vom hochfahren der Maschine bis zum runterfahren der Systeme am Gate durchführen. Eure positiven und negativen Erfahrungen würden mich brennend interessieren und mir bei der Entscheidung enorm weiterhelfen. Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Eure Antworten.
    • Flight-Mod Frank schrieb:

      Snake_79 schrieb:

      Ich würde gerne wenn möglich einen kompletten Flug vom hochfahren der Maschine bis zum runterfahren der Systeme am Gate durchführen.
      Und das alles innerhalb von 60 min., was erwartest du denn da für einen Flug zu machen.
      Wenn ich rechne, das ich ca 30 min preflight am Gate benötige bevor off blocks und taxi out angesagt ist, ist 60 min für einen kompletten Flug nicht machbar. Platzrunden mit confit ready auf der RWY schon eher. Abgesehen das ein guter Simulator komplett ander reagiert als der heimische Sim schon wegen der relativ “echten” Hardware. War überrascht wie extrem unterschiedlich bei einem A320 sim doch die rudder zu bediehnen sind als zu Hause. Thema Muskelkater und Feingefühl bei einigen Kilo die du bewegen musst, vom Stick Handlung Left mal ganz abgesehen.
      System:
      P3D V4.0 // XPlane 11

      i7 6700K @ 4.5 GHz // MSI z170A M5 Motherboard // RAM GeIL 16 GB 3000 Mhz DDR4 // EVGA GTX 1070 FTW ACX3.0 8 GB OC 1930Mhz // Corsair H110i liquid cooler // 2x SSD 500 GB Samsung EVO 850 // 1 TB Seagate Baracuda // Corsair 780 full tower white // 2x 40 inch Samsung LED Smart 3D TV // 1x BENQ 23 inch LED Monitor
    • In ca. 1 Std haben wir es, in Schönefeld auf dem CRJ Ausbildungssimulator Simulator, mit laufenden Systemen u. voreingestelltem Flugplan, frei Hand nach Flightdirektor von München nach Salzburg mit Platzrunde u. weiter nach Innsbruck geschafft. Da waren aber nur wir in der Luft u. es gab keine Luftüberwachung u. Tower. Also wild wie zu hause.
      Das reale simulieren aller Prozeduren hat dann aber mir die Erkenntnis gebracht, das im MS-Flusi die Flieger mit sogenannter Systemtiefe eigentlich Quatsch sind, weil der Unterschied zur Realität zu groß ist.
      Rolf-Uwe
    • rolfuwe schrieb:

      ...
      Das reale simulieren aller Prozeduren hat dann aber mir die Erkenntnis gebracht, das im MS-Flusi die Flieger mit sogenannter Systemtiefe eigentlich Quatsch sind, weil der Unterschied zur Realität zu groß ist.
      das versteh ich nicht? Vom Level D abgesehen betreiben die meisten Fixed Sim Plattfornen P3D und keine andere Software?!
      System:
      P3D V4.0 // XPlane 11

      i7 6700K @ 4.5 GHz // MSI z170A M5 Motherboard // RAM GeIL 16 GB 3000 Mhz DDR4 // EVGA GTX 1070 FTW ACX3.0 8 GB OC 1930Mhz // Corsair H110i liquid cooler // 2x SSD 500 GB Samsung EVO 850 // 1 TB Seagate Baracuda // Corsair 780 full tower white // 2x 40 inch Samsung LED Smart 3D TV // 1x BENQ 23 inch LED Monitor
    • Hallo,

