Lohnt sich ein Wechsel zu Prepar3D ?

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    • Lohnt sich ein Wechsel zu Prepar3D ?

      Hallo zusammen

      Ich weiss das Thema gibt es in den unterschiedlichsten Formen und bin mir nicht sicher was das richtige wäre ob ich beim Fsx bleibe oder wechsele.
      Da ja auch immer mehr Addons wie PMDG oder so auch P3D unterstützen habe ich ein wenig die Sorge, dass zukünftige Produkte den Fsx nicht mehr unterstützen werden.
      Was ebenhalt das große Problem für mich ist der (finanzielle) Aufwand da viele Addons nicht mehr kompatibel sind.
      Es gibt zu diesem Thema verschiedene Meinungen z.B. das ein Wechsel sich auf jeden Fall lohnt oder dass man beim Fsx bleiben soll.
      Für mich wäre auch noch die Frage interessant ob man einen erheblichen Performance Unterschied merkt dass das fliegen angenehmer macht.(Ob es möglich ist mit detailierteren Maschinen auf größeren Airports zum Beispiel in Frankfurt mit Addon Szenerie zu landen ohne Abstürze usw.)
      Auch wenn es vielleicht nervt lohnt sich es den Aufwand in Kauf zunehmen?
      Und wie sieht es mit der Zukunft des normalen Fsx aus?
      Viele Grüße Jan
    • Hallo Jan

      Grafikmässig bietet P3D deutlich mehr. Die Sichtweite und schärfe der Texturen ist besser. Irgendwie wirkt es aber auch noch recht ähnlich wie FSX. Die häufigste Absturzursache des FSX wegen zu wenig Arbeitsspeicher gibt bei P3D seit der Version 4 nicht mehr.

      Mit deinem PC steht eigentlich nichts im Weg, P3D auszuprobieren. Aus deinem Prozessor und deiner Grafikkarte holt er deutlich mehr heraus, als FSX kann. Wichtig ist einfach, dass P3D auf einer SSD liegen soll. Es wir mehr Szenerie in den Speicher geladen und da kommt eine HD nicht mehr recht mit.

      Einen Grossflugplatz mit brauchbaren Einstellungen anfliegen klappt bei P3D besser als mit FSX. Man kann aber auch bei P3D nicht alle Regler rechts stellen und muss austesten, was der PC erträgt. Die neuen grafischen Möglichkeiten wie dynamische Lichter fressen sehr viel Leistung.

      Was mir gerade noch in den Sinn kommt: P3D gibt es nur auf Englisch und nicht auf Deutsch. Die Flugschule des FSX wurde wohl übernommen, funktioniert aber nicht mehr so richtig.

      Die Zukunft des FSX sieht vermutlich etwa so aus, wie es schon jetzt ist. So gut oder schlecht wie er jetzt läuft, wird er das auch in den nächsten Jahren tun. Neues wird je länger je weniger dazu kommen. Du kannst FSX auch neben P3D weiter nutzen. Ich würde einfach beim Kauf von Addons darauf achten, dass sie auch für P3D tauglich sind.
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget (Stand: 26.05.2018)
      Flight Simulator X - richtig einstellen und verstehen (Stand: 10.10.2017)

      i5-4670K @4.0 GHz, 12 GB RAM, ASUS 660 GTX, 2 Bildschirme, W 7 64-bit
    • Danke für die Antwort.
      Nur dann ist ebenhalt der Aspekt des Finanziellen Aufwand.
      Da ich im Moment sehr viel PMDG fliege müsste ich mir die komplett neukaufen was nicht ganz billig ist.
      Und welche Version ist am besten? Die Academic Version?
      Ist es überhaupt möglich das gleiche Addon auf beiden Flusis laufen zu lassen?
      Viele Grüße Jan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von PolarTiger ()

    • Martin Gut schrieb:

      Hallo Jan

      Grafikmässig bietet P3D deutlich mehr.......

      Interessant finde ich, das jemand immer wieder und immer wieder, der den P3Dv4 oder vielleicht auch frühere Versionen nicht besitzt, Ratschläge zu dessen erteilt..... Ziemlich Verblüffend und Fragwürdig zugleich.....

