Fahrverbote HH gegen Gerichtsurteil von Februar 2018

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    • Fahrverbote HH gegen Gerichtsurteil von Februar 2018

      Ich habe den ganzen gestrigen Abend damit verbracht herauszufinden wie sich die Fahrverbote in HH auf der Max Brauer Allee mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Februar deckt?
      In diesem wurden EU5 Diesel bis 09.19 von Fahrverboten ausgeschlossen.

      In HH ist dies aber genau der Fall.

      Ich habe nirgends Informationen diesbezüglich gefunden. Auch im Bulli Forum weiß keiner ne Antwort drauf.

      Was übersehe ich hier?

      Ist das Urteil nicht bindend oder eher ne Richtschnur und darf flexibel gehandhabt werden?
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Das Fahrverbot ist doch eh für die Katz - auch wenn dieses Fahrverbot rechtlich verbindlich ist - mal ganz ehrlich - ausgenommen sind LKW´s die anliefern , Taxi, Busse, Krankenwagen, Feuerwehr , Polizei.. um wieviel % weniger Autos am Tag reden wir hier die jetzt nicht mehr die MBA durchfahren dürfen..?!

      Wieso wird nicht mal endlich Nägel mit Köpfen gemacht? Die Autoindustrie hinkt hier klar hinterher - die Hybrid Technik ist schon relativ weit fortgeschritten - diese muss weiter forciert werden und der Diesel komplett abgeschafft werden. Der geringere Verbrauch beim Hybrid wird die Mehrkosten von Benzin fast aufheben - und vll. kann ja der Staat dann hier auf ein wenig mithelfen (Steuersenkung?!)

      LG
    • Endlich mal wieder ein "vernüntiges "Thema. Und Scheuklappen absetzen, also sich auf Wissenschaft beziehen und nicht Lobbyismus, schon gar keinen parteipolitischen.

      "Der Strom kommt aus der Steckdose...", das war schon häufiger die Quelle vieler Irrtümer.

      Im Hinblick auf die Gesamtbilanz der Umweltverträglichkeit ist der Diesel (6d ft), der umweltverträglichste Antrieb für Fahrzeuge. Dabei geht z.Zt. unter, dass z.B. Mercedes (u.a.) bereits Diesel serienreif hat, die im normalen Fahrbetrieb weit unter 80mg (EU-Grenzwert) ausstoßen (20mg).
      daimler.com/innovation/diesel/dieseldebatte.html

      Über die Klimaverträglichkeit müssen wir uns gar nicht unterhalten. Ein Elektrofahrzeug muss beim derzeitigen Strommix (wäre besser mit Atomstrom) ca. 80.000 km zurücklegen um den Mehrverbrauch bei der Produktion (vor allem der Ionenakkus) im Betrieb "aufzuholen". Dabei kommt noch ein zusätzliches "umweltkritisches Paket" beim Abbau der Rohstoffe und dem nicht endgültig geklärten Recycling dazu.

      Hybrid ist ebenfalls keine wirklich Variante. Der Verbrauch meines gefahrenen Lexus glich dem der E-Klasse (Benziner).
      Der Planet gleicht einem unheilbar an Krebs Erkranktem, dem wir das Rauchen verbieten (und meinen ihn damit zu retten) (frei nach D. Meadows "Die Grenzen des Wachstums").
      Gruß
      Bernd

      "Grau ist alle Theorie - die Wahrheit is auf`m Platz" (A. Preißler dt. Fulosoph); neudeutsche Entsprechung: "When the Flag drops, the Bull($)hit stops." or "It ain`t over, till the fat Lady sings !"
      Streit = Austausch von Argumenten. Krieg = "Niederschießen" des Argumentierenden.
    • Das BVerwG hat doch bereits im Februar entschieden, dass Fahrverbote grundsätzlich erlaubt sind. Wie die Behörde diese dann "auslebt", liegt in ihrem Ermessen. HH hat für die Max-Brauer-Allee entschieden, dass alles unter Euro-6-Norm (mit gewissen Ausnahmen) da nicht langfahren darf. Wie das kontrolliert werden soll etc. ist 'ne andere Sache.