      wenn Du die komplette Stunde und es nicht als Dripple gekauft hast, dann kannst Du auch die gesamte Stunde für dich nutzen. Bist Du alleine kann es durchaus sein, dass der Instruktor sich auch mal auf den CO-Sitz setzt, um eventuell das Fahrwerk etc. zu bedienen. Ob Du während des Starts oder des Landeanfluges es trotzdem selbst bedienen möchtest kannst Du ja dann entscheiden.
      Empfehlung von mir,... die Stunde ist sehr schnell um, der große Unterschied ist das deutlich andere Fluggefühl, die Motion, Haptik usw.
      Warum willst Du erst Zeit vergeuden für das Hochfahren der Triebwerke etc. solche Prozeduren kannst du zu Hause am Sim machen. Kommunikation usw. hast Du ja auch nicht. Taxel zum Start und mache erstmal händisch eine Platzrunde mit visuellem Anflug,... ganz anderes Gefühl als zu Hause.
      War der Okay bleibt immer noch Zeit einige Dinge, wie Anflugprozeduren, je nach verfügbaren Airport etc. durchzuspielen, welche Dich besonders interessieren.
      Kleiner Tipp mach keinen Außencheck... :lols:

      Gruß Andre
    • VJS-Tiger schrieb:

      Warum willst Du erst Zeit vergeuden für das Hochfahren der Triebwerke etc.
      ...und natürlich auch für das zweimalige Taxeln (Gate>RWY und RWY>Gate)! Was wirklich die Investition lohnt, ist das eigentliche Bewegen des Flugzeugs in der Luft. Insofern würde ich mich bei einer Buchung des Sims von 60 Min auf zwei bis drei Platzrunden beschränken und keinen Flug von A nach B planen.

      Snake_79 schrieb:

      brauche dringend Eure Meinung zum Flug im echten Simulator
      Wie definierst Du das Wörtchen "echt"? Full flight (also Simulator mit beweglichem Cockpit)? Oder nur fixed base? Fixed base ist natürlich um einiges billiger aber wirklich nur ein um ein vielfach erweitertes Heimcockpit. Den wirklichen Kick erhältst Du nur im full flight! Da stimmt, soweit es halt eben geht, alles mit dem realen Flugzeug plus Flugfeeling überein. Hat aber seinen Preis (schätze heute um die 1000 Euro/60 min).
      Aber wenn es Dir gar nicht so sehr um das körperliche Gefühl des Fliegens geht sondern nur darum, die u.U. realere Haptik bei der Bedienung der Hardware zu erfahren, dann reicht natürlich ein fixed base sim. Aber dann müsstest Du darauf achten, dass er zumindest mit realer Cockpit Hardware gebaut wurde. Sonst bleibt es einfach ein toll ausgebautes Replika-Cockpit, was natürlich auch seinen (vor allem optischen) Reiz hat. Insofern kommt es einfach darauf an, was Du von einem Besuch im Sim erwartest.
      Gruss, René
    • Rene schrieb:

      VJS-Tiger schrieb:

      Warum willst Du erst Zeit vergeuden für das Hochfahren der Triebwerke etc.
      ...und natürlich auch für das zweimalige Taxeln (Gate>RWY und RWY>Gate)! Was wirklich die Investition lohnt, ist das eigentliche Bewegen des Flugzeugs in der Luft. Insofern würde ich mich bei einer Buchung des Sims von 60 Min auf zwei bis drei Platzrunden beschränken und keinen Flug von A nach B planen.
      Die verspäteten Passagiere und die ewig lange Zeit bis "Boarding completed" nicht zu vergessen *SCNR* :D

      Man kann in den Sims nach dem Take-Off zum Approach versetzt werden. Bei den Simsessions werden auch einzelne Situationen trainiert - nicht ganze Flüge mit einstündigem Cruise (da wären die 4 Stund-Sessions aber schnell um ^^ )
    • VJS-Tiger schrieb:

      Habe vor fast genau 7 Jahren für die 60min im FFS (Lufthansa Berlin) noch knapp 500,- Euro bezahlt...
      Du hast natürlich recht!
      Ich habe noch vor der Euroumstellung im FFS (TU Berlin) 800 DM (!) bezahlt. Insofern sind 500 Euro vor 7 Jahren schon stimmig. Inzwischen werden wohl auch diese Preise angezogen haben, aber sicher nicht gleich auf 1000 Euro ;)

      @ GolfMike
      Richtig, klar kann man sich in jede gewünschte Position "beamen" lassen. Gerade deshalb ist es so wichtig sich die Frage nach den eigenen Prioritäten vor (!) einem Flug in einem Simulator zu stellen. Beim Einsatz von relativ viel Geld für 60 Minuten ist dies eine lohnende Sache!