      =========================

      Moinsen Jan,

      ob ein Wechsel vom FSX zum P3D lohnt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Der Hauptfaktor ist oftmals das finanzielle Budget. Möchte man den P3Dv4 in vollen Zügen genießen, ist zweifelsfrei ein potentes bzw. sehr potentes System von Nöten! Hat man bereits ein solches System, beschränkt sich der Wechsel "nur" noch auf bestimmte Addons, z.B. wie von Dir bereits erwähnt die PMDG. Das würde sich dann auch einigermaßen in Grenzen halten. Ansonsten geht es locker in den 4stelligen Bereich....
      Die Entscheidung mußt Du aber selbst für Dich treffen....

      Ich stand im Herbst vergangenen Jahres vor der selben Entscheidung... Ich habe investiert und es bis Dato nicht bereut!!

      Gruß Stev
      CPU: Intel i7 7700K @ 4800MHz | MB: ASUS MAXIMUS IX FORMULA| RAM: 16GB Corsair Dominator Platinium @ 3200MHz CL16-18-18-36 | GPU: KFA2 GTX 1080 Ti HOF | Display: Eizo FS2735 FORIS | Power: 1000 Watt Enermax Revolution87+ | TrackIR 5 | OS: Windows 10 Home x64 | Sim: P3Dv4.1

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von spekuliereisen ()

    • Martin Gut schrieb:

      Mit deinem PC steht eigentlich nichts im Weg, P3D auszuprobieren. Aus deinem Prozessor und deiner Grafikkarte holt er deutlich mehr heraus, als FSX kann. Wichtig ist einfach, dass P3D auf einer SSD liegen soll. Es wir mehr Szenerie in den Speicher geladen und da kommt eine HD nicht mehr recht mit.
      Mein P3D liegt seit Jahren ,,nur'' auf einer HD. Hatte noch nie Probleme damit :gruebel: Weder Probleme mit nachladende Texturen noch mit dem Autogen. Und mein System ist deutlich schlechter. Vielleicht bin ich da auch einfach nicht Profi genug ;) Ich gucke nämlich nicht alle paar Minuten via CPU-Z oder anderen tools wie hoch mein System ausgelastet ist, um irgendwo 0,0121% mehr rauszuholen ;)
      Ich hab den Wechsel nie bereut.

      spekuliereisen schrieb:

      Interessant finde ich, das jemand immer wieder und immer wieder, der den P3Dv4 oder vielleicht auch frühere Versionen nicht besitzt, Ratschläge zu dessen erteilt..... Ziemlich Verblüffend und Fragwürdig zugleich.....

      =========================

      Moinsen Jan,

      ob ein Wechsel vom FSX zum P3D lohnt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Der Hauptfaktor ist oftmals das finanzielle Budget. Möchte man den P3Dv4 in vollen Zügen genießen, ist zweifelsfrei ein potentes bzw. sehr potentes System von Nöten! Hat man bereits ein solches System, beschränkt sich der Wechsel "nur" noch auf bestimmte Addons, z.B. wie von Dir bereits erwähnt die PMDG. Das würde sich dann auch einigermaßen in Grenzen halten. Ansonsten geht es locker in den 4stelligen Bereich....
      Die Entscheidung mußt Du aber selbst für Dich treffen....

      Ich stand im Herbst vergangenen Jahres vor der selben Entscheidung... Ich habe investiert und es bis Dato nicht bereut!!

      Gruß Stev
      Ansonsten kann ich spekuliereisen nur beipflichten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Henrik ()

