Hilfe bei P3D Einstellungen und Performance

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    • Hilfe bei P3D Einstellungen und Performance

      Hallo Liebes Forum .
      Nachdem ich mich mit meinem AMD FX 6300 Core und einer 1050ti 4Gb herumgeschlagen habe, habe ich mich dazu entschieden, dass ein neuer Pc ins Hause kommen muss . Ich kann euch ja mal die Specs erläutern - > I7 8700 K @5,0 Ghz , Nvidia Gtx 1080 Ti 11 Gb in der Asus Oc edition , 32 Gb 4x8 DDR 3200 Mhz und damit der Prozessor nicht in Flammen aufgeht :P , eine Corsair H150i . Für mein P3D wollte ich eine M2 SSD 970 Evo mit 1 TB kaufen . Ich habe P3D v3 lange Zeit genutzt ( was mit meinem jetzigen Pc auch schon ein Kampf war bzw ist ) . Darauf bin ich auf X Plane 11 umgestiegen , was mich aber auch nicht so glücklich macht . Momentan nutzte ich einen Sasmung S27E330 Monitor 1920×1080 ( Full Hd ) . Ich wollte mir einen zweiten Monitor ( 2 K ) dazukaufen (ASUS PB277Q) . Hier kann ich mich nicht zwischen 2560x1440 und 2560x1080 entscheiden , da ich den Unterschied nicht weiss . Mein Plan ist , dass ich auf dem 1920X1080 Monitor Sachen wie Discord , Spotify , Airport Charts, Programme wie AS16 oder REXskyforce3d , Chaseplane habe und auf dem 2K Monitor den Flusi P3D v4 .Ist da ein großer Performance bei der Auflösung der Monitore ? Btw ich wollte mir P3D v4 kaufen und hoffentlich bekomm ich keine Performance Probleme , wie jetzt immer .. P3D wollte ich in den Display Settings mit Texture Resolution Ultra und 4XMSAA fliegen . Dürfte das funktionieren , ohne Performance Probleme ?

      Grüße Konabar !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Konabar ()

    • Sollte ohne Probleme laufen.
      Teste doch erstmal Deinen aktuellen Monitor mit P3D aus.
      Einen Bildschirm kannst dir dann immer nochmal holen.
      Fliege auch nur Full HD und erziele damit gute Ergebnisse und bin zufrieden damit.
      Happy Landings
      Ben
    • Hallo Konabar

      Dein neuer PC ist schon eine andere Klasse und etwa das maximale, was heute möglich ist. Bei der SSD reicht eine günstigere Samsung EVO 860 auch aus. Beim Fliegen werden nicht so viele Daten geladen, so dass man den Unterschied zur 970 nicht spürt.

      Dass es bald neue Grafikkarten gibt ist ja bereits erwähnt worden. Da bekommt man meist 30 bis 50 % mehr Leistung zum fast gleichen Preis und beim selben Stromverbrauch.

      Mit der GTX 1080ti kann man gut einen WQHD 2560 x 1440 oder sogar einen 4K-Monitor betreiben. Obwohl WQHD etwa doppelt und 4K sogar 4 x so viele Pixel hat, hält sich die nötige Mehrleistung in Grenzen. Je höher die Auflösung ist, um so tiefer kann man das Antialiasing stellen. Das Bild wird trotzdem besser auf einem höher auflösenden Bildschirm. Wenn du jetzt 4x hast, nimmst du bei WQHD 2x und bei 4K schaltest du es aus. Dann ist die Belastung für die Grafikkarte gleich, aber das Bild feiner als vorher. Wenn die Grafikkarte jetzt noch nicht ausgelastet ist, ist auch noch etwas mehr möglich.

      Der Bildschirm mit den Panels und Tools braucht fast keine Leistung. Nur Sichtfenster sind wirklich eine Belastung.

      Der Unterschied von WQUD 2560 x 1440 und dem Ultrawide-Format 2560 x 1080 ist das Format des Bildschirm. WQUD 2560 x 1440 hat wie dein bisheriger Bildschirm das Seitenverhältnis 16:9. Er sieht also gleich aus, hat etwas mehr Pixel und ist je nach dem etwas grösser. 2560 x 1080 ist ein Breitbildschirm im Format 21:9. Die Höhe des Bildschirm ist also gleich, er ist aber etwa 10 bis 15 cm breiter.

      Was dir besser passt hängt davon ab, wie du dein Homecockpit einrichten möchtest. Für einen Airliner sieht ein breites Sichtfenster passend aus. Manch stellen sogar 2 bis 5 Bildschirme neben einander. Wenn du mehr mit kleinen Maschinen fliegst, oder wie ich Kunstflug machst und auch einmal einen Heli verwendest, würde ich lieber einen 16:9-Bildschirm nehmen. Durch die grössere Höhe hat man den besseren Überblick im Cockpit und der Umgebung als bei einem Sehschlitz.
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget (Stand: 26.05.2018)
      Flight Simulator X - richtig einstellen und verstehen (Stand: 10.10.2017)

      i5-4670K @4.0 GHz, 12 GB RAM, ASUS 660 GTX, 2 Bildschirme, W 7 64-bit
    • Vermutlich werden die GTX 1180 und 1170 noch diesen Monat vorgestellt. Dann kommen zuerst die eigenen Modelle von Nvidia auf den Markt und ein paar Wochen später folgen die anderen Hersteller. Wenn es gut läuft, kann man diese also in einem Vierteljahr alle kaufen.