      Ich glaube, die Regelung für Euro-5-Norm gilt nur für Stuttgart. Nicht für Hamburg.

      strzag schrieb:

      Ich hoffe hier im Forum sind keine Lobbyisten.
      Nur ORBX-Lobbyisten.
    • Fahrverbote HH gegen Gerichtsurteil von Februar 2018

      Das sollte jetzt keine "Fahrverbote sind doch sinnfrei" Diskussion werden. Ich habe das Urteil selber nicht gefunden und nur die Artikel in den Medien gelesen. Da stand nix von nur für Stuttgart. Dieses Urteil ist wie es scheint für ganz Deutschland gültig.
      Eu4 ab sofort und eu5 ab September 19. ich lese in den Artikeln nichts von Ausnahmen

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      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • Süddeutsche schrieb:

      In Hamburg müssen Autofahrer möglicherweise schon in wenigen Wochen mit Dieselfahrverboten rechnen - allerdings nur für zwei Straßen, wie Umweltsenator Jens Kerstan ankündigte. Für Baden-Württemberg kündigte Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Verkehrsministerium an, noch in diesem Jahr werde nun ein neuer Luftreinhalteplan für Stuttgart entstehen - mit Fahrverboten, die vom nächsten und übernächsten Jahr an gelten sollen.

      In einem wichtigen Punkt pochte das Gericht allerdings darauf, auch die Eigentumsrechte der Autofahrer zu berücksichtigen. Fahrverbote müssten "verhältnismäßig" sein. Für Stuttgart liege deshalb eine phasenweise Einführung von Verboten nahe, die zunächst älteren Dieselfahrzeugen bis zur Abgasnorm Euro 4 die Einfahrt in die Umweltzone versagen könne. Für Euro-5-Fahrzeuge dürfe ein Verbot jedenfalls nicht vor dem 1. September 2019 erlassen werden - also vier Jahre nach Einführung der geltenden Euro-6-Norm. Darüber hinaus müssten Ausnahmeregelungen etwa für Handwerker oder für bestimmte Anwohnergruppen geschaffen werden.
    • Ich habe den Artikel den ich gemarkert hatte nochmal durchgelesen. Das war sehr versteckt....von Luftreinheitsplan und Innenstadtzonen die Rede. Das bezog sich tatsächlich auf Stuttgard.

      Dann ist es also so das für Restdeutschland ab sofort knallen kann ?

      Geil...dann kauf ich den 5 Liter Mustang diesen Sommer schon und stell mich vor die Messstation ;-D
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • wolkenschieber schrieb:

      Endlich mal wieder ein "vernüntiges "Thema. Und Scheuklappen absetzen, also sich auf Wissenschaft beziehen und nicht Lobbyismus, schon gar keinen parteipolitischen.

      "Der Strom kommt aus der Steckdose...", das war schon häufiger die Quelle vieler Irrtümer.

      Im Hinblick auf die Gesamtbilanz der Umweltverträglichkeit ist der Diesel (6d ft), der umweltverträglichste Antrieb für Fahrzeuge. Dabei geht z.Zt. unter, dass z.B. Mercedes (u.a.) bereits Diesel serienreif hat, die im normalen Fahrbetrieb weit unter 80mg (EU-Grenzwert) ausstoßen (20mg).
      daimler.com/innovation/diesel/dieseldebatte.html

      Über die Klimaverträglichkeit müssen wir uns gar nicht unterhalten. Ein Elektrofahrzeug muss beim derzeitigen Strommix (wäre besser mit Atomstrom) ca. 80.000 km zurücklegen um den Mehrverbrauch bei der Produktion (vor allem der Ionenakkus) im Betrieb "aufzuholen". Dabei kommt noch ein zusätzliches "umweltkritisches Paket" beim Abbau der Rohstoffe und dem nicht endgültig geklärten Recycling dazu.

      Hybrid ist ebenfalls keine wirklich Variante. Der Verbrauch meines gefahrenen Lexus glich dem der E-Klasse (Benziner).
      Der Planet gleicht einem unheilbar an Krebs Erkranktem, dem wir das Rauchen verbieten (und meinen ihn damit zu retten) (frei nach D. Meadows "Die Grenzen des Wachstums").
      Da stecken viele Fehler drin.