    • Warum sollte man, wenn man mit alten Flusi-Varianten zufrieden ist, unbedingt den nächsten kaufen :?:
      Mich störten schon beim FSX, die fehlende Addons im Vergleich zum FS9. Diese Situation wird mit neuen Versionen immer schlechter.
      Komisch ist auch, die Anfangsmeinung, dass man im P3D weniger Abstürze als im FSX haben soll.
      Viele die das noch vor längerer Zeit behaupteten, schreiben heute über Abstürze im P3D.
      Da ich schon im FS-Steinzeit, FS9 u. FSX diese Abstürze nicht hatte, behaupte ich mal, dass die Abstürzkandidaten, mit ihren unkritisch massenhaft installierten Addons alle Flusi Varianten kaputt machen.
      Wer nun z.B. ein bzw. wenige native Lieblingsflieger für die aktuellen Versionen hat u. eine übersichtliche Anzahl Scenery Addons ordentlich installieren kann u. auf gute Grafik großen Wert legt, der wird auch mehr Freude an den neuen aktuellen Versionen haben.
      Dann muss man auch noch wissen, ob der Flusi ein Vollzeit Hobby oder ein Kurzzeit Feierabend Vernügen ist.
      Im Flusi kann man seine eigene Welt, eigene Thematik, eigene Epoche auch mit Freeware aufbauen oder das kaufen, wovon die Paywaremacher leben.
      Ich tippe, dass dazu jeder der hier schreibt, andere Meinungen hat.
      Rolf-Uwe
    • Ich seh's auch nicht so, dass der Flusi unbedingt auf einer SSD sein muss. Kürzere Ladezeiten anfangs sind sicherlich super, aber mehr FPS o.ä. bringt's meiner Meinung nach nicht.

      Ich hab den Wechsel von FSX zu V4 auch hinter mir und bereue es keinesfalls. Was nicht günstig (neue Grafikkarte, V4-kompatible Add-ons), aber die Grafik ist eindeutig leistungsfähiger. Einige Flugzeuge mussten neu angeschafft werden, aber gefühlt 90 % der Szenerien funktionieren in P3D - es funktionieren eigentlich nur die mit FS9-Inhalten nicht mehr, weil V4 nicht mehr abwärtskompatibel ist. Und so stabil wie aktuell war der Flusi bei mir noch nie.
      • i7-4930K, H100, 16 GB CL9, GTX 1070, Win 7, 40" TV FullHD, TrackIR 5 & EZCA 2.6
      • P3D V4.1, FSGlobal 2010 & FMX, FTX Global, Vectors, openLC EU & NA
      • Ant's DRIF, Alabeo/Carenado C152, C172, C72R, DA42, PA34, C340, C25A, PC12, ORBX LNC4, MJC DH8D, PMDG B772
      • UTL & BVAI & Traffic-GA, ASP4 & ASCA & PTA Envshade, PF3 & MCE, GSX, FSCabinCrew Full
    • Hallo Stev

      Ja, ich besitze P3D V4 nicht. Deshalb versuche ich mich auch auf die hardwaremässigen und performancemässigen Aspekte zu konzentrieren. Ich verfolge die Diskussionen dazu hier im Forum seit langem und habe schon viele beim Kauf eines neuen PCs unterstütz, auf über PN. Natürlich habe ich auch verfolgt, wie gut sie es dann mit welchen Einstellungen zum laufen bringen. Darum weiss ich schon etwa, welche Hardware sinnvoll ist und wo oft der Schuh drückt. Wenn ich so jemandem helfen kann, dann freut mich das.

      Die anderen Aspekte und Neuerungen von P3D zu erwähnen überlasse ich denen, die sich damit auskennen. Darin sehe ich den Sinn eines solchen Forums, dass jeder sein Wissen beiträgt und ein Fragesteller dadurch verschiedene Aspekte und Ansichten zu lesen bekommt.

      Wenn du den Berater-Job für mich übernimmst, kann ich es auch gerne sein lassen.
      viele Grüsse Martin

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    • Hallo Rolf-Uwe

      Ich habe nicht geschrieben, dass P3D weniger Abstürze macht. Die 64-bit-Version hat nur die eine Fehlerursache, die bei einem vollgepackten FSX jeden längeren Flug zwangsläufig wegen aufgebrauchtem Adressraum bei 3.8 GB RAM-Verbrauch abstürzen lässt, behoben. Alle anderen Baustellen haben sich dadurch nicht verändert.