      Wenn es so läuft, wie das letzte mal, hat die GTX 1180 die Leistung der GTX 1080ti, kostet aber weniger und braucht weniger Strom. Das wird man aber zuerst Testberichte ansehen müssen.

      Die GTX 1160 soll auch kurz danach folgen. Das Spitzenmodell GTX 1180ti ist noch nicht angekündigt. Die ti kommt meist deutlich später. Nvidia sammelt zuerst Erfahrungen mit den anderen Modellen und lässt bei der ti dann noch einige Optimierungen einfliessen.
      viele Grüsse Martin

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    • Die GTX 1180 könnte also 20 % mehr Leistung als die 1080ti haben und trotzdem günstiger sein und weniger Strom saufen.

      Wenn du noch einen Monat warten kannst, dann weisst du es.
      viele Grüsse Martin

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    • ich würde auch auf die neuen Karten warten. Den dann glaub ich auch werden die Preise bei der 1080 ti purzeln
      MFG Wolfgang

      Predator Wqhd 27 Zoll
      1x 1 TB(für Programme und so weiter)
      1x ssd 500 gb Samsung (System WIN 10)
      1x ssd 500 gb Samsung(Nur P3d install)
      MSI Armor Gtx 1070 leicht übertaktet
      Intel i7-4790K Core Prozessor auf 4,5 Übertaktet
      MSI 7922-004R Mainboard Sockel 1150 Krait
      Crucial Ballistix Sport 16GB 1600MHz DDR3
    • Okay , dann werde ich das dann mal machen . Aber eine wichtige Frage hätte ich da noch : Gibt es bei P3D einen großen Unterschied zwischen einer M2 SSD und einer normalen SSD ? Ich hätte einmal die Samsung 860 Evo ( 1 TB ) und die Samsung 970 EVO ( 1 TB) . Die Samsung 860 Evo läuft mit 550 Mh/z und die 970 Evo mit 3400 MH/z . Ist da ein spürbarer Unterschied in P3D ? Ich würde nämlich ca 300 Euro sparen . Und das ist finde ich viel Geld . Habe halt keine Lust mehr auf Blurries und co :/

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    • Hallo Konabar

      Der Begriff M.2 wird oft fälschlicherweise mit der Geschwindigkeit deiner SSD gleichgesetzt. M.2 ist aber nur eine Bezeichnung der Steckkartenform und hat mit der Geschwindigkeit nichts zu tun. Es gibt verschiedene SSD wie beispielsweise die Samsung 860 EVO im üblichen 2.5"-Gehäuse, aber genau die selbe auch als M.2-Steckkarte. Die Bezeichnung ist gleich, da auch die verbauten Bauteile gleich sind.

      Der einzige Zusammenhang, der zwischen M.2 und schnellen SSD besteht, ist, dass nur hier die sehr schnelle Übertragung (1500 MB/s bis 3500 MB/s) im NVMe-Protokoll im PCIe-Format möglich ist. Die langsameren SSD (500 bis 550 MB/s) werden wie die alten Festplatten mit dem SATA-Protokoll angesprochen. Diese können darum als M.2 oder als SATA-Laufwerk gebaut werden.

      Das heisst, dass du zuerst wählen kannst, wie schnell deine SSD sein soll. Wenn dir eine gemütlichere genügt, kannst du zwischen den Bauformen 2.5-" und M.2 wählen. Wenn es eine ganz schnelle sein muss, gibt es nur noch die M.2-Variante.

      Soweit etwas technische Grundlagen. Nun ist noch deine Frage, ob die Geschwindigkeit von 500 MB/s für P3D ausreicht, oder ob 3000 MB/s einen Vorteil hat.

      Beim Aufstarten eines Fluges kann es sein, dass es einzelne Sekunden schneller geht. Der Unterschied ist aber kaum spürbar, da die grosse Arbeit zu dem Zeitpunkt beim Prozessor liegt. Nehmen wir mal an, dass beim Landen des Flusis 6 GB an Programmcode und Daten zu laden sind. Ich vermute, es ist noch weniger, denn ein grosser Teil der Daten im Arbeitsspeicher wird erst durch das Programm generiert. Eine schnelle SSD mit 3000 MB/s braucht dafür braucht 2 Sekunden, eine langsamere mit 500 MB/s braucht 12 Sekunden. Hier ist die schnelle 10 Sekunden schneller. Da der Prozessor 1 oder auch mehrerer Minuten braucht um die Daten zu verarbeiten, spielt das keine Rolle.