      Gruss, René

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rene ()

    • Ich frage mich, warum du das über Mydays buchst ? Weil ich unterstelle, dass es dir als Flusianer ja mehr um "realen" Eindruck geht als um so eine Art besseren Jahrmarkt Vergnügens? Nichts gegen Maydays, aber es ist ja nur ein zusätzlicher (und überflüssiger) Mitverdiener ?

      Selbst gehe mindestens einmal jährlich in einen Full Flight Profisimulator, auf dem normalerweise Piloten geschult werden und den man privat nicht buchen kann. das geht dann aber ohne die vorherige Vorbereitung mehrere Stunden, weil wir jeweils ein spezielles Programm, unter realen Bedingungen/Vorbereitungen usw. durchziehen.

      Erzähle das nur im Hinblick auf deine Frage, was du in einer Stunde machen solltest. Wie oben schon gesagt, vergeht eine Stunde "im Fluge". Du solltest also um keine Zeit zu vergeuden (und soviel wie möglich zu fliegen), nur das machen, was du "im Schlaf" beherrschst. Da du bisher keine 747 fliegst, ist das n.m.u.M. der erste "Fehler". Es sei denn, du willst ein wenig spielen und einen Eindruck gewinnen.

      Mein Tip, nimm ein Flugzeug das du kennst, lass`es dir korrekt getrimmt usw. auf die Bahn stellen, mache einen Start mit sofortiger anschließender Landung (SID und STAR automatisch geflogen mit ILS Landung), beobachte, was das Flugzeug macht und starte bei der Landung direkt durch und vollziehe das ganze manuell. das sollte in einer Stunde drinn sein, wenn der betreuende Pilot weiß was er macht; sprich es so programmiert, dass es in eine Stunde passt.
      Gruß
      Bernd

      "Grau ist alle Theorie - die Wahrheit is auf`m Platz" (A. Preißler dt. Fulosoph); neudeutsche Entsprechung: "When the Flag drops, the Bull($)hit stops." or "It ain`t over, till the fat Lady sings !"
      Streit = Austausch von Argumenten. Krieg = "Niederschießen" des Argumentierenden.
    • wolkenschieber schrieb:

      das geht dann aber ohne die vorherige Vorbereitung mehrere Stunden
      Hallo Bernd,
      ich hoffe Du wirst dazu eingeladen - oder bei Dir spielt Geld keine Rolle, was ja auch möglich ist :)
      Deinen Ratschlägen schließe ich mich grundsätzlich an:
      1) ein Flugzeug wählen, dass man möglichst gut aus dem eigenen Simulator kennt;
      2) eine möglichst kurze Platzrunde wählen und diese zuhause üben, bis sie auch im Schlaf abfliegbar wäre ;)
      3) keine Zeit am Gate und beim Taxi zu verplempern sondern sich gleich mit laufendem Triebwerk und konfiguriert auf die RWY setzen zu lassen.

      Im Full Flight Sim gibt es noch genug Stress, so dass man froh ist, zumindest das Handling aus dem FF zu kennen.

      Wenn man die Ratschläge 1 und 2 befolgt, dann gibt es eigentlich keinen Grund, die erste Runde noch per AP zu fliegen. Für den ILS Approach und den ILS kann man u.U. den AP bemühen, aber sonst gibt es eigentlich keine Veranlassung.
      Gruss, René
    • rolfuwe schrieb:

      Das reale simulieren aller Prozeduren hat dann aber mir die Erkenntnis gebracht, das im MS-Flusi die Flieger mit sogenannter Systemtiefe eigentlich Quatsch sind, weil der Unterschied zur Realität zu groß ist.
      Warte mal eine Sekunde... Du kannst im FSX oder P3D mit Addons wie der NGX Ablaeufe verdammt realistisch simulieren. So sehr, dass ich die NGX jeder Zeit zur Vorbereitung auf ein TR empfehlen wuerde. Du bist durch einen solchen Desktop Sim vor allem in Sachen Uebersicht (man kann sich halt nicht so gut bewegen wie in einem echten Cockpit), Bedienung (Maus anstelle deiner Haende, du musst also auch immer hingucken, wo du gerade etwas Bedienen willst) und Flugeigenschaften (und da kommt auch ein Full Flight Sim nicht an den echten Flieger ran) eingeschraenkt. Des weiteren gibt es halt wenige Addons die Shared Cockpit faehig sind, du musst also ggf. Abstriche bei den Flows machen, die eigentlich auf ein 2 Mann Cockpit ausgelegt sind, aber wenn du die Flows kennst, kannst du die auch alleine machen, du musst dir nur im klaren sein, wo im echten Flugzeug bzw. Full Flight Sim die Trennung der Flows stattfindet (zwischen CA und FO bzw. PF und PM).

      Was die Systeme selbst angeht ist der Unterschied zur Realitaet kaum vorhanden. Wo du das her nimmst, weiss ich wirklich nicht. Generell verstehe ich die Aussage nicht, du sagst im Prinzip "ja, Flugzeuge mit sogenannter Systemtiefe sind Quatsch, weil der Unterschied zur Realitaet zu gross ist, also fliege ich lieber Flugzeuge ohne Systemtiefe, damit der Unterschied noch groesser wird."

      Das Zeug was du nimmst will ich auch glaub ich.

      Naja, ich glaube du hast dich noch nie intensiv mit Addons wie der PMDG NGX auseinander gesetzt und selbst mal mit realistischen Flows in der Simulation gearbeitet oder versucht das Flugzeug zu verstehen. Da ist's einfach die "sogenannte Systemtiefe" ins laecherliche zu ziehen. Nennt man heute uebrigens "Study Level Addons", denn man kann die Addons tatsaechlich zum Training heran ziehen. Natuerlich ersetzen sie keine Full Flight Sim aber es hat sich gezeigt, das Leute, die z.B. in der NGX intensiv geuebt haben eine deutlich bessere Performance beim TR abliefern. Ich behaupte auch mal von mir, dass ich das ziemlich gut beurteilen kann, was realistisch ist und was nicht.
      Working on my crosswind landing technique in the PMDG NGX!
    • Hallo René,

      ja, zum Glück gibt es einen Sponsor.

      Der "Tip", so es denn nützlich wäre, zunächst den AP eine Runde drehen zu lassen, basiert auf meiner Erfahrung, als ich das vor 4 Jahren zum ersten mal selbst gemacht hatte. Da war ich noch mit meinem zusammengezimmerten Cockpit unterwegs, also zwar ohne Tastatur, mit Yoke, Throttle und Pedale (Saitek) und damit relativ wenig Gefühl für Trimm, Thrust, Bank usw um das wirklich alles händisch zu machen, sichere Kurven ohne Höhenverlust zu fliegen usw..

      Wenn man wirklich einen "festgelegten" Pfad auf der Platzrunde abfliegen will und alles manuell macht, also auch ohne A/T, und das macht ja dann den wirklichen Unterschied zum heimischen Cockpit, selbst wenn das ein "richtiges" ist, dann habe zumindest ich die Erfahrung gemacht, dass diese Einführungsrunde, gerade im Zusammenspiel von Trimm und Throttle, sehr hilfreich waren. Aber wie gesagt, nur als persönliche Erfahrung zu werten.