      Es ist mir auch aufgefallen, dass Anfangs einige behauptet haben, es gäbe nun keine Abstürze mehr und später dann doch von Problemen berichteten. Ich war da von Anfang an etwas kritisch. Wenn ein Programmierer ein Problem zu verbessern versucht, dann sind deswegen nicht alle anderen Probleme gelöst. Man kann froh sein, wenn damit das eine Problem verkleinert wurde.
      viele Grüsse Martin

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    • Hallo Jan,

      da der P3D ein weiterentwickelter FSX ist, hat er noch dessen uralte Grafik-Engine.
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das so einfach heilen lässt.
      Die Flusi-Zukunft gehört m.E. also _nicht_ dem P3D, sondern Flusis mit moderner Grafik-Engine wie z.B. X-Plane oder Aerofly FS. Die brauchen leider noch etwas Entwicklungszeit, um zum Funktionsumfang des FSX/P3D aufzuholen. Viel fehlt aber nicht mehr.

      Ich würde also nicht mehr viel Geld in den P3D V4 stecken.
      Wenn es nichts gibt, das Dich beim FSX massiv stört (das ist wohl so ähnlich wie bei der Stereoanlage: erst wenn man neue Boxen hat, hat man an den alten etwas auszusetzen), kann es nicht schaden, noch abzuwarten und das dadurch gesparte Geld auf eine Karte zu setzen: auf den Flusi der nächsten Generation. In ein, zwei Jahren kann man sicher besser abschätzen, welcher von den neuen 64-bit-Flusis das Rennen machen wird.
      Du kannst den P3D (30-tägiges Rückgaberecht) und den X-Plane (Demoversion) auch kostenlos ausprobieren. Dabei sollte man aber beachten, dass ein nackter Flusi viel schneller und smoother läuft, als ein Flusi mit vielen Addons.


      Du fragst auch nach der Zukunft des FSX.
      Da der FSX (wie auch der P3D V3) auf einen 32bit-Adressraum beschränkt ist, wie Martin schon geschrieben hat, ist eine weitere deutliche Verbesserung der Detaillierung der Flughafen-Szenerien und Flugzeuge nicht möglich. Wohl aber bei flächendeckenden fotorealistischen Szenerien, wie das Beispiel Austria HD Professional zeigt (anstatt von Landclass-Szenerien mit sich wiederholenden Texturen). Hier sind eher die Festplatten die beschränkende Ressource.
      Der von PMDG im FSX erreichte Standard ist ja schon sehr zufriedenstellend.
      Viel Geld würde ich also auch nicht mehr in den FSX stecken. Muss man aber auch nicht, denn es gibt bei den fotorealistischen Szenerien auch gute Freeware. Bei Fliegern sowieso.

      Fazit: Ich würde mir erstmal den FSX mit Fotoszenerien verfeinern, also Freeware und Austria HD Professional. Da macht man auch kein Geld kaputt, da Austria HD ja auch ohne Zusatzkosten auf P3D läuft. Je nach Geldbeutel vielleicht noch etwas von France VFR.
      Wenn Du Dickblech magst, würde ich die BAe 146 / Avro RJ noch ausgiebig im FSX genießen, das britische "Schweizer Taschenmesser" für kurze Pisten, Steilanflüge und lärmgeschützte City-Airports. Die gibt es meines Wissens noch nicht für P3D / XP / Aerofly.
      Und in zwei, drei Jahren schaust Du nochmal, wie sich der Flusi- und der Hardware-Markt bis dahin entwickelt haben.
      Aber vielleicht führt Dich der kostenlose Test von P3D4 und XP11 zu einer anderen Entscheidung.
      mit vielen Grüßen
      Jochen
    • Also ich bin umgestiegen von FSX auf X-Plane 11 und habe aber auch den P3Dv4. Meine Hauptplattform ist allerdings XP11.

      Für mich ist deine Frage eigentlich recht einfach zu beantworten und zwar was es dir finanziell Wert ist. Ich weiß nicht wie es sonst bei dir aussieht ob Flugsimulation dein Haupthobby ist oder ob es da noch andere (kostenintensive) Hobbies gibt und du die Flugsimulation nur mit weniger Priorität dabei hast.
      Wenn es nur nebenbei ist und der FSX ohne groben Probleme läuft dann würde ich noch warten und schauen wie sich das weiterentwickelt. Der P3Dv4 ist ein Upgrade und keine Revolution.