      - Hybride müssen nicht aufgeladen werden. Sie sind dank Rekuperation, effizientem Motor (Atkison) und optimiertem Lastpunkt so sparsam
      - In der CO2-Gesamtbilanz (Life Cycle Analysis auf 260 tkm) sind laut unabhängigen Studien Hybride derzeit vorn. Sobald die Stromerzeugung grüner wird, holen die Plug-In-Hybride auf. E-Autos sind noch weit abgeschlagen.
      - Diese Mercedes (220d oder so) stossen nur unter idealen Bedingungen (d.h. draussen warm) so wenig aus. Sobald es kälter wird, greift der berüchtigte Bauteilschutz und dann geht's wieder ab
      - Ein GS 450 h verbraucht im Schnitt laut spritmonitor.de ca. 9 l, so viel wie ein einigermassen vergleichbarer Diesel eines dt. Premiumherstellers - nur dass der 450 h dabei ca. 15 % weniger CO2 ausstösst (weil Benzin und nicht Diesel), und einen Bruchteil an NOx
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      • P3D V4.1, FSGlobal 2010 & FMX, FTX Global & Vector & openLC EU & NA & GES & NZSI & ~ 400 airports
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    • Da stecken viele Fehler drin (Späßchen).

      Der Hybrid ist vor allem da, wo es darauf ankommt, keine Alternative (im übrigen weiß ich, dass man ihn nicht an die Steckdose anschließen muss; vergeblich das Kabel gesucht).
      Ich habe einen Lexus GS und eine E Klasse im Vergleich über 2 Jahre gefahren. Der Lexus Verbrauch lag 0,7 Liter höher !

      Wenn ich als Kurzstreckenpendler täglich am Neckartor vorbeifahre, dann wird mir dort höchstwahrscheinlich genau dann, wenn es "darauf" ankommt, kein Saft z.V. stehen ?
      Und wenn alle Autos Hybrids wären und alle am Neckartor elektrisch führen, dann reduziert sich der Feinstaub um etwa 10 %; zu wenig !

      Habe leider nur 1500 Zeichen. Daher in Kurzfassung. Die modernen Diesel haben genau dieses Problem (Temperatur) nicht mehr (Daimler Link lesen). Noch detaillierter bei Bosch. Das Temp-Problem ist technisch gelöst. Daher beim Dieselneukauf vielleicht sogar noch etwas zuwarten (technisch ist man bereits weiter als 6f temp).
      Ich suche mal nach einem Link. Es selbst auszuführen reicht mein Zeichenkontingent, das mir die strengen Mods zugestehen nicht.

      Heute haben wir etwa 30% Ökostrom, 30 Mio plus PKW und etwa 100.000 E-Autos(?). Muss ich noch mehr sagen? Das ist in Norwegen eine Option, bei uns Quatsch. Wo soll der saubere Strom bei uns herkommen ? Und in der Klimabilanz führt nix am Diesel vorbei außer der Rückfall auf die Draisine.
      Gruß
      Bernd

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      Streit = Austausch von Argumenten. Krieg = "Niederschießen" des Argumentierenden.
    • wolkenschieber schrieb:

      Über die Klimaverträglichkeit müssen wir uns gar nicht unterhalten. Ein Elektrofahrzeug muss beim derzeitigen Strommix (wäre besser mit Atomstrom) ca. 80.000 km zurücklegen um den Mehrverbrauch bei der Produktion (vor allem der Ionenakkus) im Betrieb "aufzuholen". Dabei kommt noch ein zusätzliches "umweltkritisches Paket" beim Abbau der Rohstoffe und dem nicht endgültig geklärten Recycling dazu.
      Der große Vorteil von Elektroautos ist die Effizienz der Motoren. Diese liegen teilweise bei 90%. Da kommt kein Verbrenner auch nur ansatzweise dran. Stand jetzt sind die Akkus natürlich noch das große Problem. Allerdings lösen Elektroautos ein Problem sofort. Die Abgase werden nicht mehr in den Städten produziert, sondern auf dem Land oder sonst wo. Das Ziel muss natürlich sein, dass Abgase an keiner Stelle entstehen. Aber es immer noch besser, saubere Luft dort zu haben, wo Millionen Menschen leben

      Für mich gibt es keine Alternative zu einem Elektroauto für die Zukunft. Entscheidend ist nur noch, wie sauber der Strom produziert wird und wie ich den Strom speichere. Hier sind die Ingenieure gefordert.