      Ich vermute, dass die meisten Stubenpiloten, die mit ihrer 737 am Bildschirm unterwegs sind, sich wundern, wenn sie ohne A/T eine saubere 180 Grad Kehre manuell ohne Höhenverlust fliegen sollen ? Also zumindest mir haben sie die Zähne damit gezogen, als ich ankam und erzählte, dass ich die 737 im Schlaf beherrsche.
      Gruß
      Bernd

      "Grau ist alle Theorie - die Wahrheit is auf`m Platz" (A. Preißler dt. Fulosoph); neudeutsche Entsprechung: "When the Flag drops, the Bull($)hit stops." or "It ain`t over, till the fat Lady sings !"
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    • Neu

      wolkenschieber schrieb:

      Ich vermute, dass die meisten Stubenpiloten, die mit ihrer 737 am Bildschirm unterwegs sind, sich wundern, wenn sie ohne A/T eine saubere 180 Grad Kehre manuell ohne Höhenverlust fliegen sollen ?
      Hallo Bernd,
      mit der 737 habe ich keinerlei Erfahrung, da ich mit Airbus angefangen habe und bei dieser "Firma" geblieben bin. Insofern kann ich nicht beurteilen, ob der Umstieg von Heimcockpit zum FFS bei den beiden Flugzeugtypen unterschiedlich heftig ist. Ich habe ihn damals (und das war vor ca 15 Jahren und mit dem PSS A320 auf der Platte) als nicht ganz so dramatisch empfunden. Auf jeden Fall erkenne ich keinen Vorteil, die erste Platzrunde per AP zu fliegen. Dabei erfährt man bzgl. der händischen Lenkung rein gar nichts! Für mich vertane Zeit (und rausgeschmissenes Geld). Es geht doch für normale Simmer (die ohne Sponsoren) nicht darum, eine perfekte 180 Grad Kurve zu fliegen sondern darum zu erfahren, wie sich ein Airbus bzw. eine Boeing zumindest ansatzweise in Realität lenken lässt. Dem AP /ATHR kann man zuhause zuschauen, ohne eine müde Mark /Euro auszugeben ^^
      Gruss, René
    • Neu

      Hallo René,
      bei mir ist es gerade umgekehrt, ich habe mit der 737 begonnen und nicht einmal den default Airbus bewegt, weil das natürlich der totale "Unfug" ist. Ich habe mich lediglich in die FBW Technik von Airbus eingelesen, aber auch, weil ich den ("philosophischen") Unterschied zur 777 begreifen wollte.

      Und da liegt wahrscheinlich auch der Schlüssel zu dem, was ich im FFS "fühle". Wenn du selbst ein Cockpit hast, also nicht nur die Lage, Bedienung und Haptik der Bedienelemente verinnerlicht hast, der umschließende Raum nicht fremd ist, , entfällt aber völlig das energetische Gefühl, der Massenbeschleunigung, das du mit deinen Eingaben auslöst und vor allem, wenn du es manuell auslöst.
      Das, was dir da an Massenträgheit usw. durch Neigung deiner Bildschirmhorizontale am heimischen PC vorgespielt wird, hat Null mit dem zu tun, was du im FFS (oder realen Flugzeug spürst). Und wahrscheinlich (?) auch, im FFS, wenn deine Eingabe durch den "PC" des FFS/realen Flugzeugs "angepasst" wird, als wenn deine Eingabe "ungefiltert" umgesetzt wird. Und das hast du halt nur so bei der 737 (jetzt im Vergleich zu Airbus).
      Gruß
      Bernd

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    • Neu

      Fortsetzung

      Selbst die 777 geht ja im was ihre Envelope Protections im manuellen Betrieb angelangt, da noch einen anderen Weg als Airbus, weil sie dieses Gefühl für den Piloten erhalten will (seine Sensibilität erhalten ?). Was Airbus verhindert, wird bei der 777 lediglich erschwert und der Grenzbereich damit erfühlt. Also meine manuelle Platzrunde begründet sich damit. Es soll jetzt kein Pro/Contra Airbus Boeing auslösen.
      Gruß
      Bernd

      "Grau ist alle Theorie - die Wahrheit is auf`m Platz" (A. Preißler dt. Fulosoph); neudeutsche Entsprechung: "When the Flag drops, the Bull($)hit stops." or "It ain`t over, till the fat Lady sings !"
      Streit = Austausch von Argumenten. Krieg = "Niederschießen" des Argumentierenden.