      Wie du selbst gesagt hast muss man nämlich einiges neu kaufen und das kann ganz schnell sehr viel werden. Rechne es dir mal aus was deine Grundausstattung so kosten würde, es gibt ja nicht für alles einen Upgradepreis und entscheide dann für dich.

      Für mich hat sich der P3Dv4 nur in der Hinsicht bis jetzt gelohnt dass er bei mir etwas flüssiger läuft und nicht abstürzt. Beim FSX war ich allerdings von Abstürzen geplagt und das hat am Ende auch keine Freude mehr gemacht.
      Grafisch finde ich den P3Dv4 jetzt nicht den großen Wurf aber es ist ein leichter Fortschritt und es wurde bis jetzt an den richtigen Stellen aufgebohrt.

      lg Emmanuel
    • Ich besitze P3D. Und ich habe an Martin Guts Ausführungen nichts auszusetzen. Und er läuft bei mir auch auf einer SSD. Es geht hier nicht ums laden, sondern ums nachladen! Und was FSX betrifft (besitze ich natürlich auch) Der ist veraltet, zukunftslos und tot. Das will nicht jeder hören, is mir klar. Aber ein Programm das 12 Jahre alt ist - wow, das ist in unserer jetzigen Zeit ein Jahrhundert. Man kann sich überlegen wann man wechselt. Ob man wechselt steht aber auf kurz oder lang außer Frage. Es sei denn, man will auch da stehen bleiben wo man nun ist, und verschließt sich vor Neuerungen. Kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Um eine PMDG 737 auch weiterhin durch seine schon bekannten Szenerien weiterhin so zu fliegen, bedarf es keiner Änderung. Für alles andere schon.
      Die Größte Schwäche des P3D (Und auch der größte Vorteil von X-Plane) ist, dass Prepar3d auf dem Sockel von FSX aufbaut. Die Welt hat sich weiter entwickelt. Nur der Code im Flugsimulator ist noch der alte, und damit überfordert.
      D-EDDI, Mitglied im FlightXPress Forum seit Dec 2002.
    • Hallo zusammen

      X-Plane als ganz moderne Software neben den veralteten Simulatoren FSX und P3D zu bezeichnen ist aber auch nicht ganz richtig. Da muss man schon die ganze Geschichte etwas anschauen.

      Der Microsoft Flightsimulator kam in der ersten Version 1982 auf den Markt. Dann kam etwa alle drei Jahre eine neu Version heraus. 2006 wurde FSX (die 10. Version) veröffentlicht. Nach dem Servicepack 1 und 2, zusammengefasst im Accelerationpack 2007 wurde dann die Entwicklung wegen der Finanzkrise eingestellt. FSX-Steam entspricht auch diesem Stand mit ein paar kleinen Fehlerkorrekturen.

      Prepar 3D ist eine Weiterentwicklung des FSX-Codes und nun in der 4. Version erschienen.

      X-Plane erschien erstmals 1993 und ist auch laufend weiter entwickelt worden bis jetzt zur 11. Version. Das sind immerhin auch schon 24 Jahre, in denen man etwa verfolgen kann, wie sich das Programm entwickelt.

      Bei der Entwicklung einer neuen Version werden meist nur ein paar Sachen verändert und einiges hübsches dazugefügt. Viel alter Programmcode und alte Strukturen werden aber immer übernommen, mit allen Problemen und Einschränkungen. Darum sind all diese Simulatoren technisch und grafisch nicht auf dem gleichen Stand wie ein neu entwickeltes Game, das in einer aktuellen Programmierumgebung programmiert wurde. Das ist bei X-Plane nicht grundsätzlich besser als beim FSX und P3D. X-Plane hat auch einiges an Programmleichen im Keller. Wie FSX wurde auch X-Plane mit einer alten Programmierumgebung als 32-bit-Anwendung für einen Singlecore-Prozessor und veraltete Grafikkarten mit etwa 128 MB programmiert. Die wichtigsten programmiertechnischen Verbesserungen waren die teilweise Multicoreunterstützung und jetzt die 64-bit-Version. Eine gute Multicoreunterstützung, die den Hauptprozess entlastet und die aktuellen Prozessoren richtig ausnützt, so dass stabile 60 FPS in jeder Situation möglich sind, bleiben aber bei allen ein Wunschtraum.