      Während dem Fliegen gibt es aber keinen Unterschied. Die Datenmengen, die während dem Fliegen nachgeladen werden müssen, sind recht klein. Sogar eine HD hat nicht mit der Datenmenge ein Problem. Die maximalen 150 MB würden weit ausreichen. Diese maximale Datenrate erreicht eine HD aber nur bei grossen, zusammenhängenden Dateien. Das Problem, sind die Zugriffszeiten. Eine HD brauch mit dem Lesekopf etwa eine Hundertstelsekunde um eine Datei auf der Platte anzufahren. Für die Szenerie werden sehr viele kleine Dateien benötigt. Zuerst kommen die Höhhendaten, dann Landlklassen, Fototexturen und eine riesen Menge an Objekten mit wieder eigenen Texturen. Wenn du beispielsweise einen Flugplatz anfliegst, sind das schnell mal 500 bis 1000 Dateien. Eine Festplatte braucht jetzt 500 - 1000 mal eine Hundertstelsekunde, also 5 - 10 Sekunden, um diese Dateien anzufahren. Bei einem Grossflugplatz geht es noch länger. Dadurch stockt es oder es führt zu fehlenden Texturen. Da SSD keine drehende Platte und schwenkende leseköpfe haben, ist die Zugriffszeit 1000 mal schneller. Darum ist eine SSD bei so vielen, kleinen Dateien extrem viel schneller. Ob die maximale Datenrate etwas höher oder tiefer ist, spielt aber keine Rolle mehr.

      Einige kleine Ruckler kann auch die Überlastung des Prozessors verursachen. Hier sind die neuen Simulatoren P3D und X-Plane aber viel besser programmiert als noch FSX. FSX hat die Daten schubweise, jede Minute nachgeladen und dabei ist die Framerate meist auf 2/3 eingebrochen.

      Um die Nachladeprobleme in Grenzen zu halten, wenden die Flusis mehrere Methoden an, die aber alle unschön sind. Je näher man kommt, um so bessere texturen werden geladen. Man kann wie FSX einfach warten, bis die Daten da sind. Dadurch stockt das Programm, was sehr unangenehm ist.

      Dann beschränken alle Flusis die Datenmenge pro Programmzyklus. Wenn diese Datenmenge nicht ausreicht, werden weiterhin die schlechteren Texturen verwendet. Es kommt dadurch zu schwammigen oder fehlenden Texturen oder zu fehlenden Objekten. Wenn man den Flug pausiert, sieht man, wie immer mehr Texturen doch noch geladen werden. Es gibt verschieden Möglichkeiten, da etwas zu verbessern. Keine HD sondern nur SSD zu verwenden ist sicher eine wichtige Massnahme. Alle Probleme löst das aber leider noch nicht.

      Kurz gesagt: Ich würde eine SATA-SSD mit 500 MB/s, im M.2-Steckkartenformat kaufen. Das kann eine Samsung EVO 860, aber z.B. auch eine WD Blue Nand oder eine Cruzial MX 500 sein. Die sind alle gut.
      geizhals.de/?cat=hdssd&xf=2028…2_1000~3313_2017~4930_300
      viele Grüsse Martin

      Flugsimulator-PC und Zubehör je nach Budget (Stand: 26.05.2018)
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    • Erstmal vielen vielen Dank für die Erklärung. Das ist echt ein umfangreiches Thema , finde ich . Ich werde mich wahrscheinlich für die Samsung 970 Evo entscheiden. Darauf kommt dann P3D und mein Windows landet dann auf einer Samsung 850 Evo mit 250 GB . ( Hoffe mal das reicht ) . Spielt die Herzzahl des Monitors bei P3D eine große Rolle . Weil ich will , dass mein P3D später smooth läuft . Noch nutze ich einen 60 Hz Full Hd Monitor , wollte mir aber für P3D einen 2 K 2560X1440 Monitor mit 70 Hz zulegen .
    • Neu

      Da würde ich eher Windows die schnelle SSD gönnen. (Gut, der Nutzen ist auch da fraglich)
      Bei SSDs kann man auch gut alles auf die selbe Packen. Auch wenn alles auf einer ist, ist es genau gleich schnell. Mehrere SSD machen höchstens bei Backups Sinn. Ich sichere aber lieber alles zusammen, damit ich auch problemlos das ganze Backup zurückspulen könnte.

      Ob 60 oder 70 Hz merkt man bei einem Bildschirm kaum. Die Bildschirme mit 120 oder 144 Hz sollen aber spürbar angenehmer sein. (nicht selbst getestet aber schon mehrfach von begeisterten Leuten gehört) Bei einem schnellen Bildschirm sollte man aber auch auf eine anständig hohe FPS-Rate im Flusi achten. Wenn der Flusi auf einem Grossflugplatz nur 15 bis 20 FPS zustande bringt, kann ein 120 Hz Bildschirm das auch nicht mehr retten.
      viele Grüsse Martin

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