      Kleiner Nachtrag:

      Noch ein großer Vorteil, mit Solarpaneln auf dem Dach lade ich das Auto wirklich emmisionsfrei. Und das ist schon irre. Diesel und Benzin werden auch in 30 Jahren noch die Umwelt verpessten. Das Elektroauto der Zukunft nicht.
      Intel I5-4670K @4.4GHZ, Asus Maximus VI Hero, 2x SSD 128GB, 16GB DDR3 Speicher, GTX1070

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skylon5000 ()

    • Ich sehe eher im Wasserstoffauto die Zukunft. Vielleicht teilen sich irgendwann H- und E-Autos den Markt - und dann streiten sich immer noch alle, was besser ist ;)
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    • Fahrverbote HH gegen Gerichtsurteil von Februar 2018

      Ok jetzt ist es doch ne Diskussion geworden. Die Zukunft liegt im Elektroantrieb aber das wird gerade übers Knie gebrochen weil man einfach noch nicht soweit ist. Die von dir angesprochenen Probleme und noch einige mehr müssen erst gelöst sein und das nicht nur experimentell. Was ist mit meinem Wohnmobil? Damit fahre ich 5000 km in einem Urlaub. Wo soll ein 3tonnen Fahrzeug mit elektroantrieb den Strom herbekommen? Soll ich alle 2 h für 3h an den Steckdose stehen ? Wie sieht es mit der Produktion von Akkus aus? Kinderarbeit um seltene Erden zu fördern? So leid es mir tut... die Lösung wird noch ein etwas dauern. Warscheinlich durchaus mehrere Jahrzehnte. Politische Holzhammer methode wird nicht funktionieren

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    • Der Diesel muss nicht neu erfunden werden, sondern der Durchbruch gelang mit bekannten Techniken aber Messgeräten, die jetzt erst z.V. stehen, die geeignet sind den "Feinheiten" im Verbrennungsprozess nachzugehen und dort zu optimieren.





      Darüber hinaus werden E-fuels die Klimabilanz weiter verbessern, weil zur Herstellung eben auch CO2 benötigt wird. Wenn man so will recyclen wir damit den Dreck unserer Vergangenheit.

      Man gerät meist auf den Holzweg, wenn man sich auf ein Problem fokussiert und den "Rest" vernachlässigt. Es wäre doch nicht damit getan, den nötigen Strom zu erzeugen, sondern man müsste ihn doch auch "zum" Fahrzeug bringen. Bereits jetzt nutzen wir teils 30% des Offshore Stroms (was ja die zuverlässigste uns z.V. stehende Methode wäre) nicht, weil wir ihn nicht dorthin transportieren können, wo er gebraucht wird. Und bis Stromspeicher z.V. in ausreichender Menge z.V. stehen, ist die Diesel Entwicklung so weit, dass es sich nicht lohnt, das Land flächendeckend mit Steckdosen zu bestücken. Die Infrastruktur für E-Fuels steht bereits !
      Gruß
      Bernd

      "Grau ist alle Theorie - die Wahrheit is auf`m Platz" (A. Preißler dt. Fulosoph); neudeutsche Entsprechung: "When the Flag drops, the Bull($)hit stops." or "It ain`t over, till the fat Lady sings !"
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    • Fahrverbote HH gegen Gerichtsurteil von Februar 2018

      Ich würde hier auf 2 Pferde setzen. Effizente verbrenner so wie in den Berichten ( wenn diese denn ohne schummelei funktionieren) und parallel dazu gerade im innerstädtischen Bereich auf Elektro setzen. Zum Thema ÖkoStrom. Davon produzieren wir oft soviel das wir ihn nicht nur ans Ausland verschenken sondern diese Schenkung noch mit draufzahlen versüßen müssen. Das zahlen wir dann mit der EEG mit. Der Aktionismus in sachen öko ist sehr krank zur Zeit.