      Bei so komplexen Programmen sind auch die Neuerungen zu einer nächsten Generation meist nicht weltbewegend. Warum man da auf die Entwicklung einer neuen Generation warten soll, weiss ich nicht. Das Angebot an Addons für die verschiedenen Simulatoren wird sich auch nicht von heute auf Morgen grundlegend verändern. Da solche Simulatoren sehr komplex sind, erwarte ich auch nicht so schnell alternative Produkte, die eine Konkurrenz werden dürften. Es ist schnell etwas neues programmiert, aber den Funktionsumfang der bisherigen Simulatoren vor allem mit den Addons muss man erst einmal erreichen.

      Klar ist FSX veraltet, da er nicht mehr weiter entwickelt wird und X-Plane hat einige Vorteile. Ganz so einfach ist es aber auch nicht, dass sich deshalb X-Plane als moderne Software grundlegend von den völlig veralteten FSX und P3D abheben würde.

      Man muss die Möglichkeiten der verschiedenen Simulatoren anschauen und ausprobieren, wie sie einem gefallen. Auch die Vorlieben für Flugzeuge und Landschaften sind recht entscheidend für die Wahl eines (oder mehrere) Simulatoren.
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget (Stand: 26.05.2018)
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    • Martin Gut schrieb:

      X-Plane als ganz moderne Software neben den veralteten Simulatoren FSX und P3D zu bezeichnen ist aber auch nicht ganz richtig. Da muss man schon die ganze Geschichte etwas anschauen.
      die neue Vulkan Schnittstelle, die dieses Jahr in X-Plane eingeführt wird, ist schon als modern einzustufen. Gibt es noch nicht so lange.

      Martin Gut schrieb:

      Man muss die Möglichkeiten der verschiedenen Simulatoren anschauen und ausprobieren, wie sie einem gefallen. Auch die Vorlieben für Flugzeuge und Landschaften sind recht entscheidend für die Wahl eines (oder mehrere) Simulatoren.
      dem kann ich nur voll zustimmen. Auch auf die Hardware kommt es an.
      I5 8600k @ 4.9 / 16 GB DDR4 3000 / GTX 1070
    • Martin, Danke für die Aufklärung. Die modernste Grafik-Engine hat demnach der Aerofly FS2.
      (Wenn man sich mal auf die etablierten und weitgehend ausgereiften Flusis beschränkt.)
      Das bestätigen ja auch die Virtual-Reality-Piloten, die mit dem AFFS2 locker die für VR benötigten hohen Frameraten erreichen.

      Ich kann natürlich nicht in die Zukunft sehen, aber ich gehe davon aus, dass sich die Flusis künftig schneller entwickeln als die Hardware.
      Der P3D4 hat zwar nun endlich die 32bit-Hürde geschafft und läuft jetzt unter 64bit, aber die vielen Berichte lauten doch unisono, dass die Hardware weiterhin das Hochschieben der Einstellungen stark limitiert.

      Das heißt: in 2 bis 5 Jahren wird derjenige Flusi, der die Hardware am besten ausnutzen kann, die Konkurrenz abhängen.
      P3D, X-Plane und Aerofly werden sich bis dahin in ihrem Funktionsumfang soweit aneinander angenähert haben, dass es darauf nicht mehr ankommt, sondern nur, welcher Flusi die beste Engine hat.
      Entscheidend ist natürlich auch, welche Addons jeweils verfügbar sind. Und das muss man eben abwarten.
      mit vielen Grüßen
      Jochen
    • Also was mich hauptsächlich am Fsx stört ist die Performance.
      Mit der Grafik im Fsx kann ich leben.
      Ich kann deswegen viele Airports nicht mehr anfliegen, die eine Menge an Ressourcen verbrauchen.
      Aus diesem Grund muss ich mir neue Routen suchen die halbwegs fliegbar sind.
      Ob es in P3D anders aussieht weiss ich nicht.
      Und wie sieht es überhaupt mit den Addons aus?
      Kann man die in beiden Flusis gleichzeitig laufen lassen?
      Zum Beispiel UT2 oder so.
      Viele Grüße Jan
    • Die Frage ist natürlich immer, wie viel Arbeit die Entwickler in die Verbesserung der Engine stecken und wie viel in neue hübsche Sachen wie dynamische Lichter. Eine schöne Beleuchtung lässt sich besser vermarkten als ein paar % Leistungssteigerung an irgend einer Ecke. So fressen die neuen Möglichkeiten die Leistungssteigerungen meist schneller auf als einem lieb ist.
      viele Grüsse Martin