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    • Ich bekomme regelmäsig bei diesem Thema das kotzen. Nicht eure Meinungen sondern einfach das was die Weltpolitik mit uns Bürgern macht. Die 15 größten Schiffe der Welt verursachen so viel Dreck wie alle Autos auf der Welt. Und die suchen echt bei uns... bzw schränken und ein? Dann werden E- Autos so angepriesen... Naja der Strom kommt ja umweltfreundlich aus der Dose... Am Ende werden wir Bürger nach Strich und Faden verarscht. Warum sonst hat VW trotz Vorreiter in dem Skandal ein Rekordjahr im Absatz ihrer Autos?

      EDIT: Wobei das Thema Wasserstoffauto für mich interessant klingt. Umweltfreundlich einen Verbrennungsmotor fahren. Das gefällt mir!
    • Erst mal zu Dimi:

      Ein Wasserstoffauto ist ein Elektroauto! Hier wird halt nur keine Batterie benutzt sondern Wasserstoff wird in elektrische Energie umgewandelt. Das heißt also das Elektroauto mit Brennstoffzelle wäre natürlich ein Traum. Ist aber aktuell aufgrund der Tanks (Auch andere Probleme?) noch nicht machbar.

      Aloha:

      Auf lange Sicht sind Akkus in der jetzigen Form natürlich Irrsinn. Keine Frage. Aber wie wir alle wissen kommt der Fortschritt erst über die Zeit. Und wenn man sich vor Augen führt, wie ineffzient Ottomotoren noch vor Jahren waren, dann wissen wir, dass das auch bei Elektroautos möglich sein wird. Und man steht nicht alle 2h für 3h an der Säule, sondern alle 4 Stunden für 30 Minuten. Außerdem fährst du die 5000km nicht am Stück sondern in Etappen. Aber natürlich, verlierst du Bequemlichkeit, die in Zukunft aber durch höhere Reichweiten kein Thema mehr sein werden.

      Aber um das noch mal deutlich zu machen. Die aktuelle Akkutechnik ist natürlich nur eine Übergangslösung, dennoch bieten Elektroautos unheimliches Potenzial. Verbrennermotoren sind technisch ausgereizt, da kann nur noch in wenigen Prozenten etwas erreicht werden.
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    • Hallo zusammen

      Die Entwicklung von Elektroautos und Hybridfahrzeugen dauert bereits über 50 Jahre.
      Schaut einmal das Video ab 6:45


      Hybridfahrzeuge sind heute brauchbar, bei den Elektrofahrzeugen werden die wichtigsten Probleme aber nicht einfach verschwinden.

      Die Kapazität der Akkus ist höher, aber in den meisten Akkus sind problematische Materialien verbaut, die auch mengenmässig nicht beliebig verfügbar sind. Für einige Teslas gibt es genug Lithium. Von den 550 bis 750 kg die ein Tesla-Akku hat, sind etwa 10 bis 20 kg Lithium. Es wird nicht so viel Lihitum abgebaut, dass man alle Autos so ausrüsten kann.

      Das andere Problem wird auch gerne unter den Tisch gewischt. Strom ist auch nicht beliebig verfügbar und umweltmässig unproblematisch. Ein Elektroauto speichert ja nur die Energie, die es aus der Steckdose bezieht. Der Motor hat dann keinen Schadstoffausstoss, was natürlich ideal ist. Der Strom muss aber zuerst in einem Kraftwerk produziert werden. Dafür wird etwa 2.5 bis 3 mal so viel Primärenergie aufgewendet, wie schlussendlich aus der Steckdose kommt. Der Bau der Kraftwerke und Stromleitungen muss auch eingerechnet werden. Der meiste Strom kommt aus Kohlen-, Öl- und Atomkraftwerken. Zum Glück kommt auch ein gewisser Anteil aus Wasser-, Windkraftwerken und Solarkraftwerken.

      Wenn man einen bedeutenden Teil der Fahrzeuge auf Strom umstellen würde, hätten wir schnell ein Problem bei der Stromversorgung, so dass man zusätzliche Kraftwerke und Leitungen bauen müsste. Die ganze Energiemenge, die jetzt mit Brennstoff erzeugt wird, muss ja anders auch irgendwie erzeugt werden. Einfach gesagt: Wenn der selbe Triebstoff in einem Kraftwerk statt im Automotor verbrannt wird, hat man eigentlich noch nicht so viel erreicht. Erst wenn man das ganze effizienter macht und dazu auch weniger Fährt, kann man wirklich eine Verbesserung erreichen.
      viele Grüsse Martin

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    • Fahrverbote HH gegen Gerichtsurteil von Februar 2018

      Skylon: Genau hier sehe ich das Problem. Es wird erwartet das die Zukunft die Probleme löst. Das ist doch Irrsinn. Was ist wenn die Hindernisse nicht zu bewältigen sind? Kurzfristig umplanen? Vielleicht sollte man bitte auf Technik setzen welche verfügbar und dessen Verbesserung greifbar ist. Solange es keine akkus gibt die mich 800 km weit bringen und deren aufladen nicht länger als eine Esspause dauert wird so ein Fahrzeug von der breiten Masse nicht angekommen. Was ist mit Wartezeiten an den Ladestationen? Wieviele Steckdosen braucht so eine Tankstelle auf der Autobahn? Vielleicht sollte man in sachen stromabnahme auf Langstrecken auf induktion setzen oder an Techniken arbeiten um den strom während der fahrr aus der strasse uns Auto zu bekommen. Ich fahre übrigens bis barcelona in einem Rutsch und der zweite tag geht bis gibraltar. Danach dann in Etappen. Bekomme ich in spanien strom oder machen die den Wahnsinn nicht mit?

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      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Douglas Adams
    • AndreK schrieb:

      Der geringere Verbrauch beim Hybrid wird die Mehrkosten von Benzin fast aufheben - und vll. kann ja der Staat dann hier auf ein wenig mithelfen (Steuersenkung?!)
      Das sind aber nur Werbeparolen, ich habe jetzt schon öfters das Vergnügen gehabt verschiedene Hybride fahren zu dürfen. Keiner dieser Hybride hat auch nur ansatzweise den Verbrauch meines aktuellen, aus dem VW Hause stammenden EU6 Diesel , erreichen können. Noch dazu auch nicht annähernd in der gleichen Leistungsentfaltung wie der Diesel.

      Lustig ist ja an der ganzen Diesel Diskussion, das ausgerechnet der Verein der dem Diesel mit seinen Klagen die Fahrverbote eingebrockt hat, genannt Deutsche Umwelthilfe, vom größten Hybrid-Fahrzeug Hersteller (Toyota) gesponsert wird. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Und nun profitiert Toyota in Form von Fördergeldern für E-Autos/Hybride. Da frage ich mich was das eigentlich unserer heimischen Industrie und unserem gesellschaftlichen Wohlstand auf Dauer bringt. Wie gesagt, ich konnte verschiedene Hybrid Modelle von Toyota eingehend testen, selbst der kleine Auris konnte nicht unter 7,1 Liter gefahren werden. Was glaubst du denn was da hinten raus kommt wenn 7,1 Liter Benzin verbrannt werden, Einhornpups? Werden 7 Liter verbrannt kommen auch für 7 Liter Abgase raus um es mal simpel und platt zu beschreiben.

      Nirgendwo werden solche Diskussionen so heuchlerisch und verlogen geführt wie in Deutschland.

      Zum Thema E-Autos im Allgemeinen, alle derzeit verfügbaren E-Autos, den Tesla mit eingeschloßen, können meine Bedürfnisse an ein Fahrzeug nicht erfüllen, nicht falsch verstehen, ich finde den Tesla geil. Ich muss nicht selten beruflich bedingt an einem Tag auch 1400-1500km abjuckeln, das ist selbst mit einem Tesla S P100D nicht so zu realisieren wie mit einem Verbrenner, denn selbst mit Schnellladestation braucht Laden Zeit, tanken sind keine 5 Minuten. Ich denke aber das E-Autos für Wenigfahrer die vielleicht maximal 20-40km am Tag fahren, ne super Sache wären. Wir müssen was tun, aber jetzt aus purem Aktionismus heraus, weil VW als Erster beim Schummeln erwischt wurde, eine Wende ohne Sinn und Verstand zu erzwingen, halte ich für sehr gefährlich. Hatten wir aber jetzt in der Merkel Ära schon mehrfach, Atom-Ausstieg ist genau so ein Ding, völlig unüberlegte Kurzschlusshandlung.
      Mike - Mitglied im FlightXPress Forum seit Dec 2007.

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