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    • Jan, wie sieht es aus, wenn Du die nicht benötigten Airport-Szenerien in der Szenerie-Bibliothek ausschaltest?
      Die kann man ja je nach Bedarf mit einem einfachen Mausklick wieder aktivieren.
      Dann wäre der SimStarter vielleicht auch etwas für Dich.
      Damit kannst Du dann verschiedene Profile erstellen. Z.B. für VFR die großen Airports abschalten und für IFR statt dessen Landschaftsszenerien abschalten. Für Nachtflüge aufwändige Wolken-Addons deaktivieren. Usw. usw.

      Hast Du Orbx? Könntest Du darauf verzichten und Dir stattdessen fotorealistische Szenerien zulegen?
      Das kann auch schon viel bringen.

      Wenn man nicht weiß, welche Addons Du schon hast, in welchen Gebieten und mit welchen Maschinen Du gerne fliegst, ist alles weitere nur Herumstochern im Nebel.
      Wie Martin und Lothar schon schrieben:
      Man muss die Möglichkeiten der verschiedenen Simulatoren anschauen und ausprobieren, wie sie einem gefallen. Auch die Vorlieben für Flugzeuge und Landschaften sind recht entscheidend für die Wahl eines (oder mehrere) Simulatoren.
      mit vielen Grüßen
      Jochen
    • Ich melde mich jetzt mal mit meiner Praxiserfahrung der letzten Woche zu Wort. Letzte Woche Samstag habe ich mir mal aus einer gewissen Vorwitzigkeit heraus den P3D V4 in der Academic Version gekauft. Grundsätzlich bin ich mit meinem FSX für das wo ich ihn für verwende sehr zufrieden. Ich kann alle systemhungrigen Add-on's mit Ausnahme vom QualityWings Dreamliner problemlos laufen lassen, ohne irgendwelche OOM Probleme zu bekommen und auch die Frames sind immer akzeptabel.
      Aber man muss ja mal sehen wie der Fortschritt denn so aussieht. XP10 & 11 hab ich ja ebenfalls getestet.

      PolarTiger schrieb:

      Also was mich hauptsächlich am Fsx stört ist die Performance.
      Dazu kann ich sagen das die Performance von P3D auf meinem System bedeutend besser ist. Man merkt an allen Ecken und Enden das P3D die Hardware wesentlich besser skaliert als der FSX. Dei Lastenverteilung auf den Kernen als auch auf der Grafikkarte sind nicht mehr mit dem FSX zu vergleichen. Auch mit Dynamic Effects/Light läuft das gefühlt flüssig, nicht mit Mega Frames aber Frames werden eh überbewertet.

      PolarTiger schrieb:

      Ob es in P3D anders aussieht weiss ich nicht.
      Naja, OOM's kann man nicht mehr bekommen, was nicht heißt das P3D nicht Probleme machen kann, die Speicheradressen Begrenzung ist halt mit 64Bit erst mal kein Problem mehr.

      PolarTiger schrieb:

      Kann man die in beiden Flusis gleichzeitig laufen lassen?
      Und genau hier kommt mein großer Zwietracht, von den "Tonnen" an FSX Add-on's die ich habe und nicht missen möchte, ist ein großer Teil P3D V1-V3 fähig, aber nicht V4. Mann muss quasi alles neu kaufen, vom Wetter Add-on bis zu den für mich interessanten Fliegern, von den Szenerien ganz zu schweigen.
      Das macht alleine für die PMDG Flieger & FSLabs deutlich über 600€ aus, anders ausgedrückt, 3 echte Flugstunden. Man muss sich da einfach überlegen ob es das einem wert ist und wo man die Prioritäten legt.
      Mike - Mitglied im FlightXPress Forum seit Dec 2007.

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